Beiträge von peikko

    Ich glaube wir haben neben den Podencos und ab und zu nem, Basenji den einzigen "Nichtwindhund" der Bahn. Da fände ich es fairer, wenn mich der Besitzer eines Problemhundes drauf anspricht und wir eine Lösung finden, anstatt Rassen von der Rennbahn auszuschließen. Was macht denn der Besitzer des Problemhundes wenn draußen ein z.B. Schäferhund an der Bahn vorbeiläuft? Muß dann alles abgeriegelt werden?

    Kann ja jeder Verein handhaben wie er es möchte, aber ich bin froh, daß wir auf unserer Rennbahn jederzeit willkommen sind. Unter AKC-Regeln sind RR neben Basenjis und Thai Ridgebacks sogar startberechtigt. So abwegig ist ein RR auf der Rennbahn gar nicht...

    Bitte kümmert euch frühzeitig darum, daß euer Hund beim Tierarzt handelbar ist. Das ist nicht die Aufgabe des Tierarztes. Ihr kommt zu ihm mit der Bitte und der Erwartung, daß der Hund untersucht und behandelt wird. Bei allem Verständnis, daß keiner eine Zwangsfixation toll findet: Manchmal ist sie einfach nötig um in diesem Moment weiterzukommen. Ich habe mehr als einmal erlebt, daß Tiere bei der ersten Behandlung kaum zu handeln waren und eine Zwangsfixation inklusive Maulkorb und zwei Leuten, die auf dem Hund liegen nötig. Ganz ähnliches bei vielen Katzen. In den meisten Fällen wurde es von Mal zu Mal leichter, die Tiere zu behandeln, was beispielsweise bei einem richtigen Kampfkater mit halb zerfetztem Gesicht so weit ging, daß eine Person alleine bei ihm die Wunden säubern konnte mit allem Gepokel und Gespüle.

    Eiteitei wäre als er ankam schlicht und ergreifend keine Option gewesen und tägliche Narkose auch nicht. Beim ersten Mal haben zwei Leute die Katze festgehalten und der Tierarzt hat schwitzend die Wunden versorgt.

    Ich hab ein echtes Weichei zu Hause. Bei der Blutentnahme beim Tierarzt ist er mir halb auf die Schulter geklettert, bei einer Spritze würde man meinen er wird abgestochen :muede:. Zu beissen hat er dabei noch nie versucht. Er will einfach weg. Bei 40 kg ist das echt anstrengend, aber ich lasse mich schlicht und ergreifend nicht beeindrucken, bleibe ruhig und zieh mein Ding durch. Trösten und beruhigen ist nach meinen eigenen Erfahrungen da eher kontraproduktiv. Beim einfach durchziehen hab ich jetzt den dritten Hund, bei dem das am besten funktioniert. Krallen schleifen geht inzwischen nach kurzem Anfangswiderstand gut. Auch da hat einfach aussitzen und erst mal gut festhalten mehr geholfen als alle Clicker- und Behlohnungsstrategien.

    Bei mir kam mal die Besitzerin eines aggressiv verängstigten kleinen Hundes in die Praxis mit der Bitte um Untersuchung des Hundes. Wir waren schon die vierte Praxis. Der Hund ließ sich nicht anfassen, von auf den Tisch heben wollen wir gar nicht erst sprechen... die Besitzerin stand mit der langen Leine daneben und hat zugeguckt. Ich habe es lediglich gewagt, den Hund etwas fester am Geschirr zu packen und laut "hey!!!" zu sagen, damit wenigstens mal kurz meine Finger in Sicherheit sind. Das hat ihr schon gereicht mich anzumotzen, daß so niemand mit ihrem Hund umgeht, und die Praxis zu verlassen. Wir haben uns anschliessend noch wirklich freundlich unterhalten und ich habe versucht ihr zu erklären, daß ich den Hund nun irgendwie anfassen MUSS, wenn ich ihn untersuchen soll. Ich habe ihr angeboten, kostenfrei für ein Training jederzeit zu uns in die Praxis zu kommen. Sich einfach mal ins Wartezimmer zu setzten, sich im Behandlungsraum Leckerli abzuholen usw. War ihr anscheinend zu viel. Hab sie nie wieder gesehen.

    Mein Hund steht manchmal nicht mal auf, wenn Besuch kommt... soviel vorab. Der ist fast 2 Jahre alt, vielleicht ändert sich das noch, aber eher nicht wesentlich denke ich.

    Ich würde bei der Mischung auch zum Mantrailing raten, wenn der Ridgeback arg durchschlägt, wird das mit dem Agility auch eher nix :D.

    Unseren Ridgeback konnte ich von Anfang an mit 10 min Fährte besser "auspowern" als mit 2 Stunden rennen. Noch heute ist es so, daß er eher überdreht, wenn ich ihn rein körperlich viel machen lasse. Am Wochenende sind wir etwas unfreiwillig mit 12 km eine etwas längere Radtour gefahren als bisher. Ich dachte auch, der Hund ist bestimmt total fertig. War er schon, aber er war eher drüber. Er hat ne Stunde geschlafen und los ging das Gefiepe.

    Wenn er "normal" drauf ist, ist er eher ein Faultier.

    Dann hab ich dich falsch verstanden. ELSA ist eine Möglichkeit. Es scheint noch Bundesländer zu geben, in denen es möglich ist. Aber dafür bin ich ehrlich gesagt auch nicht engagiert genug um mich mit irgendwem anzulegen. Wir brauchen ihn für unsere eigenen Nachsuchen. Die macht er gut und ich denke ich kann einschätzen, wann wir Fremdhilfe brauchen. Da ist er einer von vielen ungeprüften Hunden.