Beiträge von NalasLeben

    Meine Omas hatten Dackel, der von der einen wollte nie Gassi gehen und hat gebissen, der von der anderen war immer mit uns Gassi, da war ich vielleicht 7 oder 8. Als der gestorben ist war dann nichts mehr mit Hund.

    Als ich 10 war, hat sich meine Cousine einen Hund angeschafft, auf die haben wir mal aufgepasst. Mehr Hundeerfahrung hatte ich bis dahin nicht.

    Ich wollte eigentlich schon immer einen Hund, mein Bruder und ich haben zu unserem 7. Geburtstag ein Kaninchen bekommen. Nachdem das mit 4 Jahren gestorben ist, hat unsere Mutter gefragt, ob wir wieder eins haben wollen oder lieber einen Hund. Ich wollte natürlich den Hund, alle anderen ein Kaninchen. Das hat 1 Jahr gelebt, danach war wieder klar, dass ein neues kommt. Die ist 4 geworden. Danach haben wir jeder eins bekommen. Meine war wie ein Hund, saß auf dem Sofa und hat geschmust, hat nach Nüssen gebettelt, ist frei draußen rumgelaufen,... Der eine ist 4 geworden, meine ist mit fast 8 2016 gestorben.

    Ich habe mich immer mit Hunden beschäftigt, viele Rassebücher gelesen, wir waren sogar mal Welpen angucken, bei der Nachbarin meiner Tante. Wir haben uns mit Beagle und Westie beschäftigt.

    Da ich aber das unfassbare Glück hatte, 2007 eine Familie kennenzulernen, die einen Babysitter und Hundesitter suchten, hatte ich quasi meinen Hund und es war zu Hause kein Thema mehr.

    Der Golden Retriever war im Prinzip mein Hund. Ich durfte kommen, wenn ich wollte, hab ihn betreut, wenn sie im Urlaub waren. Sie waren viel und regelmäßig weg und ich war mindestens einmal die Woche mit ihm Gassi. Belesen hatte ich mich da gar nicht. Er war top erzogen, hat nicht gejagt, war nett zu allen, ist immer ohne Leine gelaufen.

    Mein größter Wunsch war, dass ich selbst einen Hund habe, bevor er stirbt, damit mir das "Abnabeln" nicht so schwer fällt.

    Da ich während meines Studiums zu Hause gewohnt habe (tue ich immer noch), war das aber kein Thema, weil meine Mutter immer gesagt hat, dass sie nicht dauerhaft einen Hund im Haus haben möchte und ich das dann machen kann, wenn ich ausziehe.

    Im April 2018 ist eigentlich nicht unerwartet, aber doch sehr plötzlich mein Goldie mit fast 13 Jahren gestorben. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Trotzdem war kein rankommen an einen eigenen Hund.

    Tja und dann kamen wir absolut unvorbereitet zu Nala. Auch mit Hilfe der besten Freundin meiner Mutter.

    Ich wusste eine Woche vorher, dass ich den Hund bekomme, habe sie nie gesehen und hatte selbstverständlich keine Ahnung. Ich habe mir im Urlaub ein Buch gekauft und gelesen und das war es.

    Ein Grundverständnis von Hund und Erziehung hatte ich ja durch 12 Jahre Goldie. Aber generell bin ich da reingewachsen und habe sehr viel aus Gefühl gemacht.
    Dafür, dass sie so komplett das Gegenteil von Emil ist, bin ich aber immer wieder stolz, wie ich sie ohne "Ahnung" hinbekommen habe.

    Also ich achte darauf, dass das Futter glutenfrei ist. Gefüttert habe ich zB auch schon mehrfach Wildes Land Soft mit Reis.

    Momentan haben wir einen Sack Wolfsblut, danach testen wir noch Müllers Naturhof kaltgepresst.


    Ich persönlich lege Wert darauf, dass kein Mais drinnen ist, das handhabt aber jeder anders, wie du lesen kannst. Ich möchte das nicht im Hauptfutter haben. Sonst achte ich am meisten tatsächlich auf den Fettgehalt und Protein.

    Welpenfutter haben wir bis knapp ein Jahr gegeben, bis sie von der Höhe her fertig war. Würde ich auch immer wieder so machen.

    So, wir haben eben mal mit Wattepad und Kokosöl die Ohren geputzt. das erste ging nicht so gut, da ist jetzt mehr Kokosöl im Ohr als Schmutz draußen :pfeif: aber das sah auch nicht so gerötet und dreckig aus wie das andere, bei dem anderen kam ordentlich Schmutz raus :ugly: ich mach das jetzt mal ne Woche lang ein paarmal und gucke dann ob sich was ändert, wenns immernoch käsig riecht und dreckig aussieht machen wir einen Ausflug zum TA.. danke für alle Tipps und Tricks! :)

    Wir haben beim TA was mitbekommen für Nalas Ohren. Das tropfen wir rein, massieren kurz und dann schüttelt sie den Dreck raus. Aber wenn es dreckig ist und stinkt, dann würde ich wohl auch mal zum TA gehen.

    Oh ja das Mauseloch-Problem haben wir momentan auch wieder. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen sie, wie du auch schreibst, gleich mitzunehmen bzw. „abzudrängen“ und weiterzuschicken.

    Habe es letzte Woche tatsächlich mal probiert, ob sie sich irgendwann besinnt und doch kommt, wenn ich weg bin. Naja dreimal kann man raten, wer dann den ganzen Weg zurückgelaufen ist:headbash:

    Hier gibt es in der Woche 6:30 (Wochenende 7:30) Frühstück und Abendbrot so zwischen 17:30 und 18:30.

    Früh nach dem Gassi gibt es einen Dentastick, Mittag eine Möhre und manchmal was zu knabbern. Und vor dem Schlafen gibt es noch einen Keks.

    Warum? Ich finde einmal am Tag nicht so schön, außerdem wäre das dann vermutlich nur Abends füttern und da sammelt sie mir den ganzen Tag über allen möglichen Mist ein, weil sie eben einfach immer Hunger hat.