Ich finde die Zucht einer Rasse (Dalmatiner), bei der die Welpen mit wenigen Wochen routinemäßig in Narkose gelegt werden müssen und bei der man in Kauf nimmt, dass 6-7 % der Hunde einseitig und 1-2 % sogar beidseitig taub sind, schon extrem fragwürdig. Von der Hyperurikosurie mal ganz abgesehen. Mich wundert es eh schon lange, wie bedenkenlos die Rasse hier im Forum Interessenten empfohlen wird. Speziell die Langhaarigen fände ich in punkto Wesen und Optik für mich auch interessant, aber unter diesen Umständen würde ich diese Zucht niemals unterstützen. Ob Dalmatiner aber damit bereits als Qualzucht einzustufen ist...schwierig.
Oh, warum werden die in Narkose gelegt? Um die Ohren zu untersuchen? Das höre ich das erste Mal
Das ist vergleichbar mit dem Hörtest bei Säuglingen.
Bei Säuglingen müssen die Kinder tief schlafen, damit sie korrekt getestetwerden können. Es wird nämlich keine Reaktion auf Geräusche im Wachzustand sondern Gehirnwellen gemessen. Denn im Wachzustand reagieren Welpen und Kinder auch auf Bewegung, Erschütterung, Gerüche und alles andere.
Bei Babies kriegt man das in den ersten Wochen noch gut hin, dass sie beim Test schlafen. Welpen entwickeln sich nach der kompletten Ausbildung des Gehöres zu schnell, als dass man die Bande beim Tierarzt im Tiefschlaf hat.
Deswegen werden sie kurz narkotisierg, um das Testergebnis nicht zu verfälschen.
(Hab ich Blut und Wasser geschwitzt, als zweimal.der Test bei meinem Sohn nicht geklappt hat
)