Hilfe, mein Hund hat nach meiner Tochter geschnappt

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  • Zitat

    Wenn der Hund gebissen hätte, dann hätte das Kind mehr als einen Kratzer! :hust:

    Warum denn verniedlichen ! Natürlich hätte er das Kind auch in Stücke reißen können. Sind wir froh das nicht mehr passiert ist
    Ein Hund hat keinen Menschen zu beißen, auch nicht wenn ihn jemand bedrängt, ihm auf die Pfote tritt, ihn erschreckt usw.
    Der Hund ist jetzt fünf Jahre alt und durfte wahrscheinlich schon immer ins Bett, oder ?

  • Hallo,

    Ich kann Dir nur eines raten. Hund und Kind nicht gemeinsam im Bett haben und dem Hund einen Platz zuweisen, wo er NIE vom Kind gestört werden darf. Es war ganz sicher weder Eifersucht noch eine Dominanzgeste. Der Hund war bedrängt, hat sich vielleicht noch erschrocken und geschnappt. Kinderhaut ist so empfindlich, dass auch ein Schnappen eine größere Wunde verursachen kann. Du musst wirklich immer aufpassen, dass der Hund das Kind nie in einer Form mißverstehen kann. Der Hund hat sich normal verhalten und das Kind natürlich auch. Bei Kleinkindern sind Mißverständnisse kaum auszuschließen. Darum bleibt nur: immer ein Auge darauf haben.
    ;)
    VG Shukura

  • Hm. Ich möchte auch mal meinen Senf kundtun.
    Wir haben auch einen Hund (aus dem Tierschutz) und auch ein Kind, eine Tochter die 2 1/2 Jahre alt ist. Zwar war das Kind vor dem Hund da und der Hund (Chui - 'der Hund' klingt doof) ordnet sich problemlos unter - auch den Katzen. Dennoch ist das Alter meiner Tochter ein 'kritisches' da gerade jetzt alles richtig ausprobiert wird.
    Ob der Hund nun ins Bett darf oder nicht, finde ich, spielt dabei keine Rolle. Unser Hund darf nicht im Bett schlafen, aber ab und an morgens zum kuscheln rein, genau wie meine Tochter. Auf die Couch darf er immer, wann er will. Meistens liegt er jedoch in seinem Körbchen im Schlafzimmer.
    Meine Tochter hat nicht wirklich reges Interesse an unserem Hund, Chui wird ab und an von ihr geschmust, manchmal gibt sie ihm Leckerlis oder Kausachen von sich aus, ich sehe es erst, wenn er es hat. Füttern tut sie ihn aber alleine.
    Sie hat aber noch nie versucht auf ihn draufzuklettern oder so etwas - das würde ich überhaupt nicht zu lassen! :schockiert: Unser Hund ist kein Spielplatz! Ich würde es ebensowenig erlauben, dass mein Hund auf meinem Kind rumklettert!
    Natürlich hat sie aus Trotz oder Wut (auf mich) mal versucht Chui (der sich gerade an sie kuschelte wegzuschieben und ihn am Ohr gezogen, was ich aber sofort sah und sie geschimpft habe. Sie hat es verstanden - natürlich kann man das von einem Baby noch nicht erwarten.

    Was ich damit sagen möchte ist, das ein Hund seinen Freiraum in Sachen Kinder braucht.
    Meine Tochter geht des öfteren mal ins Schlafzimmer, zum Körbchen und kuschelt Chui einfach mal oder streichelt ihn. Aber nur kurz und sie spricht ihn vorher an.

    Ich beobachte meinen Hund genau, wenn meine Tochter bei ihm ist und kann gut einschätzen, wann es ihm reicht, wann meine Tochter 'zu viel' für ihn ist. Bisher kam das noch nicht vor, sie darf ausdauern Ohren, Pfoten oder Mund untersuchen, er lässt das gerne mit sich machen.

    Aber bei uns gibt es eben Grenzen, und wenn man die bei einem Baby einhält, wird das Kind damit aufwachsen, der reinwachsen und nichts passieren.

    Ich schätze, der Hund fühlte sich bedrängt, es war zu viel für ihn. Und dann hat er eben gewarnt, hätte er richtig gebissen, würde euer Kind anders aussehen ;)

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    (schuldigung, hoffentlich passt die Größe nun.)

    (P.S. ich möchte hinzufügen, dass wir unseren Hund erst seit 1. Oktober haben...)

  • Zitat

    Warum denn verniedlichen ! Natürlich hätte er das Kind auch in Stücke reißen können. Sind wir froh das nicht mehr passiert ist
    Ein Hund hat keinen Menschen zu beißen, auch nicht wenn ihn jemand bedrängt, ihm auf die Pfote tritt, ihn erschreckt usw.
    Der Hund ist jetzt fünf Jahre alt und durfte wahrscheinlich schon immer ins Bett, oder ?

    Wieso verniedlichen?

    Ein Hund ist ein Lebewesen, keine Maschine.
    Und ab einem gewissen Punkt reagiert ein Hund. Nur weil der Störende ein Mensch ist, wird er nicht alles erdulden.

    Es liegt in der Verantwortung der Erwachsenen Kind und Hund gut zu beobachten und rechtzeitig regelnd einzugreifen. Kinder müssen vor Hunden beschützt werden und Hunde vor Kindern, das gilt ganz besonders in der eigenen Familie.
    Dann empfinden alle Beteiligten den jeweils anderen auch als Bereicherung.

    LG
    das Schnauzermädel

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