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Scheinmutterschaft, Nabelbruch und Frage der Kastration

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    • Scheinmutterschaft, Nabelbruch und Frage der Kastration

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      Hallo zusammen (sorry bereits jetzt für den laaangen Text :fear: ),

      Nach einer langen Phase des stillen Mitlesens (und durchforsten alter Threads), möchte ich nun doch gerne Eure Meinungen und Erfahrungen einholen.
      Unsere Sya ist mittlerweile fast 1 Jahr alt und war im Juni das erste Mal läufig. Da wir sie von einem Tierschutzverein übernommen, und uns „verpflichtet“ (habe hier im Forum schon gelesen, dass das nicht rechtens ist..?), haben, sie zu kastrieren, haben wir eigentlich gar nie weiter darüber nachgedacht, es stellte sich uns nur noch die Frage nach dem wann. Ich hatte dann am ehesten zur Kastration nach der ersten Läufigkeit tendiert, die Frühkastration, denke ich, wäre nichts für sie gewesen.
      Mittlerweile stellt sich uns aber die Frage, ob wir sie überhaupt kastrieren lassen sollen/wollen (und wenn das jetzt nach der ersten Läufigkeit sein soll, dann sollte das anhand der „3-Monatsregel“ im September erfolgen, also in den nächsten +-2 Wochen..). Obwohl die geistige Entwicklung bei grossen Hunden erst nach ca. 3 Jahren abgeschlossen ist.. (Ich hab mir das Buch von Ganslosser bestellt und werde es in den nächsten Tagen durcharbeiten.)
      Die erste Läufigkeit (soweit ich das als Ersthundehalterin beurteilen kann) war eigentlich problemlos verlaufen, sie war etwas ruhiger, aber sonst war alles beim alten. Mitte Juli bis Anfangs August waren wir dann in den Ferien und haben uns da auch nicht so geachtet, sie war wohl auf, fit, nichts Aussergewöhnliches. Erst jetzt, seit vielleicht zwei(?) Wochen (und nach dem Umzug), scheint sie mir nochmals viel ruhiger, schläft sehr viel oder liegt einfach nur rum, ist träge, und sieht oft auch etwas traurig aus. Draussen jedoch, ist sie aufgeweckt und rennt umher, da sehe ich keine (offensichtliche) Veränderung. Ausserdem sind die Zitzen und der Bauchbereich angeschwollen. Aufgefallen ist mir ebenfalls, dass sie manchmal auf dem Boden kratzt bevor sie sich hinlegt (-> Nesterbau?) und auf ihren Stofftieren „rumbeisst“ (nicht ablecken, sondern eher „lausen“ oder irgendwas mit den Zähnen, wie wenn sie sich selbst „kratzt“), was sie sonst nie gemacht hat. Horten, habe ich aber nicht das Gefühl, dass sie das tut. Auch geht sie seit dem Umzug von alleine auf ihre Hundematratze, was sie vorher am alten Ort nie gemacht hat, ausser um etwas Leckeres zu essen, das wir ihr nur auf ihrem Platz gaben (ihr Platz ist immernoch im dritten/Bürozimmer, es hat jetzt einfach allgemein mehr Platz). Und: sie hat irgendwie auch weniger Appetit; Ihr normales Futter frisst sie zwar problemlos, jedoch nimmt sie Ochsenziemer, Rinderohren o.Ä. nicht mehr wirklich an, und auch Karotten und Gurken (das hatte sie fast täglich gegessen), interessieren sie nicht (mehr). Und was mich wirklich etwas „geschockt“ hat: „Früher“ musste man nur den Kühlschrank aufmachen, und sie stand schon da, noch bevor der Käse o.Ä. rausgekommen ist, oder spätestens als sie den Käse gerochen hat – im Moment interessiert sie das überhaupt nicht.
      Ich dachte dann, diese Symptome sind womöglich auf eine Scheinmutterschaft zurückzuführen, wollte aber dennoch sicher sein, und war vorgestern bei (einem neuen) Tierarzt. Der TA meinte, dass die Scheinmutterschaft relativ stark ausgeprägt sei (stark angeschwollen) und sie auch Milch produziert (hatte ich bis auf vorgestern Abend nicht ausprobiert, da ich gelesen hatte, man soll nicht noch draufrumdrücken, sonst regt das noch mehr an), und dass die Ruhe etc auch alles gut dazu passt. Ich habe ihn dann auch zur Kastration befragt, und er meinte halt, dass müsse jeder selbst entscheiden, aber die Scheinmutterschaft sei halt schon sehr ausgeprägt und das könne mit den folgenden evtl noch stärker werden/gleich bleiben (und man sich halt die Frage stellen müsse, „ob man damit leben könne, falls die Hündin dann doch einen Gesäugetumor erleidet, weil man nicht kastriert hat“ (da die „Chancen“ schon recht hoch seien für unkastrierte Hündinnen, daran zu erkranken)).

      --> Da wir Ersthundehalter sind und keine Vergleiche haben, würde mich schon interessieren (sofern man das auf einem Foto beurteilen kann): ist das wirklich so sehr angeschwollen und „stark ausgeprägt“, bzw, wie sah das bei Euren Hündinnen aus? Ähnlich? Viel weniger? Mehr?

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      --> Kann ein angeschwollenes Gesäuge bereits darauf hindeuten, dass bereits eine Gebärmutterentzündung oder sonst was (das medizinisch eine Kastration erfordern würde) vorliegt, oder wie könnte man das herausfinden (ob eine medizinische Kastration erforderlich/empfohlen ist) ?
      Und sind die Krebsarten, die man mit der Kastration verhindern möchte, (gut) operierbar, oder bedeuten die schon ein böses Urteil, falls die (unkastrierte) Hündin das doch bekommen sollte..?
      Der TA hat auch gemeint, dass er eine [b][color=#0000FF]minimal-invasive Kastration[/color][/b] machen lassen würde, also nur die Eierstöcke rausnehmen und die Gebärmutter drinnlassen (anscheinend mache man das heute (wieder) so). Was habt ihr gemacht, bzw. wie habt ihr das entschieden?

      Ich hatte mir zwar viele Fragen aufgeschrieben, jedoch hatte ich völlig vergessen beim TA zu erwähnen, dass Sya seit Geburt einen [b][color=#0000FF]Nabelbruch[/color][/b] hat. Uns wurde damals (eben davon ausgehend, dass eh kastriert wird), gesagt, dass wir das mit der Kastration, also „zwei in einem“ entfernen können (und es nicht eile).
      --> Ich habe das Forum zwar nach Nabelbruch durchsucht, wäre aber trotzdem dankbar, wenn mir der/die Eine oder Andere Erfahrungen damit berichten könnte, und ob Sya’s Nabelbruch „eher klein oder gross“ ist, ob ich da Bedenken haben sollte (der alte Tierarzt sagte auch dass das mit der Kastration zu entfernen sei, aber wir hatten nie über „sonstige“ Risiken gesprochen, und ich hatte auch gar nie weiter daran gedacht, da es ja immer hiess „das wird dann bei der Kastration erledigt und dann ist das Thema gegessen“) ? Wenn ich das nächste Mal beim Tierarzt bin, werde ich das aber auf jeden Fall wieder ansprechen.

      [url='http://show.picr.de/30225148fy.jpg.html']PicR.de - Einzelbildansicht[/url]][img][url='http://thumbs.picr.de/30225148fy.jpg']30225148fy.jpg[/url]
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      Noch ein paar ergänzende Informationen: Bis jetzt haben Sya, mein Partner und ich alle zusammengelebt (er war zwar tagsüber arbeiten, und somit war ich hauptsächlich mit der Hundeerziehung beschäftigt, also ist zumindest das nichts Neues), jetzt bis Ende Jahr, sind/werden wir jedoch (arbeitsbedingt) getrennt wohnen, und so lebe ich (seit wenigen Tagen) allein mit Sya, sehen meinen Partner (ihr zweites Herrchen) aber regelmässig, und sie ist es sich auch bereits gewohnt, mal ein paar Tage entweder nur mit mir oder nur mit ihm zu sein. Ebenfalls ist es nicht ihr erster Umzug (die ersten beiden Monaten nachdem wir Sya adoptiert hatten wohnten wir im Haus seiner Eltern, dann 8 Monate zu dritt und jetzt nur noch Sya und ich (zumindest unter der Woche)) und sie hat bereits an verschiedenen Orten geschlafen, bis jetzt problemlos.
      Ich habe mich halt trotzdem gefragt, ob diese neue Umstellung vielleicht auch noch mit reinspielt, dass sie noch Stress hat, ihr Herrchen vermisst, etc, und deshalb so „träge“ ist. Das deutet auch darauf hin (ich hoffe, ihr könnt mich in meiner Annahme bestätigen), dass sie momentan deshalb vermehrt bellt (tagsüber aber leider auch in der Nacht) – weshalb ich eben hoffe, dass sich das wieder legt, sobald sie sich einigermassen eingelebt hat und die neuen Geräusche etc kennt (es ist auch bereits besser geworden). Ebenfalls ein „neues Problem“ seit dem Umzug ist das wiedergekehrte Leinenbeissen. Das hatte sie bereits einmal, hat dann aber aufgehört – seit ein paar Tagen können wir jedoch nicht mehr rausgehen, ohne dass nicht mindestens einmal ein Leinentheater gemacht wird.. – passt das zur typischen Pubertät (wahrscheinlich eine blöde Frage)?

      [color=#0000FF][b]Vielen Dank[/b][/color] an alle, die sich die Mühe gemacht haben, meinen Riesentext zu lesen, und mir hoffentlich den einen oder anderen Input/Denkanstoss/Erfahrung geben können :bindafür: .

      LG :smile:

      OT: Ich bedanke mich auch nochmals rechtherzlich bei allen, die in meinem alten Thread noch geantwortet hatten und ich versäumt habe zurückzuschreiben – wir waren mit unserem Beissmonster damals etwas überfordert.. Hat sich aber mittlerweile relativ gut gegeben :gott:[/img]
      Sya :herzen1: - 08.09.2016 - Goldiger Maremmano
    • Yago2423 schrieb:

      und er meinte halt, dass müsse jeder selbst entscheiden,
      Guter Tierarzt.


      Yago2423 schrieb:

      scheint sie mir nochmals viel ruhiger, schläft sehr viel oder liegt einfach nur rum, ist träge, und sieht oft auch etwas traurig aus.
      Passt sehr gut zur Scheinschwangerschaft und ist wohl relativ sicher darauf zurück zu führen. Meine Hündin ist genauso. Ich würde ihr allerdings sämtliche Stofftiere wegnehmen, dass kann die Schweinschwanger- und Mutterschaft unnötig verstärken.

      Leider kann ich nicht alle Bilder öffnen, die, die ich aber gesehen habe finde ich nicht wahnsinnig extrem. Sind nur die hineren beiden Zitzen angeschwollen, oder alle? Bei meiner Hündin schwellen die hinteren beiden Zitzen auch etwas an, zwar nicht so stark wie auf einem deiner Bilder, aber schon merklich. Hat der TA euch Galastop oder etwas vergleichbares mitgegeben? Mit einer Gebärmutterentzündung hat das mE. nichts zu tun, diese macht sich 6-10 Wochen nach der Läufigkeit durch vermehrtes Trinken, Fieber, Erbrechen bemerkbar. Wenn du allerdings unsicher bist, kannst du sie schallen lassen.

      WIchtig ist sie in der Scheinschwangerschaft nicht zu bemitleiden, sondern sie durch Unternehmungen, Suchspiele etc. auszulasten. Meine Hündin bekommt mit dem ersten Tag der Läufigkeit HImbeerblätter ins Futter, bei uns hilft das allgemein.


      Yago2423 schrieb:

      seit dem Umzug ist das wiedergekehrte Leinenbeissen.
      Das lese ich im Kontext eher als Stresssymptom. Es kann gut sein, dass die Gesamtsituation sie stresst, in dem Zusammenhang würde ich auch den Tagesablauf prüfen, ggfs. zu viel körperliche und zu wenig geistige Auslastung, oder andersrum, zu viele neue Eindrücke und keine Zeit und Ruhe diese zu verarbeiten etc.


      Yago2423 schrieb:

      dass sie momentan deshalb vermehrt bellt (tagsüber aber leider auch in der Nacht)
      Das liegt vermutlich an der neuen Umgebung und den neuen Geräuschen. Das wird sich legen, da hilft Fenster offen lassen, damit sie die Geräusche wahrnehmen kann, und mit eurem Abbruchsignal korriegeren, wenn sie bellt. Hunde lernen das recht schnell, ich würde es aber nicht ignorieren, dass kann durchaus das Bellen verstärken und sie noch mehr stressen.

      Wie ist denn euer Tagesablauf, was machst du mit ihr, wie sind die Spaziergänge, ruhig oder aufgeregt?

      Umzüge gehören zum Leben dazu, auch das eine Bezugsperson mal weniger anwesend ist. Natürlich stresst das auch einen HUnd, ich bin jedoch der Meinung, je selbstverständlicher man selbst mit der Situation umgeht, desto einfacher wird es auch für den Hund. Er braucht nur die Möglichkeit und den Rückzugsort und Schlaf, um die gewonnenen Eindrücke verarbeiten zu können.

      Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. -Fürst Bismarck-
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    • Zum THema Kastration:

      Nein, ich würde sie nicht kastrieren lassen, allerdings kenne ich mich nicht mit den vertraglichen Verpflichtungen bei Tierschutzhunden aus und kann dir daher auch nicht sagen, ob diese zwingend einzuhalten sind. Aus rein gesundheitlichen Gründen, sehe ich allerdings keinen Grund für eine Kastration. Diese käme bei mir nur dann in Frage, wenn meine Hündin eine Gebärmutterentzündung hätte oder die Scheinschwangerschaft extrem ausgeprägt wäre und ohne Medikation nicht gelindert werden könnte, sowie sonstige Erkrankungen, die eine Kastration unumgänglich machen würden.

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    • Vielen lieben Dank für Deine Antwort!

      Mia2015 schrieb:

      Leider kann ich nicht alle Bilder öffnen, die, die ich aber gesehen habe finde ich nicht wahnsinnig extrem. Sind nur die hineren beiden Zitzen angeschwollen, oder alle? Bei meiner Hündin schwellen die hinteren beiden Zitzen auch etwas an, zwar nicht so stark wie auf einem deiner Bilder, aber schon merklich. Hat der TA euch Galastop oder etwas vergleichbares mitgegeben? Mit einer Gebärmutterentzündung hat das mE. nichts zu tun, diese macht sich 6-10 Wochen nach der Läufigkeit durch vermehrtes Trinken, Fieber, Erbrechen bemerkbar. Wenn du allerdings unsicher bist, kannst du sie schallen lassen.
      (Irgendwie ist das mit den Bilderlinks etwas komisch, habe eigentlich nur drei für den angeschwollenen Bauch und zwei für den Nabelbruch reingestellt, komischerweise sind da nun sechs und nur die Hälfte funktioniert :ka: )
      Hm, ich denke es sind alle geschwollen, aber die untersten vier schon am meisten, dort wo dann auch der Bauch "hängt" mit MIlcheinschuss.
      Nein, er hat gar nichts mitgegeben oder erwähnt, einzig, dass wenn wir sie nicht kastrieren, das nächste Mal zB im Vornherein mit Homöopathie beginnen können und schauen, wie sie darauf anspricht.. Ist das "schlecht", dass er kein Galastop mitgegeben hat, oder ist es "sowieso schon zu spät" dafür? :fear:
      Hm, Sya erbricht seit ca. Mai schon "immer mal wieder" (komischerweisse immer Anfang und Ende Monat..), meist aber "nur" gelbes, da wahrscheinlich das Fütterungsintervall zu lang war..
      Erkennt man mit einem Ultraschall "sofort" eine Gebärmutterentzündung? Könnte ein Blutbild auch noch Hinweise auf etwas "schlechtes" liefern (Entzündungswerte o.Ä.) ?


      Mia2015 schrieb:

      Meine Hündin bekommt mit dem ersten Tag der Läufigkeit HImbeerblätter ins Futter, bei uns hilft das allgemein.
      Also die Blätter vom Himbeerstrauch? Wo bekommt man das? :D Und was hilft es "genau"? Symptome lindern/..? Werde ich mir notieren, danke!


      Mia2015 schrieb:

      Das lese ich im Kontext eher als Stresssymptom.
      Hm, kann sein, dass es sie mehr stresst, als ich dachte.. :verzweifelt:

      Mia2015 schrieb:

      Wie ist denn euer Tagesablauf, was machst du mit ihr, wie sind die Spaziergänge, ruhig oder aufgeregt?
      Da ich immer gelesen habe, man soll "so wenig wie möglich" mit dem Welpen (gut, ist sie jetzt zwar nicht mehr..) machen, machen wir eigentlich wirklich nicht so viel, vielleicht zu wenig.. Meistens stehen wir gegen 8 Uhr auf, gehen kurz vor die Tür zum Pipi, wieder hoch und es wird gegessen. Danach schläft sie/liegt rum bis 10/11Uhr (momentan ist sie ja viel ruhiger, vorher kam es immer ein bisschen darauf an, wie lange sie ruhig bleiben "konnte") und dann machen wir ne grössere Runde und sind 1-2 Stunden weg (entweder gehen wir zu Fuss zum Wald hoch und machen +- 1h wenn immer möglich im Freilauf, oder wir fahren mit dem ÖV zunem anderen Wald und drehen dann dort +- 1h ne Runde). Dann nach Hause, essen, schlafen, und dann jenachdem, die letzten Tage waren wir zum Abendessen auswärts und mit ÖV unterwegs, dann machen wir "unterwegs" ne kleine Runde 15-30min und dann Besuch und dann wieder nach Hause und Nachtruhe.
      Oder sonst statt der grossen (Freilauf-)Runde am Vormittag, gehen wir zB nur einkaufen und machen dann ne grössere Runde am Nachmittag.
      Die Spaziergänge sind eher ruhig, bzw im Moment mit dem Leinentheater nicht immer so ruhig, aber sonst wenn sie im Freilauf ist dann machen wir nichts gross ausser laufen :lol: Zwischendurch (im Moment leider selten) treffen wir mal einen anderen Hund, ich werfe mal nen Ball oder mache ein Suchspiel, obwohl wir draussen eigentlich eher weniger machen. Suchspiele dafür zwischendurch zu Hause, das liebt sie :smile: .
      Ich habe mir schon auch gedacht, dass wir wieder mehr Übungen machen sollten, ein paar neue Tricks, das hat sie sonst immer gern gemacht. Ich möchte jetzt am neuen Ort auch wieder (wir waren jetzt ca. 3-4 Monate nicht) in eine Hundeschule/Hundeclub um etwas Abwechslung und neue Inputs reinzubringen.


      Mia2015 schrieb:

      Aus rein gesundheitlichen Gründen, sehe ich allerdings keinen Grund für eine Kastration. Diese käme bei mir nur dann in Frage, wenn meine Hündin eine Gebärmutterentzündung hätte oder die Scheinschwangerschaft extrem ausgeprägt wäre und ohne Medikation nicht gelindert werden könnte, sowie sonstige Erkrankungen, die eine Kastration unumgänglich machen würden.
      Ist eine Gebärmutterentzündung "wirklich so schlimm" (ich kenne mich nicht aus, möchte nichts verharmlosen!) und bedingt sofort eine Kastration?
      Was wäre denn eine extrem ausgeprägte Scheinschwangerschaft? (Du hast zwar gesagt, bei Sya sieht es nicht so aus, aber wie wäre es dann "wirklich schlimm"?)
      Sya :herzen1: - 08.09.2016 - Goldiger Maremmano
    • Yago2423 schrieb:

      Ist eine Gebärmutterentzündung "wirklich so schlimm
      Ja. Es gibt eine offene und eine geschlossene Pyo.
      Es ist eine Vereiterung der Gebärmutter, die unbehandelt zum Tode führt. Meist trinkt der Hund sehr viel, mag nicht springen und versucht seinen Bauch zu kühlen, indem er Erde auf buddelt und sich rein legt, in Gewässer geht oder sich auf kühlen Kacheln/PVC legt.
      Bei der offenen tritt das Secret aus, der Hund schleckt viel, die Haare an der Vulva sind verkrustet und hinterlässt auf den Liegeplätzen verkrustetes Secret in Form von hellen Flecken.

      Yago2423 schrieb:

      Was wäre denn eine extrem ausgeprägte Scheinschwangerschaft?
      Eine ausgeprägte Scheinschwanger/Mutterschaft :
      Die Hündin hat stark geschwollene Zitzen, mit Rötungen und Entzündungen, Milcheinschuss. Nestbau. Höhle suchen. Spielzeug wird getragen, als Welpen angesehen, unter den Bauch geschoben, Unruhe, weinen und miepen, teilweise wollen sie das Haus nicht verlassen und ihre " Welpen " nicht alleine lassen. Einige Hündinnen werden aggressiv und verteidigen ihre " Welpen ", andere werden apathisch.
      Und dann kam Paula...Paulas Bilderbuch Teil 2 - the next chapter



      " Mit einem kurzen wedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangen Gerede " (Louis Armstrong)
    • RedPaula schrieb:

      Es ist eine Vereiterung der Gebärmutter, die unbehandelt zum Tode führt. Meist trinkt der Hund sehr viel, mag nicht springen und versucht seinen Bauch zu kühlen, indem er Erde auf buddelt und sich rein legt, in Gewässer geht oder sich auf kühlen Kacheln/PVC legt.
      Das macht mir Angst :fear: Sya legt sich schon meist auf die kühleren Böden, zwar nicht ausschliesslich, aber viel.. :verzweifelt: (Ich hätte jetzt zwar gesagt, das hat sie immer schon gemacht, aber vielleicht täusche ich mich auch, und das ist jetzt vermehrt.. :verzweifelt: ) Und ins Gewässer geht sie auch immer, sei es auch nur ein Brunnen zum reinsteigen :lol: Da werde ich definitiv nochmals zum TA gehen.. Wie kann man das denn herausfinden, ob eine Gebärmutterentzündung/-vereiterung besteht, "ohne Aufzuschneiden"? Ultraschall, wie Mia2015 gesagt hat? Blutbild? ..? Falls Sya wirklich so etwas schlimmes haben sollte, dann will ich natürlich auf Nummer sicher gehen.. :fear:


      RedPaula schrieb:

      Die Hündin hat stark geschwollene Zitzen, mit Rötungen und Entzündungen, Milcheinschuss
      Hm, wie erkennt man denn, ob eine Entzündung vorliegt? (Sorry, ich stelle bestimmt doofe Fragen..)


      RedPaula schrieb:

      Einige Hündinnen werden aggressiv und verteidigen ihre " Welpen ", andere werden apathisch.

      Kuscheltiere verteidigen oder ähnliches macht sie nicht, sie knabbert zwar manchmal an ihnen rum, aber trägt sie weder rum noch legt sich drauf, die meiste Zeit liegen die einfach nur rum.. Apathisch.. sie ist eben schon sehr ruhig und liegt rum und ist träge, aber ob das apathisch oder depressiv ist..? Ich hoffe nicht.. Essen verlockt sie zwar eben auch nicht mehr so.. Die "einzigen" beiden Sachen, die sie (zu Hause, draussen rennt sie rum im Freilauf, an der Leine will sie mal mehr mal weniger vorwärts gehen..) macht, sind bellen ( ) und aufm Balkon zur Katze rüber oder runterschauen

      Danke, RedPaula!
      Sya :herzen1: - 08.09.2016 - Goldiger Maremmano
    • Yago2423 schrieb:

      Sya legt sich schon meist auf die kühleren Böden, zwar nicht ausschliesslich, aber viel..
      Kann sein, das ihr auch nur normal warm ist.

      Yago2423 schrieb:

      Hm, wie erkennt man denn, ob eine Entzündung vorliegt?
      Das klärt der TA ab, meist wird bei einem Verdacht ein U-Schall gemacht.

      Yago2423 schrieb:

      (Sorry, ich stelle bestimmt doofe Fragen..)
      Nein, du stellst keine doofen Fragen, sondern Fragen die deiner Hündin mal das Leben retten können.
      Du machst dich im Vorfeld schlau, um Anzeichen erkennen zu können, das ist super !
      Und dann kam Paula...Paulas Bilderbuch Teil 2 - the next chapter



      " Mit einem kurzen wedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangen Gerede " (Louis Armstrong)
    • thorandfrigg schrieb:

      So viele Gedanken habe ich mir nie über meine Weiber gemacht. Ist nicht böse gemeint.
      Man sollte sich da schon einlesen um Anzeichen rechtzeitig zu erkennen :klugscheisser:
      Und dann kam Paula...Paulas Bilderbuch Teil 2 - the next chapter



      " Mit einem kurzen wedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangen Gerede " (Louis Armstrong)

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