Immer in der Dämmerung...
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu bei euch im Forum und lege gleich mal los mit meinem Problem dass ich seit ca. 5 Monaten mit meinem Dalmatiner Odin habe.
Er ist seit seiner 12ten Woche bei mir, ich habe viel Zeit in seine Erziehung investiert, er ist ein sehr lieber, sozialer und vor allem sportlicher Hund.
Ich gehe jeden Tag mindestens 3 Std mit ihm durch Flut und Feld, er hat nie irgendwelche Verhaltensweisen an den Tag gelegt die nicht klar erklärbar gewesen wären oder wo der Fehler nicht von mit ausgegangen wäre.Seit Sylvester/Weihnachten ist es aber so, dass er vermehrt einen Schutz und Wachtrieb entwickelt hat, oder vielleicht ist er einfach nur unsicher. Auf jeden Fall verbellt und knurrt er alles was in der Nähe der Wohnung vorbei läuft oder in der Dämmerung an mir vorbei will.
Alles wird starr beäugt, ich habe schon alles ausprobiert, Situationen herbei geführt um zu schaun wie ich dem entgegen wirken kann.
Ich habe beruhigt, ignoriert, bin laut geworden...alles hat nur mehr oder weniger gut funktioniert.
Hat dies damit zu tun dass er grad 3 geworden ist, ist er ein Spätzünder und ist das nun der bekannte Wachhund der auch in jedem Dalmatiner steckt?
Ich kann mir nicht vorstellen dass mein Hund unterfordert ist, ich mache alles so wie immer, nichts hat sich geändert.
Könnte es an dem Hund über mir liegen, der ist letztes Jahr samt seiner Family dort eingezogen und bellt wegen jedem Mist. (der ist allerdings wenig draussen, und tut mir wahnsinnig leid..) Pushen sie sich gegenseitig hoch? Ich habe mal davon gehört, dass dies passieren kann.Fest steht, derzeit kann ich nicht die Hand ins Feuer legen für meinen Hundepartner, auch ist er ab und an zickig gegenüber Hunden, kommt selten vor aber wenn dann ist er streitlustig. Auch das war früher nie so...
Heute erst hat er im Wald ein nettes Pärchen halb angespungen und verbellt, er wollte wohl auf mich aufpassen. Ich will versuchen dagegen etwas zu unternehmen, würde aber ungern deswegen meinen Hund ständig anleinen müssen in Flut und Feld sobald es draußen dunkler wird.
Ihr seht also, nicht nur an der leine und bei meinem Haus, auch frei laufend hat sich viel verändert.
Vielleicht habt ihr eine Idee, ich bin bis jetzt immer super klar gekommen mit seiner Erziehung aber derzeit weiß ich nicht mehr weiter.Ich hoffe auf viele Anregungen,
LG
Janine
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8. Juni 2010 um 22:46
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Hallo,
ZitatSeit Sylvester/Weihnachten ist es aber so, dass er vermehrt einen Schutz und Wachtrieb entwickelt hat, oder vielleicht ist er einfach nur unsicher.
Für mich klingt es ziemlich klar nach Unsicherheit.
ZitatIch habe beruhigt, ignoriert, bin laut geworden...alles hat nur mehr oder weniger gut funktioniert.
Mit "beruhigen" bestätigst du deinen Hund, eine Beruhigung klingt wie ein Lob.
"Laut werden" ist zwar eine negative Aufmerksamkeit, aber es ist eben Aufmerksamkeit und das wiederum bestätigt den Hund.
Selbst wenn er das "Lauterwerden" kombiniert mit einem "Nein" negativ auffassen würde, bedeutet das: "Nein, zeige deine Unsicherheit nicht".
Für einen Hund alles nicht verständlich, denn seine Unsicherheit wird durch diese Aktionen nicht genommen.ZitatIch kann mir nicht vorstellen dass mein Hund unterfordert ist, ich mache alles so wie immer, nichts hat sich geändert.
Was machst du konkret, außer Spaziergängen?
ZitatKönnte es an dem Hund über mir liegen, der ist letztes Jahr samt seiner Family dort eingezogen und bellt wegen jedem Mist. (der ist allerdings wenig draussen, und tut mir wahnsinnig leid..) Pushen sie sich gegenseitig hoch? Ich habe mal davon gehört, dass dies passieren kann.
Gemeinsam bellen macht Spaß, ich habe zwei Hunde, wenn einer beginnt, steigt der andere mit ein, wobei der Zweite zunächst einfach nur einsteigt, ohne zu wissen warum.
Ich glaube, dass es sich bei euch aber um zwei Paar Schuhe handelt.
Die Unsicherheit deines Hundes hat nichts mit dem anderen Hund zu tun.ZitatFest steht, derzeit kann ich nicht die Hand ins Feuer legen
Und genau deswegen wirst du deinen Hund leider in nächster Zeit anleinen müssen (mind. Schleppleine) oder ist er in diesen Situationen 100%ig (!!!) abrufbar? Wobei das schon zu spät ist, daher:
Du musst nun umsichtig spazieren gehen, alles, was verbellt werden könnte, siehst du VOR deinem Hund (er bleibt an der Leine).
Ziehe in erster Zeit die komplette Aufmerksamkeit deines Hundes auf dich, sobald du das Objekt sichtest.
Bringe ihm ein Kommando bei (z.B."schau"). Halte den Blickkontakt aufrecht, bis die Person an euch vorbei ist.
Belohnen und loben und bestätigen.
Bei uns hat es anfänglich am besten in der Sitzposition funkioniert, aber das kannst du halten, wie ein Dachdecker, Hauptsache, du brichst den Blickkontakt zur fremden Person ab.
Er soll dich anschauen - du hälst ihn von den Personen fern - vermittelst ihm Sicherheit. Positioniere dich mit Abstand zwischen fremder Person und Hund.
Später, je nach Erfolg, machst du ihn schon vorher auf Personen aufmerksam, aber ganz positiv gestimmt:
"Ahhh, schau mal, da kommt jemand" (juchuuuu, in bester, freudiger Stimmung) und diese Person "schönfüttern".
Aber nur, wenn er nicht wieder in Schema F verfällt - das wird ignoriert > Richtungswechsel einschlagen > Hund aus der Situation nehmen.
Arbeit bitte vorerst in großen Abständen!Im Haus weiß ich leider keinen guten Rat, denn die Situationen sind ja nicht ganz vorhersehbar.
Reagiert er bei Sichtkontakt oder schon beim Hören?
Bezieht sich das auf Leute im Treppenhaus oder draußen?
Wo befindet sich dein Hund dann?
Hier kann ich dir nur raten, den Hund ruhig aus der Situation zu holen, ihn nicht durch Beruhigen oder Schimpfen zu bestätigen.
Gefährden kann er von dort aus niemanden - im Gegensatz zu draußen.
Aber beschreibe das Verhalten bitte mal etwas genauer.Wie verhält er sich, wenn du Besuch bekommst?
Gruß
Leo -
Wenn das überwiegend in der Dämmerung/Dunkelheit ist, würde ich ihn mal bzgl. seiner Sehkraft untersuchen lassen.
Viell. hat er eine Sehschwäche entwickelt, dann sind sie auch unsicher. -
Hallo,
erst einmal vielen Dank für eure Antworten. Ich versuche mich da jetzt einmal durchzuarbeiten.
Zitat
Mit "beruhigen" bestätigst du deinen Hund, eine Beruhigung klingt wie ein Lob.
"Laut werden" ist zwar eine negative Aufmerksamkeit, aber es ist eben Aufmerksamkeit und das wiederum bestätigt den Hund.
Selbst wenn er das "Lauterwerden" kombiniert mit einem "Nein" negativ auffassen würde, bedeutet das: "Nein, zeige deine Unsicherheit nicht".
Für einen Hund alles nicht verständlich, denn seine Unsicherheit wird durch diese Aktionen nicht genommenJa das hatte ich bereits befürchtet, bis jetzt habe ich immer mich selbst korrigieren können aber oft steht man selbst auf den Schlauch und ich freue mich dass du mir das mal so klar vor Augen geführt hast. Ich werde drauf achten.
ZitatWas machst du konkret, außer Spaziergängen?
Also, wir machen jede Menge gemeinsam, ein Vorteil den wir hier haben ist, viele Hunde und vor allem Dalmatiner zum spielen. Wer einen hat weiß, Dalmatiner untereinander sind ganz einzigartig im Spielumgang miteinander.
Ich mache privat Discdogging, an freien Tagen klettern und wandern wir (zB Odenwald) und ab und an läuft er auch am Pferd mit.
3 Std ist absolutes Minimum täglich draussen zu sein, außerdem habe ich ihm von klein auf Kunststückchen beigebracht, das tue ich auch immer noch denn er muss stehts geistig beschäftigt werden sonst steigt er mir aufs Dach
ZitatIm Haus weiß ich leider keinen guten Rat, denn die Situationen sind ja nicht ganz vorhersehbar.
Im Haus ist es kein Thema, er darf ja einmal anschlagen, und bellen tun Dalmatiner eh nur wenig und selten. (Ausnahmen bestätigen ja nun einmal die Regel) Eigentlich auch nur wenn sie etwas melden oder unsicher sind.
ZitatReagiert er bei Sichtkontakt oder schon beim Hören?
Hören nur, wenn der Hund von oben bellt, da beruhigt er sich aber schnell wieder.
Sichtkontakt, darauf reagiert er am meissten.ZitatBezieht sich das auf Leute im Treppenhaus oder draußen?
Ich wohne Subterrain, habe einen eigenen Türeingang. Er fängt mit dem verhalten an sobald wir aus der Tür sind, und oder auf der Strasse zur Wohnung sowie davor.
ZitatWo befindet sich dein Hund dann?
s.o.
ZitatWie verhält er sich, wenn du Besuch bekommst?
Da habe ich nie Probleme, er freut sich stehts über jeden!
ZitatWenn das überwiegend in der Dämmerung/Dunkelheit ist, würde ich ihn mal bzgl. seiner Sehkraft untersuchen lassen.
Viell. hat er eine Sehschwäche entwickelt, dann sind sie auch unsicher.Ja, ich bin nächste Woche eh beim Tierarzt wegen der Impfung, ich habe nicht dass Gefühl dass es eine Sehschwäche sein könnte, aber sicher ist sicher. Dem werde ich also nachgehen
PS: Ansonsten hört mein Hund einwandfrei, es gibt so Tage da hat er seinen eigenen Kopf aber an für sich ist er gut erzogen und lieb. Deswegen ist es mir ja so wichtig etwas zu tun um ihn in seinem Verhalten positiv zu beeinflussen
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