Stress bei Aussiehündin
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Hallo zusammen,
habe mit meiner fast 2jährigen Aussiehündin einige Stressanzeichen bemerkt und wollte mal fragen ob jemand trainingstipps hat.
Zum Hintergrund: Bis vor ca. 3 Monaten habe ich Bubbles öfters zuhause gelassen und meine Mutter ist mit ihr mittags raus wenn ich arbeiten war. Sie kennt es also allein zu sein und zeigte nie sonderlich Stress dabei - meist hat sie geschlafen wenn sie abgeholt wurde. Da meine Mutter ohne Hundeerfahrung Bubbles nicht gewachsen war (Aussie im Erwachsenwerden) habe ich nach einigen Vorfällen entschieden alles alleine zu regeln. Seitdem kommt Bubbles mit auf die Arbeit, danach in den Stall und dann in der Regel nach Hause oder 2 x die Woche in den Hundeverein. Sprich das goldige Hundetier ist eigentlich immer mein Begleiter und auch extrem an mich gebunden.
Alles wäre super wenn da nicht Situationen wären in denen sie einfach mal wieder paar stunden alleine bleiben muss - z. B. Frauchen geht auf hundefreien geburtstag oder ist auf Seminar etc. Leider habe ich festgestellt das sie mittlerweile total gestresst ist wenn ich gehe, man hört sie noch sehr lange jammern. Wenn ich sie alleine lasse, oder auch zu meiner mutter bringe flippt sie völligst aus wenn ich heim komme. Von der Logik her verstehe ich ja das sie ausflippt und nicht gern allein ist da sie es einfach kaum mehr gewohnt ist.
Ganz schlimm ist es seit ein paar tagen, ich musste letzte woche 2 1/2 tage geschäftlich weg und habe die zähne zusammen gebissen und sie meiner mutti gegeben. Seitdem ist es richtig heftig geworden
Mir fehlt jetzt ein wenig die Lösung bzw. der Trainingsansatz

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15. Juni 2010 um 23:23
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Stress bei Aussiehündin - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
es wäre ein Versuch wert, an der Frusttoleranz zu arbeiten.
Frust führt zu Stress.Deine Hündin, so klingt es, hat sich zu sehr an dich gebunden und steht im Mittelpunkt deines Lebens.
Ich würde es mit mehr Ignoranz gegenüber der Hündin versuchen und so gleichzeitig an der Frusttoleranz arbeiten.
Ich nenne dir nun ein paar Beisspiele, die du machen kannst, suche dir was aus.
Lasse dich auf keinen Fall im Haus verfolgen.
Schicke sie hin und wieder auf ihren Platz.
Ziehe die Jacke an, nimm die Leine in die Hand und gehe ohne Hund raus.
Wenn du nach Hause kommst, gehst du auf die aktive Begrüßungszeremonie nicht ein, ziehe in Ruhe deine Jacke aus und stelle den Einkauf weg, beachte sie nicht.
Liegt sie im Weg, läufst du sie einfach um (sinngemäß).
Futter und Leckerlis gibt es nur, wenn sie etwas dafür tut.
Streicheleinheiten nur auf deinen Wunsch, nicht auf Aufforderung der Hündin - Kommt sie an und legt den Kopf mitleidserregend auf deine Knie, drehe den Kopf zur Seite und beachte sie nicht.
Reduziere deine Worte ihr gegenüber auf die Hälfte.
Bei einem Spaziergang bindest du sie an einen Baum, gehst 3m und kehrst sofort zurück, ohne sie großartig zu beachten.
Alles ganz locker, fröhlich und ganz selbstverständlich.
Verdrehe den bis jetzt üblichen Tagesablauf.
Das heißt, gehe öfter, aber kürzer oder umgekehrt.Ein Versuch ist es wert, aber erwarte keine Wunder innerhalb kurzer Zeit.
Gruß
Leo -
Hallo Leo,
das sind super Tipps, es stimmt schon - durch ihren "ichbinsoooosüß-Faktor" ist sie auf der Arbeit und auch im Stall everybodys darling und bekommt somit viel aufmerksamkeit und streicheleinheiten. Das habe ich auch soweit zugelassen, da sie zeiten hatte in denen sie auf Fremde eher aggresiv reagierte und das wäre gerade auf der Arbeit das Todesurteil. Auf der Arbeit ist sie auch völligst relaxt, obwohl ich öfters in den Verkaufsraum verschwinde (sie liegt dann im Büro und schläft) und manchmal erst nach 1 oder 2 stunden wieder komme.
An der Begrüßung arbeite ich schon länger, ich ignoriere sie wenn ich heimkomme, auch wenn Freunde zu Besuch kommen darf sie erst nach meiner Aufforderung hin, vorher liegt sie im platz und wird ignoriert.
Meine Mutter versuche ich soweit zu erziehen das sie auf jaulen, winseln und betteln mit ignoranz reagiert - nunja das klappt noch nicht so 100%
Im haus nachlaufen ist denke ich ein wichtiger Faktor, da war ich nicht konsequent genug. Leider habe ich es auch als Welpe versäumt sie an eine Box zu gewöhnen, habe vor ca. 2 Wochen eine gekauft (sehr geräumig mit fell auf dem Boden) an die ich sie nun gewöhne. Futter nur noch in der Box, Kauartikel auch und wenn ich auf der Couch sitze muss sie in die Box (momentan noch mit offener Klappe). Wie würdest du hier das Training gestalten? so wirklich prima findet sie es noch nicht in der Box zu liegen.
Ansonsten muss ich echt wieder an meiner Konsequenz arbeiten, habe da früher sehr drauf geachtet das ich immer diejenige bin die anfängt mit kraulen etc.. da bin ich etwas nachlässig geworden.
ich berichte mal wies die nächsten tage läuft
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Ach, mach dir keinen Kopf, fast jeder Hundehalter findet sich im Text wieder, ich auch...
Bleibe nun etwas konsequenter mit der Ignoranz und Distanz.
Mit der Box gehst du schon richtig vor, wobei ich so ein Ding nie benutzt habe, ist ja auch nicht zwangsläufig nötig.
Ob ich meinen nächsten Welpen daran gewöhnen würde, weiß ich nicht.
Wie auch immer, allein das Boxentraining genügt natürlich nicht, um ihre Frusttoleranz zu trainieren.
Im Prinzip weißt du doch, wie du nun vorgehen sollst, musst es nur durchziehen, auch wenn's schwerfällt.
Hin und wieder muss ich bei meinen Jungs auch wieder andere Saiten aufziehen, weil ich einiges schleifen lassen habe - das ist normal.Viel Erfolg!
Gruß
Leo
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