Aber es gibt eine Alternative - aufwendig, unbequem, zeitraubend. Aber sie ist da
Ich war/bin auch froh über unser Auto. Es macht einiges einfacher und bequemer.
Ich kann mich aber auch noch an Zeiten erinnern wo ich es nicht hatte - da bin ich eben 1 1/2std ÖPNV mit viermal umsteigen zur Uni gefahren.
Hab mich darüber geärgert, fand es unbequem, war erleichtert wenn man mal mitgenommen wurde. Aber es ging ohne Auto!
Und das ist in vielen Fällen immer noch möglich. Auch wenn es mehr Zeit braucht, umständlicher ist, Nerven kostet, usw
Wenn man will dann könnte man in vielen vielen Situationen immer noch aufs Auto verzichten!!!
Es ist aber für viele selbstverständlich geworden alles mit dem Auto zu erledigen. Und wirklich alles - Kinder zur Schule fahren obwohl diese nur 500m entfernt ist (erlebe ich hier auf dem Dorf täglich); Fahrten zum Bäcker, Dorfladen, Post obwohl diese auch unter 1km entfernt sind; zur Arbeit fahren (auch wenn diese im Nachbarort ist), usw
Es gibt soviel Potential, auch auf dem Land, in einer Mietwohnung, man muss nur mal die eigene Bequemlichkeitszone verlassen.
Und da nehme ich mich nicht aus. Ich fahre aus Bequemlichkeit und weil es schneller geht auch sonntags zum Bäcker. Obwohl man auch laufen könnte (was ich wahrscheinlich bald auch machen werde, denn auch wir spüren die gestiegenen Preise)
Und auch wenn es nur Kurzstrecken sind - die zusammen gerechnet sind sicher auch 2-3 Tankladungen im Jahr!