Ich hätte ein Problem damit mit meinen Hunden rein über Konditionierung zu kommunizieren. Und ich hab ein Problem alles in positiv und negativ einzuordnen was zwischen uns passiert. Ich denke Kommunikation ist mehr als das.
Ich möchte, das meine Hunde auch Sozialpartner von mir sind.
Mal ein Beispiel.
Abby und ich wahren in einem Dummikurs, auf dem Weg zum Arporterl, als ein Hund eines anderen Teilnehmers, der nicht so ganz ohne war, ihm ausbüxte und mit voller Geschwindigkeit auf Abbys Apostel stürzte, ich erstarrte vor schreck Abby erstarrte und schaute mich an, mit der unausgesprochen Frage: "umgangene Situation, und was nun?" Wir hielten weiter Blickkontakt und warteten regungslos bis der andere Teilnehmer seinen Hund eingesammelt hatte und Abbys Apostel wider hingeworfen hatte.
Dann sagte ich ihr mit einem OK, jetzt kannst du holen und wir machten weiter im normalen Text.
In dieser Situation wurde wieder positiv noch negativ gearbeitet, sondern kommuniziert. An dieses Ziel (also das unser Zusammenleben aus Kommunikation gegenseitigen Absprache und vertrauen besteht), möchte ich kommen, wenn ich mit meinem Hund arbeite.
Ich denke, das klappt nicht, wenn man rein über Konditionierung arbeitet, egal ob nun positive oder negative, weil man sich so den Weg zur wirklichen Kommunikation verbaut.
Ich denke eher, Konditionierung ist ein Baustein dazu sich eine gemeinsame Sprache aufzubauen, andere Bausteine sind gegenseitige Beobachtung der Körpersprache, und teilweise anwenden dieser. Und ja blocken ist für mich ein teil der Körpersprache dem sich sogar Hunde und Menschen von Natur aus bedienen. Und ja genau wie der Hund grenzen für sich setzt über Kommunikation, wenn ihm etwas zu nah zu übergriffig usw. ist tu ich das auch wieso nicht.
Wenn ich meinen Hunden etwas Neues beibringe passiert das meistens entweder über positive Konditionierung oder über Rituale (also zum Beispiel am Kantstein bleiben wir immer stehen, draus lernt der Hund irgendwann am Kantstein bleibt man stehen) wenn der Hund weiß was erwartet wird, wird in der regel die Einhaltung mit Bestätigung quittiert und die Nichteinhaltung mit Ermahnung wobei es bei doch Einhaltung, meist dann wider eine Bestätigung gibt.
Die Hunde, Abby ist besonders gut darin, bringen uns auch Handlungen bzw. Gesten bei im Prinzip ist das auch Konditionierung, wenn Abby eine Handlung wie auf bestimmte weise zur Tür gucken die Pfote heben anstupsen usw. immer wieder wiederholt bis wir gewünschtes verhalten zeigen und sich dann freut. Und das ist ja auch gut so wenn sie sagen kann ich möchte raus, mein Wasser ist leer ich möchte auf den schoss ich möchte gestreichelt werden, ich möchte essen, an meinem Po ist was Ekeliges usw...