Beiträge von Chaotischer Amstaff

    Ich versuche mal möglichst allen irgendwo eine Antwort zu geben, auch wenn es übers Handy etwas unübersichtlich ist...

    Er läuft relativ seit Anfang an ohne Leine, lässt sich mittlerweile perfekt abrufen und ignoriert alles, was möglich ist.

    Ist die Leine dran sieht das Spiel anders aus. Und ich denke mal hier kommen wir in die Richtung Leinen Aggressivität - wobei ich letzteres Wort einfach nicht mag und mit das Verhalten auch eher extrem verspielt, als Aggressiv vorkommt -

    Beispiel: Ohne Leine - anderer Hund kommt und es wird ordentlich dran vorbei gegangen, vielleicht mal kurz stehen geblieben und angeguckt, mehr aber auch nicht.

    Mit Leine: anderer Hund in Sichtweite! Und die Leine geht auf Spannung. Ich kann ihn in diesem Moment zwar zu mir rufen und ins Sitz bringen, sobald aber Fuß kommt, geht die Leine wieder auf Spannung.
    Je mehr sich der andere Hund nähert, desto "aggressiver" wirkt das Verhalten an der Leine... Allerdings zeigt er dieses Verhalten auch bei Hunden, die er kennt! Und sobald ich die Leine in dem Moment abmache, fangen sie an zu spielen.

    Zu der Mutter und Kind: ich bin ca 1 Monat mit der Mutter fast jeden Tag eine runde zusammen gelaufen, damit die beiden sich aneinander gewöhnen können... Das ist bei dem Kind so aber nicht möglich.
    Sowohl Mutter als auch Sohn wollten, dass wir zu Besuch kommen..

    Zur Menge oder Dauer der Spaziergänge: ich glaube einfach das ich ihm gebe, was er zumindest im Moment noch braucht, weil er einfach extrem viel Energy hat und ich wahrscheinlich bisher zu einfallslos war, mir etwas gereinigtes für innen zu überlegen, was ihn auspowert.
    Ich finde die runden allerdings auch nicht zu überzogen, oder sehe ich da was falsch?

    Und @Cookie0305

    Die Idee an sich finde ich klasse, für mich aufgrund der Räumlichkeiten und auch aufgrund dessen, da der Besuch ja andersrum stattfindet, so nicht realisierbar. Aber vielleicht kann ich mir dazu mal eine Alternative einfallen lassen. Klingt auf jeden Fall gut. :)

    Einen derartig besch........eiden erzogenen Hund würde ich nicht mal in die Nähe eines Kindes lassen.

    Applaus für den super Kommentar, wenn du nicht mehr zu sagen hast, dann ignorier das Thema von nun an doch bitte. Danke :).

    Der Hund ist mittlerweile 13 Monate, wollte das eigentlich in meinen Anfangs Post mit reinbringen, hab ich wohl verschlafen.

    Ich antworte später weiter, wollte das nur kurz loswerden.

    Ich habe den Hund mit 8 Wochen bekommen.

    Hier, bei mir, benötigt man für solch Hunde keinen Wesenstest.

    Seine Art und Weise, also dieses "aufgedrehte", dass hat er nicht nur bei Kindern, sondern bei auch bei Erwachsenen, Hunden, Fahrrädern, Autos uvm.

    Ich möchte hier aber einmal betonen, dass ich mit aufgedreht NICHT aggressiv meine!

    In der ganzen Zeit die ich mit ihm verbringen durfte, hat er nicht einmal aggressives Verhalten gezeigt. Eher ein extrem verspieltes und dementsprechend auch unkontrolliertes Verhalten.

    Ich gehe 4x täglich mit ihm raus, ca. 3x 20 Minuten und 1x 1 - 1 1/2 Stunden.
    Bei der großen Runde ist immer sein Hunde Freund dabei, damit sie sich austoben können etc.

    Ich habe mittlerweile damit aufgehört in der Wohnung mit ihm zu spielen, weil ich es einfach nicht geschafft habe, ein vernünftiges Spielen hin zu bekommen - sprich: er ist früher oder später beim spielen über Tische und Bänke gesprungen.

    Und zu dem auswärts übernachten, abgesehen von meinen Eltern, hatte ihn noch niemand zum übernachten da bzw. War ich auch noch nirgends mit ihm.
    Meine Eltern kennt er, dort hat er 4 Monate lang recht viel Zeit verbracht und dementsprechend auch kein Problem damit.

    Guten Tag,

    natürlich spielt das Leben immer so, wie man nicht mit rechnet und dementsprechend habe ich nun vor etwas längerer Zeit eine Frau mit Kind (5) kennengelernt.

    Ich selbst bin 28, Sie 29.

    Sie war noch nie ein Freund von Tieren im Haus und hatte generell noch nicht viel mit Hunden zu tun, steht dem ganzen auch etwas skeptisch gegenüber, ich hatte allerdings recht schnell klar gemacht, dass mein Hund für mich das gleiche ist, wie für Sie ihr Kind. Jedenfalls vom Prinzip her.

    Es kam also wie es kommen musste und wir haben unser Glück probiert...

    Ich wusste von vornherein das es nicht einfach werden würde, aber für mich war es schlichtweg die reinste Hölle.

    Vorab sei vielleicht noch gesagt, dass mein Hund wirklich dazu neigt sehr schnell zu überdrehen und auch dieses "langsame" Rantasten an jemanden oder etwas, gibt es bei ihm nicht.

    Ich beschreibe mal den Abend:

    Angekommen, ins Wohnzimmer gegangen und dort saß der junge, den mein Hund nur einmal recht kurz, draußen, gesehen hat.
    Also: interessant! Leine auf Spannung, schön Zug hinter und das typische amstaff ich fress dich auf Gesicht :). Kommt beim Kind schon mal gar nicht gut an.

    Ich habe es nicht geschafft den Hund ruhig zu bekommen... Nach ca 1 1/2 Stunden, die er an der Leine mit mir auf dem Boden inklusive Leine auf Spannung, kurz ausruhen und wieder auf Spannung verbracht hat, habe ich mich dann dazu entschlossen zu probieren, ihn von der Leine ab zu machen und zu gucken, ob sich die Situation entspannt....

    Ende der Geschichte? Hund sprang aufs Sofa, hin zum Kind, Kind hat sich erschrocken und gesagt der hat mich gekratzt, angefangen zu weinen und mein Hund war noch überdrehter als sowieso schon.

    Wir haben uns dann entschlossen, nachdem das Kind im Bett war, im Wohnzimmer zu schlafen, wobei wir hier gleich zum nächsten Problem kommen: Eifersucht.

    Sobald wir uns angefangen haben zu küssen, ist der Hund aufs Sofa gesprungen - über unser Gesicht, hat sich neben mich gelegt etc. Bis wir es letztendlich nach X mal aufgegeben haben.

    Um gleich einigen Kommentaren entgegen zu wirken: Ja, der Hund benötigt noch eine ordentliche Portion an Erziehung - ich glaube ich bin einfach für die ein oder andere Erziehungsmethode zu inkonsequent.

    Vielleicht hat hier ja jemand ordentliche Tipps für mich. :)