Beiträge von noda_flake

    Zusätzlicher Vorteil: Viele "der tut nix, der brettert nur in euch rein und ich freue mich darüber" Hundehalter sehen Mali mit Mauli und lassen ihre Hunde nicht in uns rein brettern. Wenn es sehr voll ist, hat Zack auch seinen Mauli an - zwei Malis mit Mauli erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf Idiotenfreiheit. ;-)

    Das klappt bei meiner tatsächlich auch XD


    Benhilde Also ich stell ihn so ein dass er nicht in den Augen drückt, aber auch nicht von der Schnauze rutschen kann.

    Klingt eher so als würde das Modell doch nicht so ideal passen :denker:

    Hier wurde geschrieben das der Tierarzt das "abgesegnet" hat. Kann man ja blöd finden, aber damit tut ja jetzt weder der Tierbesitzer noch der Arzt etwas verbotenes, weil es aus Sicht von Arzt und Halter gerechtfertigt ist.
    Die tun nur was, was hier jetzt der ein und andere blöd findet. Schon ein Unterschied.

    :ka:

    Es gibt auch Tä die dazu raten bei Verhaltensproblemen zu kastrieren, zb junge, pubertierende Rüden. Also nur weil ein TA etwas absegnet muss das lange nicht richtig sein.

    Vollkommen unrelevant zu den hierigen Fall, weil kA warum der TA in den Fall zugestimmt hat, das will ich nicht beurteilen. Und am Ende muss das auch jeder selber wissen.

    An Ende gibt es aber auch hier solche und solche und nur weil ein TA sagt, “Joah machen wir” heisst es noch lange nicht dass es richtig/falsch ist. :ka:

    Aber wie gesagt, an Ende muss das jeder selber wissen.

    Aber wenn das laut Gesetz angeblich verboten ist, wie kommt es dann, dass kein Tierarzt oder Besitzer dafür belangt wird?
    Vielleicht weil es eben doch nicht so verboten ist, sowie Tierarzt und / oder Besitzer einen Grund dafür haben.

    Weil man doch auch einfach sagen kann, “war notwendig”. Kontrolliert doch keiner :ka:

    Und es ist lt TierSchG nunmal verboten!

    Da hat LalaLand Recht. Es juckt nur keinen…. Und man kann gut Geld mit machen.

    Wenn die TÄ alle so gründlich wären, würden sie nicht einfach so junge Hunde kastrieren weil die Besitzer meinen das hilft bei Verhaltensauffälligkeiten usw

    Kein vernünftiger Mensch wird seinen Hund doch ernsthaft zu Trainingszwecken über längere Zeit hinweg hungern lasse.

    Doch.

    Und genau das, und allein das, ist mein Problem.

    Vielleicht nicht über längere Zeit (ich weiss nicht wie du das definierst) aber mir reicht schon ein Tag!

    Es gibt sie die Menschen die sagen, "Arbeite und du kriegst Futter, oder Pech gehabt" und es gibt die Trainer die genau das raten.

    Und noda_flake: Ich glaube, das Missverständnis besteht darin, wie Munchkin1 gut erklärt, dass man dem Hund eben eigentlich gar nichts abverlangt und das, was er sowieso tut (und man gut findet), gleich noch belohnt. Martin Rütter würde mir z.B. sehr häufig vorwerfen, ich würde den Hund fürs reine Existieren belohnen. Damit liegt er noch nicht einmal so falsch: fürs reine Existieren ohne jemand anderem auf den Keks zu gehen, etwas kaputt zu machen oder nachzulaufen zum Beispiel. Belohnt wird eben auch, wenn er (also der Hund, nicht der Rütter) 'nichts' tut. Ich verlange nicht aktiv etwas vom Hund, damit ich ihn belohnen kann. Ich gebe keine Kommandos. Das läuft wirklich ganz nebenbei. So erziehe ich meinen Hund dazu, selbstständig in ganz vielen Situationen die für alle Beteiligten 'richtigen' Entscheidungen zu treffen. Aber das führt hier etwas weit.

    Das hat mit dem, was ich gesagt habe, absolut nichts zu tun.

    Ich hab null Probleme mit Futter zu arbeiten und mir auch total Banane wofür der Hund Futter kriegt.

    Mein Problem ist dass er eben KEIN Futter kriegt, wenn er nicht arbeitet (also die gezielt von ihm verlangten Aufgaben erfüllt!). Also... wegen mir Futterbeutel werfen, wenn er ihn nicht bringt, gibts nichts.

    Das was du beschreibst ist ein ganz anderes Training, das ist aktiv positives Verhalten einfangen und fördern. Davon spreche ich aber nicht und habe auch nicht gesagt dass es nicht sinnvoll ist.

    Ich habe nicht geschrieben dass die Mahlzeit AUSFÄLLT, also nicht statt findet, sondern dass sie eben in einer Trainingssituation gegeben wird. Bsp: Wenn meine Hündin morgens Mantrailing hat, gibts nur einen Snack und ihre Hauptmahlzeit kriegt sie dann da als Belohnung.

    Aber das kommt alle Jubeljahr mal vor, dass wir um diese Uhrzeit beim Mantrailing sind. Und, sie bekommt morgens in ihrer gewohnten Routine dennoch was zu fressen.

    Ich tue doch nichts anderes? Nur einfach regelmässiger?

    Kannst du doch auch machen...

    Du hast in deinem Post geschrieben/gefragt was es für mich akzeptabler macht eine Mahlzeit ab und an ausfallen zu lassen, also habe ich das nur berichtigt, denn ich lasse die Mahlzeiten ja nicht ausfallen. Und habe damit auch kein Problem, wenn das Jemand macht. Also die Hauptmahlzeit mal zum Training zu verwenden, wegen mir auch regelmässig. Mein Hund kriegt eben dennoch was in den Napf, aber das muss jeder selber entscheiden wie er das macht.

    Mein Problem ist das hier:

    Mein Problem liegt schlicht und ergreifend in dem Punkt: Wenn der Hund nicht arbeitet, bekommt er auch kein Futter.

    Und das sind halt Methoden die durchaus von Trainern, auch sehr bekannten Trainern, angewendet und empfohlen werden. "Wenn der richtig Hunger hat, macht er das schon!"

    Und wenn nicht wird er eben hungern gelassen, weil "so 2-3 Tage schaden dem nicht."


    Edit:

    Sich nen Teil des Futters in Futterbeutel zu machen und das zu nutzen, kein Thema. Wegen mir auch ALL sein Futter (wenn man will) aber zu sagen, "Ja, wenn er nicht arbeitet, hungert er heute eben" find ich nicht gut.

    Du kannst doch deinem Hund auch durchaus ruhig und nett sagen dass du etwas nicht möchtest. Dazu muss man ja nicht laut werden oder handgreiflich. Sondern man kann auch ruhig und besonnen sagen, "Nö, das machst du jetzt bitte nicht."

    Von laut oder handgreiflich hab ich gar nichts geschrieben :denker:

    Also falls das hier so rüberkommt: Ich Lauf jetzt wirklich nicht den ganzen Tag irgendwie laut oder gar handgreiflich strafend durch die Gegend. Im Gegenteil, unter anderen HH hier bin ich eher die "ständig positiv" Tante xD

    Aber es gibt eben auch ein aversiv aufgebautes Nein hier (was in der Folge dann normalerweise als ruhiges Wort ausreicht, ja).

    Hab ich auch nicht gesagt dass du das machst. :bindafür:

    Und auch im positiven Training setze ich Grenzen.

    Wie denn?

    Ernsthafte Frage, ist jetzt keine Fangfrage oder so. Aber ich lese den Satz oft, kann mir darunter aber nicht so recht was vorstellen. Wie setze ich eine Grenze, wenn ich nicht "Nein" sagen darf?

    Ich kenn es auch so wie FienesFreundin es beschrieben hat. Der Hund wird dann eben "weggerufen" statt abgebrochen wenn er irgendwo nicht hingehen, reingehen soll oder bekommt ein Alternativverhalten gezeigt. Aber ich bin da auch nicht mega firm drin, also man nagel mich bitte nicht fest.

    Nochmal: es geht dabei um Hunde im Training. Vielleicht stellt sich mancher das etwas anders vor, als es tatsächlich ist: es geht um (häufig als gefährlich eingestufte, völlig un- und untersozialisierte) Hunde aus dem Tierschutz, die intensives Training benötigen.

    Nein, geht es eben nicht. Es ist eine Trainingsmethode die bei einer Vielzahl von Hunden angewendet wird, vollkommen unrelevant wo sie herkommen. Vom von dir beschriebenen Hund (womit ich auch noch leben KANN, der Hund von mir dennoch auch Futter aus dem Napf bekäme) bis zum Welpen vom Züchter.

    Eben. Du kannst damit gut leben. Das ist aber Deine eigene Einstellung, Deine eigene Moral und nicht zwingend das Verständnis von Fairness, das Dein Hund hat. Was macht es für Dich akzeptabeler, das Futter 'mal' oder 'ausnahmsweise' ausfallen zu lassen? Das dünkt mich aus meiner Perspektive nun willkürlicher als mein Vorgehen.

    Vielleicht noch ein Wort zu denjenigen, die ihrem Hund stets einen gefüllten Napf mit Trockenfutter offerieren. Ganz ehrlich, das wäre meine Idealvorstellung und ich probier das auch immer mal wieder. Mit einigen Hunden geht das einigermassen, mit anderen leider gar nicht. Nicht alle Hunde sind gleich.

    Ich habe nicht geschrieben dass die Mahlzeit AUSFÄLLT, also nicht statt findet, sondern dass sie eben in einer Trainingssituation gegeben wird. Bsp: Wenn meine Hündin morgens Mantrailing hat, gibts nur einen Snack und ihre Hauptmahlzeit kriegt sie dann da als Belohnung.

    Aber das kommt alle Jubeljahr mal vor, dass wir um diese Uhrzeit beim Mantrailing sind. Und, sie bekommt morgens in ihrer gewohnten Routine dennoch was zu fressen.

    Mein Problem liegt schlicht und ergreifend in dem Punkt: Wenn der Hund nicht arbeitet, bekommt er auch kein Futter.

    Weil es einfach unfair ist, gerade bei den von dir beschriebenen Hunden. Denn vielleicht arbeitet der Hund eben nicht mit weil er es nicht kennt, weil er Angst vor Menschen hat usw... und das wird dann noch damit "gestraft" das er hungern muss? Nee, kann ich nicht gut heissen.

    Ich mache mir auch Sorgen, dass das heutige Erlebte sich negativ auf seine Zukunft auswirkt :(

    Das kenn ich zu gut... als ich meine Hündin damals bekam war einer der ersten Ausflüge die wir gemacht haben, mit einem anderen Hund an einen See. Der andere Hund ist fröhlich ins Wasser gesprungen, das hat richtig geplatscht.... meine fand das Geräusch so komisch und hatte am Ende Angst und wollte nur weg vom Wasser.

    Ich hatte dann Angst sie hätte jetzt Angst vor der Stelle oder Wasser.

    Wir waren dann eine Weile nicht mehr da und beim Nächsten Mal war alles okay. Wasser fand sie nicht sooooo mega, aber sie geht auch heute nicht rein, wenn man ihr nichts wirft oder so. Maximal bis zum Bauch - also sie hat keine Angst. :bindafür:

    Versuch dir nicht so viele Gedanken zu machen, oft verdenkt man die Dinge dann auch.

    Geh in ein paar Tage an die Stelle, schau wie deine Maus reagiert und dann kannst du von da weiter arbeiten :bindafür: