Beiträge von Luna203

    Hallo zusammen,


    ich möchte mich gerne einmal zum Austausch an euch wenden, da ich mich aktuell viel mit dem Thema Hund, Wesen und Herkunft beschäftige.


    Ich lebe seit vielen Jahren mit Hunden, überwiegend aus dem Tierschutz.


    Meine erste Hündin kam aus Spanien, später lebte Paul bei uns, ein Hund aus Kreta, der leider aufgrund schwerer Epilepsie viel zu früh erlöst werden musste.

    Das war für mich eine sehr einschneidende Erfahrung.


    Aktuell leben mehrere Hunde bei mir, unter anderem Leo, Simba und Enya. Enya ist eine Schäferhund-Husky-Mix-Hündin, die ich von klein auf habe. Leo und Simba kamen später dazu.


    Im Laufe der Jahre habe ich bei meinen Hunden unterschiedliche rassetypische oder individuell geprägte Verhaltensweisen erlebt, die mich im Alltag teilweise stark gefordert haben – zum Beispiel einen ausgeprägten Jagdtrieb oder sehr eigenwilliges, stoisches und teils territoriales Verhalten.

    Auch wenn sich vieles mit Zeit, Training und Geduld verbessern lässt, sind das Eigenschaften, die man letztlich annehmen muss und die sich nicht grundlegend verändern lassen.


    Ich mag Tierschutzhunde sehr und weiß, wie viel Geduld, Verständnis und Verantwortung sie mit sich bringen.

    Gleichzeitig ist mir bewusst geworden, dass Hunde aus dem Tierschutz – je nach Vorgeschichte – oft bereits einen gefestigten Charakter mitbringen, der durch frühere Erfahrungen geprägt ist und sich nicht einfach „wegtrainieren“ lässt.


    Diese Erkenntnisse haben mich erstmals generell ins Nachdenken gebracht, ob ich mir, falls es irgendwann noch einmal so weit sein sollte, erneut bewusst einen Hund aus dem Tierschutz holen möchte – oder ob ein reinrassiger Welpe für mich in Frage käme, bei dem ich mir etwas mehr Vorhersehbarkeit wünsche und den ich von Anfang an selbst begleiten und erziehen kann.


    Dabei geht es mir ausdrücklich nicht um eine schnelle Entscheidung, sondern um eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Rassen, die mich vom Wesen her ansprechen, wären zum Beispiel der Golden Retriever oder auch der Weiße Schäferhund. Gleichzeitig bin ich sehr vorsichtig, was Erbkrankheiten und unseriöse Zucht betrifft, und möchte auf keinen Fall Qualzucht unterstützen.


    Mich würden eure Erfahrungen interessieren:
    Wie habt ihr für euch Tierschutz und Rassehund abgewogen?


    Hattet ihr ähnliche Gedanken nach herausfordernden Verhaltensmustern?


    Wie geht ihr persönlich mit dem Thema Gesundheit und genetische Risiken um?

    Ich freue mich über einen respektvollen Austausch und unterschiedliche Sichtweisen.

    Vielen Dank fürs Lesen 😊

    Meine Hündin ist von klein auf gewöhnt Artgenossen um sich zu haben. Mein Herzenswunsch ist mir irgendwann wieder einen Zweithund zu holen. Ich wäre für einen Hund aus dem Ausland offen, da meine Hündin, die leider verstorben ist auch aus Spanien kam. Wenn ich mir jetzt einfach einen aussuchen würde und er zu mir nachhause kommt besteht ja die Gefahr, dass meine Hündin ihn eventuell nicht mag. Ist es nicht besser, wenn der Hund sich in Deutschland auf einer Pflegestelle befindet so das ich testen kann wie sie auf ihn reagiert?

    Hallo ihr Lieben,

    traurigerweise ist meine Hündin vor kurzem verstorben, ich hätte sie gerne noch länger bei mir gehabt :( : . Ich war 18 Jahre alt als ich sie aus dem Tierheim holte und jetzt bin ich 31 Jahre alt, 13 Jahre verbrachten wir zusammen. Als wir vom Tierarzt kamen suchte meine andere Hündin nach Luna.

    Sie wirkt auf mich ruhiger, wenn ich ihr etwas leckeres zu essen geben wollte, hat sie sich gar nicht so darauf gefreut. Abends geht sie jetzt komischerweise immer früher ins Schlafzimmer sonst hat sie immer auf mich gewartet.

    Zwar hatten sie und Luna jetzt kein enges Verhältnis, aber sie hatte eine Hundefreundin an ihrer Seite. Meine Hündin hatte von klein auf immer Artgenossen um sich. Mein Freund sagt, dass er den Eindruck hat, dass sie sich alleine ganz wohl fühlt, jedoch bin ich mir da unsicher. Gibt es Hunde die lieber alleine sein wollen?

    Eigentlich sagt mir mein Herz schon, dass ich ihr in Zukunft wieder einen neuen Hundefreund holen sollte...

    Hallo ihr Lieben,

    bislang hatte ich nur Mischlingshunde und habe nur gute Erfahrungen mit ihnen gemacht. Vor kurzem ist leider meine Hündin verstorben und ich bin am überlegen ob ich meiner anderen Hündin bald wieder einen Gefährten suchen soll, da sie von klein auf immer Kameraden ihresgleichen um sich hatte. Mein Freund hätte gerne einen Golden Retriever oder auch Labrador.

    Folgende Fragen habe ich...

    Ist es z.B. gut wenn man sich einen Welpen aus dem G-Wurf aussuchen würde, auf mich wirkt es dann irgendwie so als ob der Hund als "Wurfmaschine" benutzt wurde.

    Wenn man einen Nachweis erhält, dass die Eltern des Welpens gesund waren, ist dies doch keine Garantie dafür, dass er auch gesund ist/ bleiben wird. Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine.

    Warum kosten manche Welpen zwischen 1.000€ und 1.500€, auf mich wirkt da der Rassehund wie eine Ware und kein Lebewesen.

    Am Donnerstagabend musste ich meine 13 jährige Hündin einschläfern lassen. Vor ihrem Tod gab es noch mal Tage an denen sie wieder fitter schien, aber vielleicht sollte es nochmal so sein um Abschied von uns zu nehmen. Sie wollte auch mehr gestreichelt werden als sonst.

    Am liebsten wäre mir gewesen, sie wäre auf natürlichem Wege eingeschlafen, Ich hatte sie seit 2005, es ist unendlich traurig und schmerzhaft wenn der Hund nicht mehr da ist. Von ihrer Art her war sie schon besonders.

    Es fühlt sich so seltsam und traurig an, dass sie nicht mehr da ist. Ihr Wesen fehlt mir sooo sehr, sie bellte vor Freude wenn ich nachhause kam, stupste mich manchmal an wenn sie etwas zu fressen wollte oder sie schmiegte sich in die Decke und gab lustige Töne von sich, das war eine Aufforderung das sie gekrault werden wollte.

    Das erlebe ich jetzt alles nicht mehr und so einen Hund mit dieser Art finde ich nie wieder, das zieht mich total runter.

    Wie geht ihr mit alldem um? Habt ihr euch relativ schnell wieder eine neue Fellnase geholt?

    Hallo ihr Lieben, ich habe meine Hündin von klein auf (seit 2005), nun ist sie 13 Jahre alt. Für mich ist der Gedanke, dass ich sie vielleicht die kommenden Tage sterben wird schlimm. So ein Tier kann einem schon ganz schön ans Herz wachsen. Meine Hündin leidet an Mammatumoren, Anämie, Fettgeschwülste unter den Achseln (diese erschweren das laufen). Letzte Woche ging es Luna noch gut, aber diese Woche hat sie sehr abgebaut, deshalb bin ich zur Tierärztin.

    Als die Tierärztin einen Ultraschall machte, weil ihr Bauch ziemlich dick war, bekamen wir auf dem Bildschirm eine ziemlich große Blase zu sehen, die natürlich auch auf die Organe drückt. Ich weiß nicht genau ob die Tumore daran Schuld sind, jedenfalls leert die Blase sich leider auch nicht mehr ganz. Mein Hund schläft überwiegend und geht nur noch kurz Gassi. Manchmal erscheint mir der Bauch schmaler, aber dann wieder ziemlich breit und etwas verhärtet.

    Sie frisst und trinkt noch, es gibt Momente da scheint sie wieder etwas fitter zu sein. Ich weiß nicht ob ich sie jetzt schon einschläfern lassen soll, am liebsten wäre es mir, wenn sie auf natürlichem Wege einschläft.