Beiträge von BettiFromDaBlock

    Also, ich wohne in einer Genossenschaftswohnung (auch Großstadt) und hab auch eine schriftliche Genehmigung vom Hausverwalter. Da stand dann auch sowas wie nur 1 Hund und eine bestimmte Größe und wo man mit dem Hund sich aufhalten darf etc.

    Ich würde das nicht ohne machen. Ein Nachbar beschwert sich und schwups sitzt du im kalten Wasser.

    Ängste sind eine komplexe Sache. Mit rational hat das nix zutun. Eine Stunde beim Verhaltenstherapeuten kann dich da weiterbringen.

    Oft versteckt sich da noch etwas dahinter. Wie du schreibst, du willst nicht das dein Hund von einem anderen verletzt wird. Verlustangst oder anderes.

    Ich kann nur empfehlen da mit jemanden darüber zu reden. Manchmal braucht man jemanden, der deine Gedanken in eine neue Reihenfolge bringt. Und dann machts plötzlich klick.
    Schilddrüse kannst du auch mal bei dir checken, falls du auch in anderen Situationen etwas wackeliger bist. Gilt für Hunde und für Menschen.

    Schäme dich auf keinen Fall. Ich finde es schon mal gut, dass du hier fragst!

    bettiFromDaBlock

    einen hund lesen können,das sollte eigentlich jeder hundehalter mindestens im ansatz.ich für mich behaupte mal das ich anch 10 jahren meine hunde durchaus lesen kann.
    allerdings ist es im wahren leben nicht immer möglich wie es die theorie meint.....
    du kannst garnicht IMMER zuerst handeln nicht IMMER aus situationen rechtzeitig rausholen und auch nicht JEDESMAL als erster reagieren

    lg

    Doch es ist tatsächlich möglich den Hund in 98% der Fälle lesen zu können. Außer es kommt plötzlich ein UFO.

    Die Regeln sind klar formuliert und immer gleich ausgeführt. Kommt gruseliger Mensch, kommt der Hund ran. Klingelt die Tür, geht der Hund in den Korb. Das ist wie Zähneputzen vorm Einschlafen.

    Sehe ich der Hund fixiert etwas, kurz aus dem Fokus rausrufen. Er darf in dem und dem Radius rumlaufen. Etc...

    Selbst bei meiner Angstfurie kann ich das. Wenn was überraschendes passiert, heißt es zu mir kommen/rufen, um Ruhe zu finden und eine Lösung.

    @Elly18

    Hast du vielleicht eine Tragemöglichkeit, um deinen Hund an einen sicheren Ort zu bringen um zu spazieren?
    Wenn es bei uns knallaufhart kommt, muss ich meine auch hochheben (trotz 10kg), da bleibt sie mittlerweile ruhig.

    Vermeiden wie möglich. Wenns ne Weile ist nur Pippi ums Eck. Da musst du dein Gewissen beruhigen.
    Vielleicht ihr parallel noch etwas neues Beibringen, um ihr Selbstwertgefühl zu erhöhen.

    Wie lange hast du deinen Hund schon? Hoffe ich habs nicht überlesen
    :headbash:

    Es scheint doch bei euch in die richtige Richtung zu gehen, möglicherweise brauchst du noch ein Müh Geduld.

    Führung übernehmen heißt den Hund lesen zu können. Daraufhin tatsächlich Entscheidungen, die er nicht treffen sollte abzunehmen oder aus Situationen rauszuholen besser noch gar nicht reinrennen lassen.

    Es gibt einfach Hunde, die stressen sich in Jobs, die gar nicht ihre sind. Das wissen die aber nicht, weil für sie niemand sonst die Aufgabe (z. B. für Schutz sorgen) übernimmt.

    Es bedeutet auch lesbar und einschätzbar für den Hund zu sein.

    Ich kenne eure Geschichte nicht, und für mich gibt es es bisher bei euch nur ein Bellproblem. Von daher weiß ich nicht woher die Frage kommt.

    Aber grundsätzlich sind doch bei euch längst Verbesserungen zu spüren.

    Ich habe auch den Korb zur sichersten und schönsten Zone der Wohnung gemacht. Nicht einmal ich störe sie dort. Da gibts den tollen Kong und wenn man da entspannt rumliegt, bringt Frauchen mal was vorbei.

    Und dann funktioniert es den Hund wirklich bei jedem zum Korb zu schicken, gegebenenfalls bringen. Wenn du den Anderen begrüßt hast, kannst du ihr dein ok geben. Bei mir muss sie dann gar nicht rüber ins Wohnzimmer kommen, wenn der Gast ihr nicht gefällt. Sie kann. (neue Gäste, da hole ich sie zum Schnuppern ab) Das wird dir in deiner neuen Wohnung wirklich helfen.

    Wenn mein Wuff wegen irgendetwas unsicher wird, z. B. Gästen, Wind, oder Geräusche im Flur, geht sie freiwillig in ihr Körbchen, und lässt mich regeln.

    Wir haben auch ein "Alles gut" Signal aufgebaut. Das wäre für euch vielleicht später auch interessant.

    Ärgere dich nicht. Jetzt mit der neuen Wohnung hast du einen tollen Start. Ihr werdet es euch alle miteinander schön machen!

    Ich finde auch das diese Behandlung eher kontraproduktiv ist. Soll der Hund denn Schmerz mit euch und Leinengang in Verbindung setzen?

    Retrieverleine halte ich für ein Mittel bei Leinenführigkeit.

    Zuerst wirklich auf Geschirr wechseln und sichern. Der Hund muss ja erst eine Verbindung aufbauen. Je nach Vorgeschichte und Charakter muss der Hund die neue Umgebung noch als ungefährlich einschätzen. Der Grund für die Aggression ist wahrscheinlich im Moment noch Unsicherheit. Was später dazukommt, zeigt sich noch.

    Dingen, die den Hund hochpushen vorerst meiden, Bögen laufen, Gassi Zeiten ändern, Rausfahren etc.
    Später Leinenführigkeit an sicheren Plätzen aufbauen.

    Gib den Hund Zeit zu sich zu kommen. Maulkorbtraining langfristig aufbauen, nur um sicherzugehen.

    Vertrauensaufbau war / ist bei mir wichtigster Punkt. Dann bekommt man auch ein Gespür für den Auslöser.

    Was sollt ihr denn außerdem mit dem Hund machen? Also was fandet ihr bei der Dame als gut?