Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Er geht keine Holztreppen abwärts...
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Hallo miteinander!
Mein neuer Weggefährte, ein 8jähriger Labrador-Rüde, macht mir ein wenig Kummer.
Und zwar: er betritt keine Holztreppen in Gangrichtung abwärts. Treppe rauf ist kein Problem, ich muss ihn zuweilen bremsen damit er mit nassen Pfoten nicht abrutscht
Aber herunter...keinen Zentimeter. Maximal 1 Pfote auf die erste Stufe, und dann Ende. Sanftes Anschieben wird mit störrischem Festliegen beantwortet 
Zunächst dachte ich, vielleicht ein körperliches Problem. Jedoch meistert er all unsere Steintreppen (eine aus poliertem Granit, gerade bei der momentanen Wetterlage extremst glatt) tadellos, rauf wie runter.
Auch der Gedanke, das die Beinchen vielleicht zu kurz sein könnten
, negativ. Stufenlänge und Versatz hab ich vermessen, alles bis auf wenige mm identisch.Ich denke also, er hat Angst vor der Oberfläche...parallel dazu ist mir aufgefallen, das er sein Körbchen nicht benutzt. Die Decke wird jeden Abend im Fang rausgetragen und an meinem Bett platziert. Als ich nun das Körbchen umgestellt habe, fiel mir auch auf warum: sobald er den Korb betritt, federt der Boden leicht durch. Und das schafft ihm scheinbar Mißtrauen...
Unsere Holztreppen sind glatt und lackiert, also ohne Belag. Kann es Abhilfe schaffen, Teppich drauf zu verlegen?
Ich habs bereits mit Futter versucht, inzwischen nimmt er die erste Stufe mit beiden Pfoten, aber dann ist wirklich Ende. Er streckt sich soweit es irgendwie geht, und sobald er den Napf mit den Zähnen erreichen kann, schleppt er ihn davon

Da das für den Hund aber extrem stressig ist (und er gerade mal eine Woche bei mir lebt), möchte ich das so nicht weiterführen, zumal er ohnehin gerade Magen-Darm-technische Probleme hat.
Daher suche ich nach Ratschlägen und Tips, wie ich ihm Vertrauen in die Treppe geben kann.
Bis dahin wird er von mir getragen...der 34kg-Oschi

liebe Grüße!
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17. Januar 2010 um 11:12
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Er geht keine Holztreppen abwärts... - Vor einem Moment
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Ich würde Teppibodenplatten draufkleben.
Da gibt es doch im Baumarkt die halb runden, finde sogar die sehen gut aus.
Dann brauchst du auch rauf zu keine Angst mehr haben das er rutscht. -
Wenn der Hund oben ist, du ihm das Futter unten hinstellst und wartest ?
Am besten Du entfernst dich dann auch. Bloß nicht dazwischen reden wenn er grad runter geht. -
Ich würd auch versuchen ihn zu seinem Glück zu zwingen...die Idee mit dem hungrigen Hund am oberen Ende der Treppe und dem gefüllten Futternapf am unteren Ende find ich z.B. richtig gut!
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Hallo LabbiMKK,
vielleicht hilft auch hier der "Hundekumpel" zusammengeleint mit Deinem Hund, der einfach drauflos die Treppe runterläuft und Deinen Hund mitnimmt?
Bei uns hat es bei meinem Freund seiner Hündin gewirkt.
LG
renate - Vor einem Moment
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Zitat
Hallo LabbiMKK,
vielleicht hilft auch hier der "Hundekumpel" zusammengeleint mit Deinem Hund, der einfach drauflos die Treppe runterläuft und Deinen Hund mitnimmt?
Bei uns hat es bei meinem Freund seiner Hündin gewirkt.
LG
renateFinde ich bei einer glatten Holztreppe gefährlich. Beide Hunde könnten stolpern und sich verletzen. Und dann wird die Angst noch stärker.
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Etwas ähnliches hätte ich auch vorgeschlagen! Einfach den Hund an die Leine, oben an der Treppe ein bissel Anlauf nehmen und dann an kurzer Leine den Hund einfach mit runterziehen! Ich weiß, das hört sich im ersten Moment recht brutal an, aber ich kenn 2 Hunde, bei denen hat das super funktioniert! Beim zweiten und dritten Mal musste noch etwas gezogen werden, aber danach laufen sie freiwillig runter! Nach ein paar Tagen war's das normalste von der Welt!
Allerdings würd ich dann doch vorher die Teppichstücke auf die Stufen kleben, wenns dann so geht - super! Wenn er sich noch anstellt, runterziehen. Mit Teppich ist's dann nicht ganz so rutschig!
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@ Missemmy,
stimmt schon, das geht auch nur, wenn man natürlich langsam vor den Hunden runter geht,(evtl. den Hundekumpel anleint), aber das hatte ich vorrausgesetzt.
Treppauf ist das sicher ungefährlicher. -
Ich hatte das gleiche Problem und alle beschriebenen Methoden ausprobiert. Bei einigen Treppenversionen haben sie funktioniert, aber bei einer Treppe (Holzstufen ohne Rückwand) half gar nix. Da mir der Hund damals auf Schritt und Tritt gefolgt ist, bin ich die Treppe runter gegangen, habe mich unten so hingesetzt, dass mich Hundi zwar wahrnehmen, aber nicht sehen konnte und in stiller Hoffnung, dass sie überall da sein will, wo ich auch bin, gewartet und Zeitung gelesen. Und siehe da: nach einiger Zeit kam Hundi flach wie eine Flunder und in Tempo 0,02khm die Treppe runter "balanciert".
Mittlerweile geht sie rauf und runter, als hätte sie nie was anderes gemacht und ihr einziges Problem ist Herrchen, der ihr zu langsam ist

Also mein Tipp: Geduld! Da dein Hund erst eine Woche bei dir wohnt, muss er sich ohnehin noch an alles gewöhnen und lernt jeden Tag dazu. Auch das Treppen-hinab-steigen

Edit: wenn es nicht unbedingt sein muss, dann würde ich ihn nicht tragen! Bei meiner Evelyn hat es dazu geführt, dass sie a) trotzdem Angst hatte und b) gelernt hat, dass jedes mal was doofes passiert, wenn Herrchen sie hochhebt. Das hat sich dann beim TA-Besuch gezeigt, als ich sie auf den Tisch heben musste

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Tja, was soll ich sagen....ursächlich war hier nur eins, meine Ungeduld

Er läuft nun treppauf-treppab absolut souverän, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Außer immer mal wieder gut zureden habe ich nichts weiter unternommen

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