Beiträge von noda_flake

    Ich habe ja auch eine Rasse die zwar eine Arbeitsrasse ist, aber in Deutschland keine Arbeitslinie hat. Also offiziell zumindest nicht und dann muss man drüber reden was Arbeitslinie denn heißt, denn am Rind arbeiten die wenigsten Cattle Dogs in D. Aber darum gehts nicht…


    Meine Hündin kommt aus einer Verpaarung wo der Vater sehr hoch im Sport geführt wurde, und die Mutter (soweit ich das weiss) nur teilweise. Meine Hündin hat eine sehr hohe Arbeitsmotivation, viel Will-to-please etc… sie ist super zu arbeiten (wenn man weiss wie usw) - Motivation musste ich da nie aufbauen, die war immer da. Obs bei den Geschwistern genauso ist, kann ich leider nicht sagen. Ich weiss das eine im Sport ist, aber ka wie es da mit Motivation etc aussieht.

    Aus der Erfahrung mit anderen Rassevertretern kann ich aber sagen dass es nicht immer der Fall ist, und es auch echte “Schnarchnasen” gibt. Nun kann ich nicht beurteilen woran das genau liegt weil ich nicht weiss wie die Hunde aufgewachsen sind. Ob sie früh gefördert worden oder ob überhaupt, ob die Eltern im Sport waren etc…


    Für meinen Zweithund weiss ich definitiv dass ich einen Hund aus einer Verpaarung will wo die Eltern einen Jobhaben, oder zumindest im Sport laufen. Am liebsten in dem Bereich den ich später auch verfolgen möchte. Das wäre ideal. Arbeitseignung vererbt sich ja sehr wohl… aber man muss natürlich selber auch was dafür tun.


    Aber ich denke die Wahrscheinlichkeit is höher einen guten Arbeits/Sporthund zu bekommen, wenn die Eltern auch in die Richtung gefördert wurden.

    Man muss sich natürlich auch den richtigen Hund für seine Pläne aussuchen, also die richtige Rasse.


    Es ist eine Kombination aus vielen Faktoren.

    Bei Liano bin ich mir ziemlich sicher, dass er die Atmosphäre absolut cool finden würde. Der ist aber auch was Stress angeht echt nen Fels. Mit 14 Wochen war er ja damals mit meinen Eltern auf dem Blasmusikfest und heute noch kann ich ihm überhaupt keinen größeren Gefallen tun als Mitten durch irgendwelche Menschenmengen zu laufen. Je mehr Menschen desto besser :smiling_face_with_halo:

    Die Menschen wären bei uns auch kein Thema, aber die Kamera’s usw und gerade wenn Dinge auf sie zu kommen dann findet sie das schonmal komisch. Sie würde vmtl trotzdem alles machen aber eben nich soooo super toll 🤣 und sie braucht immer bisschen Zeit zum ankommen.

    Ich glaube dass dich da bestimmte Hundetypen vmtl eh schwerer tun als andere.

    Yoshi würde jedes einzelne Hindernis schaffen, abgesehen vom Pool….würde er das in dieser Studioatmosphäre schaffen…..ich denke nicht….er wäre wahrscheinlich wie der DSH…..schnell abgelenkt von den Kameras, gerade diese Deckrnkamera oder den Gerüchen oder überhaupt den Menschen, die da rum laufen …..und diese Studioatmosphäre kann man halt nicht üben

    Ginge Cali auch so… der Parcours kein Thema, aber das Drumherum. Schwierig..

    Zurimor Weils bei dem Akita, den ich kenne, nunmal so ist? :ka: Es geht hier doch um Erfahrungen. Und der is nunmal nich Futtermotiviert, spielt nich gerne und soziale Belohnungen interessieren den draussen nur bedingt.

    Vielleicht paßt die Beziehung nicht und der Hund denkt sich "Dich brauch ich eh nicht."? Fände ich die naheliegendere und wahrscheinlichere Erklärung. Daß eigenständige Hunde nichts interessiert, ist auf jedem Fall Quatsch.

    Das ist gemutmaßt.

    Es ging um Erfahrungen und das ein Hund nich Futter oder Spielzeug motiviert ist kann einem immer passieren. Das du das gleich auf ALLE Rassevertreter münzt, dafür kann ich ja nichts. Ich habe das so nicht gesagt… lediglich dass Training sich mit solchen Hunden halt schwer gestaltet.

    Zurimor Weils bei dem Akita, den ich kenne, nunmal so ist? :ka: Es geht hier doch um Erfahrungen. Und der is nunmal nich Futtermotiviert, spielt nich gerne und soziale Belohnungen interessieren den draussen nur bedingt.

    Und ich weiss wie eigenständige Rassen ticken, hab selber eine. Sicher nich vergleichbar mit nem Akita aber mit stumpfen Gehorsam brauchst denen auch nicht kommen (den meisten :pfeif:) aber darum gehts hier ja nicht. Sondern um Akita’s…

    Nein. Wenn ich die Erzählungen meiner Bekannten so höre… nein

    Natürlich ist das noch ein Hund. Ich verstehe die Debatte gar nicht.

    Ich bin mit mehreren Katzen aufgewachsen und die waren allesamt sehr empfindlich auf menschliche Stimmungen, schmusig und friedfertig, wenn ihnen was komisch vorkam, sind sie geflohen. Klingt jetzt nicht nach dem, was ich von Akitas kenne. Klar gibt es auch andere Katzen, aber das "Hund XY ist wie eine Katze" finde ich auch immer einen unglücklcihen Vergleich - ich würde sagen, es gibt harmoniebedürftige und kooperative Katzen und Hunde - und jeweils auch andere.

    Natürlich sind sie Hunde xD Aber eben nicht “nur ein Hund!!”

    Zurimor und klar kann man solche Hunde erziehen… aber halt schwer wenn den Hund halt nichts interessiert, weder Futter, noch Spielzeug, noch Sozialkontakt. Und dessen muss man sich halt bewusst sein :ka:

    Unsere Nachbarn haben auch zwei (Rüde/Hündin) und die Beiden sind auch nicht miteinander verträglich. Co-existieren aber.

    Terri-Lis-07 , aber auch ein eigenständiger Hund mit eigenem Willen ist immer noch ein Hund.

    Nein. Wenn ich die Erzählungen meiner Bekannten so höre… nein…. Das Leben mit diesem Hund ist so so so viel anders als wie ich zb mit meinem Hund lebe (und damit will ich gar nicht die Rassen vergleichen).


    Aber alleine Training.. ich kann meinen Hund super zu Sachen motivieren. Der Akita? Der guckt dich an und geht weg. Dem doch wumms. Und das gepaart mit den Potential was diese Hunde teilweise an den Tag legen… nein danke!

    Und gestern haben sie gesagt, dass die Leute einen Tag vor der jeweiligen Aufzeichnung die Parcoure üben können….also sehen diese Hunde zum Teil einen Tag vorher zum ersten Mal so einen Tunnel…..noch nicht mal Ninja ist da ohne Probleme durch gegangen, weil er das nicht kannte

    Ninja hatte in den vergangenen Jahren ja eh Probleme mit “klassischen” Agility Geräten

    Ich finde diese Hunde schwer… sie lassen sich, mit Pech, nicht motivieren zusammen zu arbeiten weil ihnen Futter, Spielzeug und soziale Interaktionen egal sind, bzw sie halt selber entscheiden wann und wie sie das wollen.

    Man hat kaum bis keine Möglichkeit einzuwirken weil denen alles Schnuppe is und wenn denen das nich passt machen sie halt keine Kompromisse und fackeln nicht lange (zu mindest kenn ich das von den Ami’s so).

    Kannst du nur hoffen der Hund trifft gute Entscheidungen und fest halten :pfeif: Nein, danke. Muss ich nicht haben!

    Ich kenn auch einige Akita’s und da ist von “nett und unauffällig” bis “Beissvorfall” alles dabei.


    Wobei man klar Unterschiede machen muss zwischen dem amerikanischen und dem Japanischen Akita.

    Letzterer ist meist noch etwas entspannter und netter, als die Amerikaner.

    Unsere Nachbarn haben zwei Japaner, die sind… naja… der Rüde ist mir grosser Vorsicht zu genießen und mit Menschen nicht fein, Hunde sind ein riesen Thema (der Zaun is mittlerweile hoch genug). Die Hündin ist wohl nicht ganz so schlimm… allerdings kennen die halt auch nichts :ka: leben nur im Garten.

    Akita’s sind Hunde die erwachsen sehr wenig Wert auf Fremde legen, die wachen und schützen (wenn man sie lässt). Und das auch ohne Kompromisse.

    Der Ami noch viel krasser und ernsthafter. Die machen einfach keine Gefangenen.


    Ich kenn aber auch Japaner die nett sind. Die haben an dir als Besucher kein Interesse, tun dir aber halt auch nichts.

    Auserdem sind die Akita’s eigenständig und manche kann man nur schwer zur Mitarbeit motivieren. Andere laufen im Sport… scheint da eine sehr hohe Bandbreite zu geben.


    Man sollte sich halt sehr sehr sehr klar und bewusst sein was man sich da ins Haus holt und wie der Worst Case aussehen könnte. Und oh man damit leben kann/will.


    Ist der TH Hund denn ein Japaner oder Ami? @ThorsH93