Hier im Dorf hat sich eine Familie einen Chebo geholt. Ein Nachfahre vom ELO (laut Neubesitzer).
Google sagt mir, dass es seit 2016 einfach ne andere Bezeichnung gibt, weil Elo geschützt ist? Und das Chebo bis auf die drei gleichen Mixrassen nix mit der seit den 80ern betriebenen ELO-Zucht zu tun hat.
Stimmt das so? Ich will nur meine Neugier befriendigen.
Falls die Antwort hierzu noch interessiert:
Der Elo ist offiziell eine eingetragene "Marke". Das soll dazu dienen, dass Elos nicht mit anderen, nicht dem Verein angehörigen Hunden gemischt werden. Im Verein selbst wird streng auf Gesundheit und Wesen getestet und nur mit Hunden, die diese Tests bestehen (Deckrüden wie Hündinnen) darf gezüchtet werden. Denke ähnlich wie in anderen Vereinen, kenne mich aber nicht so aus..
Neben dem Elo gibt es noch den Canilo und den Chebo als grösste Abspaltungen vom ursprünglichen Elo.. Da hatten ein paar Züchter andere Ansichten wie der EZFG (Zuchtverein des Elos) und haben "neue" Rassen gegründet, die aber ja aufgrund Markenschutz nicht Elo genannt werden durften.
Den Canilo (ab 2003) gibt es nur in einer einzigen Grösse (40-50cm) anstatt wie den Elo in Klein (bis 45cm) und Gross (ab 46cm). Neueinkreuzungen der Ursprungsrassen werden nicht erlaubt.
Der Unterschied vom Chebo (ab 2016) zum Elo besteht glaube ich darin, dass es erlaubt ist die Ursprungsrassen (Eurasier, Bobtail, Samojede) einzukreuzen um die Zuchtbasis zu erhöhen und den Inzuchtwert tiefer zu halten. Auch hier ist nur eine Grösse vorhanden (40-55cm).
Es gibt noch weitere Abspaltungen wie bspw. den Original Henkelmann, den Niemandsländer oder den Rheinländer, diese sind aber eher zu vernachlässigen, da sehr unbekannt und nur wenige Züchter und Hunde.
Am Schluss ist wohl alles etwa das Gleiche und Ziel der Vereine ist es einen gesunden Familienhund zu züchten. Da die Zuchtbasis von Chebo und Canilo (weil "neuer") kleiner ist, ist aber eher der Elo vorzuziehen.