Beiträge von Mrs. Isegrim

    So war das mit meinen beiden auch. Gassi ging zusammen, mit mir zusammen zusammen sein auch, weil ich den Daumen drauf hatte. Allein gelassen habe ich sie nicht. Beide wurde deutlich entspannter als der eine nicht mehr mit dem anderen leben musste.

    Hmm, okay. Ja, Einzelhaltung wäre für alle ideal, aber ich habe auch noch die Hoffnung, dass es an mir liegt - dass ich nicht genau genug auf die Regeln achte (und z.B. Eifersucht/mich als Ressource anzusehen nicht immer wahrnehme oder das, unbewusst, toleriere) und die Spannungen somit verstärke. Deswegen gibt's jetzt wieder Einschätzung und Tipps vom Trainer (der mit mehr als fünf Hunden lebt, Mehrhundehaltung kann der also 😆)

    Wie geht ihr eigentlich damit um, wenn eure Hunde sich nicht so richtig leiden können? Hewie und Dobby sind sich leider nicht so wirklich grün und jeder könnte auch gut ohne den anderen. Ich manage viel, in den meisten Türen sind Kindergitter angebracht, um sie räumlich trennen zu können. Geht's noch jemandem so?

    Als das bei mir der Fall war, habe ich für den einen ein neues Zuhause gesucht. Langfristig ist so was zu viel Stress für die Hunde.

    Wenn ich das Gefühl hätte, sie sind dauerhaft gestresst, würde ich das auch tun. Für die Hunde ist aber am Wichtigsten, dass sie Einzelzeit mit mir haben, und die kriegt jeder. Ansonsten gehen sie gemeinsam Gassi und in den Garten, sind auch gemeinsam im Haus, aber eben nie ohne Aufsicht - ist die nicht gegeben, wird getrennt. Zum Glück ist unser Haus so geschnitten, dass wir quasi Rundlauf im Untergeschoss machen können. Die Hunde können sich also immer sehen und durchs Gitter kontakten (Ausnahme ist, wenn wir unterwegs sind, dann sind die Türen zwischen Hewie und den Kleinen zu).

    Vielleicht beschreibe ich immer etwas dramatischer, als es eigentlich ist 😅

    Also, die Jungs hassen sich nicht. Beim Gassi wird nebeneinander geschnüffelt, sie liegen auch nebeneinander, sind, wenn wir dabei sind, natürlich auch im selben Raum, aber beide sind ultra schlecht in Kommunikation und dazu halt sehr unsicher. Da mir der Größenunterschied zu groß ist, trenne ich z.B. eben, wenn sie allein bleiben müssen - einfach, um ganz sicher zu gehen.

    Ich hatte allerdings noch nie Hunde, die sich wirklich mochten. Bisher haben sich alle toleriert, aber mehr auch nicht. Als Lobo gestorben ist, hat Elli nicht mal mit der Wimper gezuckt, Dobby war drei Tage, oder so, ein bisschen down.

    Die Seniorin hat, zum Glück, mit keinem der beiden ein Thema.

    Ich glaube, mit der Mehrhundehaltung bin ich trotzdem durch - eines Tages wird Hewie wohl Einzelhund sein.

    Wie geht ihr eigentlich damit um, wenn eure Hunde sich nicht so richtig leiden können? Hewie und Dobby sind sich leider nicht so wirklich grün und jeder könnte auch gut ohne den anderen. Ich manage viel, in den meisten Türen sind Kindergitter angebracht, um sie räumlich trennen zu können. Geht's noch jemandem so?

    Hätte Jin Sookie nicht akzeptiert/würde es nur mit Management klappen, hätte Sookie wieder ausziehen müssen. Ich habe weder den Platz noch die Nerven, um dauerhaft trennen und managen zu können.

    Allerdings hab ich Whippets: die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht gut klappt, ist bei der Rasse ziemlich gering. Wobei ich niemals geglaubt hätte, dass es so gut klappt. Jin hat Sookie sofort akzeptiert, hat viel weniger Akklimatisierung gebraucht, als bei den Welpen meiner Schwester. Da Jin aber mit Hündinnen ohnehin viel besser klar kommt als mit Rüden, könnte hier auch einfach das Geschlecht geholfen haben. Vielleicht auch, dass wir Sookie (und ihre Geschwister) vor Abholung ziemlich oft besucht hatten. Was ich damals schon interessant fand: ich weiß nicht, warum, aber Sookie hat sich von allen Welpen schon immer besonders an Jin angebiedert. Für mich war klar, dass ich Sookie nicht nehmen kann - nur die Züchterin war überzeugt, dass Sookie perfekt zu Jin und mir passt. Naja, dann kam das Schicksal und Sookie doch zu mir xD

    Und bei aller Nervigkeit von Rudeldynamiken, einen guten Einfluss hat Sookie: Jin ist mittlerweile meistens deutlich gelassener bei Fremdhundbegegnungen. Es gibt immer noch Trigger, die sie auslösen lassen, aber deutlich später als früher und sie ist auch viel entspannter. Auch das Kennenlernen von andren Hunden geht mittlerweile einfacher als früher.

    Das klingt traumhaft ❤️

    Vielleicht hätte ich Hewie auch nicht behalten, aber diese Dynamik hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Mittlerweile kann ich ihn einfach nicht mehr hergeben...

    Demnächst guckt der Trainer mal wieder drauf und Hundeschule steht auch wieder an. Da hab ich Hoffnung, dass sich die Lage wieder entspannt.

    Bjarki findet Nevio doof, der ignoriert das aber ziemlich souverän. Geht dabei vor allem um mich als Ressource, was er natürlich nicht darf und ich schicke ihn dann auch weg, wenn er Nevio anknurrt, damit er nicht zu mir kommt oder halt bei Kaukram, da sorge ich entsprechend für Abstand. Wäre es so schlimm, dass ich ständig Angst haben müsste, dass was passiert, würde ich da aber wohl eine Abgabe in Erwägung ziehen. Ich persönlich würde nicht so leben wollen, dass ich ständig trennen und aufpassen muss.


    Ich habe ein Kindergitter, damit kann ich Schlafzimmer und Flur von Küche und Wohnzimmer trennen. Die Kleinen können durch eine Katzentür in beide Bereiche, Nevio kann nur in den vorderen. So können sich die Kleinen zur Not zurück ziehen. Aber bisher sind sie eigentlich immer alle dann doch zusammen vorne, wenn ich nach Hause komme. Kausachen liegen halt nicht frei verfügbar rum, sondern gibt es nur unter Aufsicht.

    Klingt so ähnlich wie bei mir. Es hat seit einem Jahr, zum Glück, nur eine Prügelei gegeben, aber ich bin lieber ein bisschen übervorsichtig...

    Das mit der Katzenklappe klingt cool, was für eine hast du?