Probleme mit Hündin
-
-
Hallo. Ich habe vor vier Wochen eine Hündin (9 Monate) aus einem spanischem Tierheim "befreit". Wir waren bereits beim Tierarzt, sie ist glücklicherweise, bis auf etliche Warzen, gesund.. nur sehr, sehr dünn. Ich arbeite Zuhause, so dass ich glücklicherweise immer bei meinen Hunden (2) sein kann. Nun zu meinem Problem: Ich gehe zur Zeit alle drei Stunden mit ihr raus, meist macht sie auch ihr Geschäft und wir "feiern" es regelrecht, aber es kommt immer wieder vor, dass sie auf den Teppich sch**** und pinkelt. Sicherlich kennt sie es nicht anders, aber wie bringe ich ihr bloß bei, dass Hund bescheid sagen.. fiepen kann?? Außerdem reagiert sie extrem aggressiv auf andere Hündinnen und hat einen gigantisch ausgeprägten Jagdtrieb, so dass sie sich auf Frösche, Vögel, Katzen, etc. konzentriert, aber nicht aufs pinkeln und nicht mal auf die besten Leckereien (Hühnerfleisch, Leberwurst, etc.), somit bin ich wirklich etwas ratlos, wie ich mit ihr überhaupt etwas lernen kann (z. B.: bei Fuss).. Ich weiß, es ist viel auf einmal, aber ich weiß wirklich nicht, wie ich den Floh am anderen Ende der Leine erziehen kann.. Über baldige Antworten und Tipps wäre ich sehr dankbar.

-
11. Juni 2010 um 12:37
schau mal hier:
Probleme mit Hündin - Vor einem Moment
- Anzeige
Übrigens.... es ist wirklich wichtig, auch an das passende Hundefutter zu denken.
Ich habe für unseren Buddy unglaublich lange nach einer Sorte gesucht, die wirklich zu ihm passt. Immer wieder habe ich etwas Neues ausprobiert und war nie ganz zufrieden. Durch Zufall bin ich hier im Forum auf den kostenlosen Futtercheck gestoßen. Dort konnte ich sehen, welches Futter andere Hundehalter mit derselben Rasse bevorzugen und gute Erfahrungen gemacht haben.
Und was soll ich sagen, Buddy liebt sein neues Futter. Die ganze Suche hat sich absolut gelohnt.
Falls ihr ihn noch nicht getestet habt, hier geht’s direkt zum Futtercheck! Das dauert weniger als eine Minute.
Und am Ende könnt ihr euch sogar kostenlose Futterproben von bis zu 20 verschiedenen Herstellern sichern.
👉 Hier nochmal der Link zum Futtercheck!
LG Steffi mit Buddy
-
-
Hallo,
zur Stubenunreinheit hast du dir eigentlich schon selbst die Antwort gegeben.
Du hast sie erst vier Wochen und durch ihr Vorleben hat sie die Stubenreinheit nie gelernt.
Somit bleibt dir nichts anderes übrig, als weiterhin alle zwei - drei Std. herauszugehen und Freudenfeste zu feiern, wenn sie macht.
Es gibt Hunde, die melden sich nie (meine z.B.), wobei vier Wochen ja noch nicht wirklich lang sind - vielleicht ergibt sich das noch.
Einem Hund das Melden beizubringen, ist schweirig, ich wüsste nicht wie.
Wurde ihr Kot auch auf Parasiten untersucht?Zum Anti-Jagdtraining rate ich dir zur Schleppleine und diesem Buch:
Zu den Aggressionen gegenüber Hündinnen kann ich dir keinen Rat geben.
Das musst doch noch mal näher beschreiben...
Bei Aggressionsverhalten ist es via Internet ist es auch recht schwierig, einen Tipp zu geben - man muss ja erst mal wissen, warum sie sich so verhält (Unsicherheit, schlechte Sozialisierung...)
Bei all deinen Ausführungen und Anfragen hier, kann ich dir nur raten, die Hilfe eines Hundetrainers, der gewaltfrei arbeitet, heranzuziehen.
Vor Ort kann er sich ein Bild machen, ergründen, warum sie sich so verhält und mit dir zusammen alles in den Angriff nehmen.Gruß
Leo -
Hallo Angelika,
unsere "Extrem"-Jagdhündin, die als Pflegehund zu uns kam, brauchte fast ein halbes Jahr, bis sie sich endlich beim Spaziergang löste.
Vorher war alles andere interessanter
. Leckerlis waren total uninteressant, wir waren total uninteressant.Sitz, Platz und solche Dinge? Keine Chance.
Also gingen wir zu einer guten Trainerin. Das war im April.Und siehe da: Mittlerweile können wir diese Hündin immer öfter an der schleppenden Schlepp in einem kleinen Radius um uns herum laufen lassen, ohne dass sie jagen gehen will.
Vorrangiges Ziel beim Training ist jedoch nicht der Freilauf, sondern der Bindungsaufbau. Seither ist Diana auch draußen viel ruhiger (drinnen ist sie es eh) und nimmt draußen sogar leckere Belohnungen.
Ich würde mir an Deiner Stelle auch einen guten Trainer suchen, damit ihr die kleinen Baustellen abarbeiten könnt. Dann legt sich sicher auch die Aggression gegenüber Artgenossinnen.
Viel Erfolg!
Liebe Grüße
Doris
-
Erstmal tausend dank für eure Antworten. Einen Termin bei einem Hundetrainer, der sehr gut sein soll, haben wir bereits ausgemacht, allerdings hat er erst Ende Juni Zeit für uns, so dass ich gehofft hatte, schon mit den einen oder anderen "Tricks" beginnen zu können.
Ihr Kot wurde untersucht, alles gut. Ich denke auch, dass keine böswillige Absicht dahinter steckt, aber es ist einfach ärgerlich, wenn man nach einem ausgedehnten Spaziergang heim kommt, und die Kleine nach fünf Minuten auf den (leider) hellen Teppich ködelt.
Die Aggressionen äußern sich - für mich - recht schräg. Sie gibt anderen Hündinnen nicht mal eine Chance, im Gegenteil. Sobald sie eine Hündin sieht, geht sie hin und verprügelt sie aufs übelste (mit 9 Monaten und gerde mal 14kg auf den Rippchen!). So gab es die ersten Tage Bißwunden und zerrissene Ohren der Gegenseite, weil diese meist völlig überrumpelt ist von solch einem Angriff. Nun halte ich sie kurz und warne andere Hundebesitzer vor. (Wenn ich ganz leise bin, bilde ich mir ein auch zu hören, wie sie "Komm doch, Arschschloch, komm doch!" zischt.
) Wir haben sie schon auf "Meike Tyson" getauft (Witz!).Im Haus ist sie widerum zuckersüß (bis aufs "Geschäft machen").
Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als den Termin beim Trainer abzuwarten. Hmm,..
Eine Schleppleine habe ich auch schon, aber sie ignoriert auch diese Art der Arbeit. Abwarten.
Wir haben ja bereits einen Jagdhund (Deutsch Kurzhaar). Auch bei ihm war die Erziehung recht schwierig, aber zumindest gab es schleichende Fortschritte. Bei ihr beiße ich mir bisher leider die Zähne aus.

Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!