Jetzt habe ich mich auch endlich mal hier eingefunden.
Ich habe eine 1 1/2 jährige Beagle-Labrador Hündin. Erst dachte ich ja, der Jagdtrieb ist eher weniger vorhanden, vor ihrer Läufiglkeit letztes Jahr im April konnte sie überall ohne Leine laufen. Direkt davor ist sie meiner Mutter zweimal abgehauen. Im Sommer war sie einmal Kaninchen jagen, seitdem ist nichts großes mehr passiert. Sie läuft relativ oft an der Schleppleine. Die darf sie schleppen. Enten/Vögel usw. werden nicht gejagt.
Generelles Problem ist (wie wohl so oft), dass sie wirklich nichts mehr interessiert, wenn sie dann im Modus ist. Dann kann ich nur noch zusehen, dass ich sie möglichst schnell wieder einsammeln kann.
Ich habe schon viele schlaue Tipps bekommen, von "stehen bleiben und warten bis sie zurückkommt" über "auf keinen Fall hinterher gehen" bis zu "einfach weiter laufen" usw. war alles dabei. Wenn sie weg ist/war, dann bin ich in der Regel hinterher gegangen und habe versucht sie wieder einzusammeln, weil ich weder Zeit habe, den ganzen Tag zu warten und auch nicht einfach weitergehen will, weil sie eh nicht kommt. Ist sie im Modus, dann schaltet sie mAn komplett das Gehirn aus und es interessiert sie überhaupt nicht, was ich sage, mache, tue, ihr zeige, ...
Eine schlaue Stimme sagte mir jetzt, dass ich das direkt in der Situation üben muss. Ich möchte meinen Hund aber gern noch ein bisschen behalten und werde das daher nicht so tun, denn sie weiß ganz genau, wann sie die Schleppe dran hat und es sich nicht lohnt und wann die ab ist.
Kann mir hier irgendjemand ein paar Buchempfehlungen geben? Oder ein paar Tipps, was man wie üben kann, ohne dass der Hund ständig abrückt?