Mit Hund fühle ich mich sicherer, ja.
Weiß noch in meiner Kindheit (war so 13 Jahre alt) bat mich ein Nachbar (älterer Herr mit dazu passenden alten DK und Welsh Terrier) mit seinen Hunden raus zu gehen. Sind ja schließlich nur so 200m zum Feld.
Ich mit den beiden also losgestiefelt und auf einem Teil des Felds kam plötzlich ein Mann mir entgegen. Ich drehte um, weil der mir unheimlich war, bemerkte aber dass der Mann sich schnell näherte. Landleben, also keine Menschen in der Nähe deren Hilfe man suchen hätte können. Bin dann also mit Hunden an den Rand gegangen um den unheimlichen Typen vorbei gehen zu lassen. Der Typ kam näher und näher und statt vorbei zu gehen wortlos auf mich zu.
Weiß nicht wieso, aber ich sagte zu den Hunden „Horch!“ und schon begannen beide hysterisch zu bellen und hätten den wahrscheinlich auch gebissen. Die beiden machten weiter Theater bis der Mann so 30 Meter entfernt war. Seitdem lege ich durchaus wert auf Hunde die einen beschützen würden.
Habe aber festgestellt dass unsere eigenen Hunde alle wachten, dies aber auf unterschiedliche Art tun. Die Spitze und Tierheimmischlinge bellten und knurrten vornehmlich wenn sie wen sahen der unheimlich war, der Schnauzer fixierte sie mit Blicken, der Samojede wirkte in der Dämmerung bedrohlich hätte aber im Ernstfall verteidigt, der Husky scannte die gesamte Umgebung und der Owtscharka hätte jeden platt gemacht der einem ein Haar krümmen will.
Da ich diese Sicherheit habe, habe ich auch kein Problem damit dem Hund Sicherheit zu geben. Den Schutztrieb ausleben muss er nur selten, ansonsten übernehme ich.