Beiträge von Balou87

    Wenn es schon riecht, kann es durchaus sein, dass da schon etwas am faulen/eitern ist. Ein entsprechender Prozess ist natürlich mega unangenehm für den Hund und mit Sicherheit mit Schmerzen verbunden. Ich würde definitiv heute noch zu einem Tierarzt fahren um die Sache abklären zu lassen. Wenn ein Hund in dem Alter und dann auch noch ohne nennenswerte Fettreserven das Fressen einstellt dürfte das eher ungünstig sein. Ich würde Putenfleisch kaufen, dieses Pürieren und dann in kleinen Portionen (zur Not aus der Hand füttern). Gute Besserung dem Senior. Hoffentlich kann er noch eine Weile bei seiner Familie bleiben.

    Ich denke das kommt ganz auf den Hund und die individuellen Umstände an. Ein ganz junger Hund zum Beispiel sollte ja während des ersten Lebensjahrs langsam an immer größere Runden rangeführt werden, damit es nicht zu Schäden am Skelett kommt.


    Doch auch erwachsene Hunde sollte man nicht stundenlang durch den Wald schleifen. Klar gibt es Hunde die stundenlange Spaziergänge lieben und auch brauchen....es kommt allerdings auch immer auf den Gesundheitszustand, das Alter und den restlichen Tagesablauf an.
    Schließlich benötigen Hunde wesentlich mehr Schlaf als wir^^.


    Unterm Strich bin Ich der Meinung, dass jeder GUTE Hundehalter ein ganz gutes Gespür dafür hat (haben sollte), wie viel Auslauf der eigene Hund benötigt.


    Wir zum Beispiel gehen mehrmals pro Woche große Runden und sind auch mal mit dem Fahrrad unterwegs, gehen bei schlechtem Wetter aber auch mal nur kurz raus und machen dann dafür ein wenig Kopftraining zuhause.

    Such dir bitte einen Hundetrainer der dir dabei helfen kann, dass Verhalten unter Kontrolle zu bekommen. Um gesundheitliche Ursachen ausschließen zu können, würde Ich zudem beim Tierarzt vorstellig werden und/oder einen Ernährungsexperten für Hunde konsultieren. Als Sofort-Maßnahme würde Ich dir auch zu einem (gut sitzendem) Maulkorb raten. Auch diesen solltest du deinem Hund allerdings nicht einfach so anziehen, sondern langsam daran gewöhnen und positiv verknüpfen. Das Ding scheint bei deinem Vierbeiner wirklich notwendig zu sein. Wenn das so weiter geht ist dein Hund nämlich irgendwann tot oder auf dem OP-Tisch.

    Während unser Bolonka-Rüde mit seinen 9 Jahren eher gemütlich unterwegs ist und über keinen Nennenswerten Jagdtrieb verfügt (ausser bei Vögeln die er allerdings auch nur kurz aufscheucht) hat unsere Ridgeback-Dame einen recht ausgeprägten Jagdtrieb. Wir sind 1,5 Jahre nur mit der Schleppleine unterwegs gewesen, sind aber dank unserer Hundetrainerin mittlerweile so weit, dass wir Sie auf dem freien Feld ohne Probleme frei laufen lassen können. Der Rückruf funktioniert super (hat auch schon bei einem Hasen geklappt) allerdings würde ich im Bezug auf die Jagd für keinen(!) Hund meine Hand ins Feuer legen. Im Wald bleibt die Schleppleine nach wie vor dran und Wenn wir spazieren gehen scanne ich meine Umgebung permanent ab um im Falle eines Falles rechtzeitig reagieren zu können.

    Hundebesuch finde ich immer kritisch. Wenn wir doch welchen Empfangen, dann nur gut erzogene Hunde die ich entsprechend lenken kann. Ressourcen die potentiell verteidigt werden könnten räume ich grundsätzlich weg, da insbesondere unsere RR_Hündin keinen Spaß versteht, wenn es ums Spielzeug oder das Futter geht.


    Wenn du an Weihnachten Besuch bekommst, würde Ich dafür sorgen, dass dein Vierbeiner vorher gefressen hat und das alles an Spielzeugen weggeräumt ist. Eventuell kann es auch sinnvoll sein, wenn man beide Hunde draußen miteinander toben lässt beziehungsweise einen gemeinsamen Weihnachtsspaziergang macht und erst dann rein geht.

    Weggeben sollte immer die letzte Alternative sein. Ich denke du solltest dir ein Zeitlimit setzen und es solange nochmal mit den Tipps aus diesem Forum hier versuchen (Ich habe mein Leben lang nur Hunde gehabt und kenne mich mit der Zusammenführung von Hunden und Katzen nicht aus).


    Vielleicht kann dir ja auch ein Tiertrainer helfen, die Lage in den Griff zu bekommen. Ich könnte mir vorstellen, das man viel mit positiver Verknüpfung arbeiten sollte. Wenn alles nicht klappen ist es das beste für dich und den Hund wenn du ein geeignetes Zuhause findest...manchmal soll es einfach nicht sein. Versuchen würde Ich es wie gesagt dennoch, da 10 Wochen wirklich nicht so lange sind.


    Ich hoffe für dich das sich die Situation bessert und/oder du die richtige Entscheidung triffst :)

    Ich würde zu einem Labrador oder einem Golden Retriever tendieren. Allerdings benötigen beide Hunderassen Bewegung und müssen auch geistig beschäftigt werden - wie eigentlich alle Hunde -.


    Bei kleineren Hunderassen fällt mir spontan der cooker Spaniel ein. Kenne einen, der in der Schule einen Super Job macht.


    Wollt ihr euch unbedingt einen Welpen holen? Vielleicht könnt ihr ja auch einen älteren Hund aus dem Tierschutz holen?!? die benötigen nicht mehr ganz so viel Bewegung und lassen sich je nach Vorgeschichte und dem richtigen Training auch zum Begleithund ausbilden.

    Also Ich würde mir zunächst einen anderen Hundetrainer und wahrscheinlich auch eine andere Hundeschule suchen. Unsere Ridgebackhündin hatte im Junghundalter auch eine extreme Angstphase.


    Du schreibst, dass du den Gegenstand anfässt um deinem Hund zu zeigen, dass es sich um nichts bedrohliches handelt. Das habe ich früher auch mal so gemacht, ist allerdings vollkommen falsch.


    Am besten ist, es wenn du dem Gegenstand gar nicht viel Bedeutung zukommen lässt.


    Wenn du also beispielsweise an einer Mülltonne vorbeigehen möchtest auf die dein Hund allerdings ängstlich reagiert (weil die ja gestern noch nicht da stand ;)) solltest du OHNE Leckerlie in einigem Abstand vorbeilaufen. Dabei kann es durchaus sein, dass du deinen Hund ein wenig ziehen musst. Wenn du allerdings selbstsicher und ohne selbst in "Panik" zu geraten auf die Mülltonne zuläufst, wird dein Hund dir im Regelfall folgen. Wichtig ist es dabei nicht zu verharren und einfach mehrmals an dem Gegenstand vorbeizulaufen.


    In meinem Fall hat auch das Klickertraining geholfen. So konnte ich Asali beibringen Blickkontakt mit mir aufzunehmen, damit Sie sich in Ihrer Angst an mir orientieren konnte.


    Ich rate dir zu einem kompetenten Trainer zu wechseln viel Geduld mitzubringen und deinen Hund jetzt nicht zu isolieren, da das Problem dadurch nur noch schlimmer wird

    Dann war evtl. Das Tauschangebot nicht gut genug oder du warst zu hektisch, weil du angst hattest, dass er das Ding verschluckt. Ich würde das ganze langsam aufbauen und positiv verknüpfen...das heißt beispielsweise immer eine kaustange hinhalten, diese aber in der Hand behalten und ihn dann nach 20 Sekunden zum Tausch ein Stück Leberwurst anbieten. Halte ihm das am besten direkt vor der Nase wenn er dann von der kaustange ablässt gibt es Leberwurst und viel Lob....In einem Notfall wird er sonst vor dir wegrennen, was nicht so lustig ist, wenn du weißt, dass das was er da hat gefährlich/tödlich ist.


    Um das schlucken zu unterbinden und den hund zum ausspucken zu zwingen: Hand unter die schnauze und festhalten......kann dauern (also wirklich dauern!) aber dein Hund kann solange nicht schlucken und wird das was er da hat irgendwann ausspucken.