Also nutzt man im Grunde eine Urangst des Hundes aus, wenn ich das richtig lese? Und, je mehr Verlustangst, umso "besser" fürs Training? Und je gefestigter der Hund, umso wirkungsloser?
Außer, ich habe in der Welpenzeit schon die Grundlage gelegt und einen Superrückruf durch die entsprechende hochwertige Bestätigung aufgebaut.
Also bei uns würde verstecken, wenn der Hund jagen geht gar nichts bringen, weil sie in dem Moment einfach gar nicht juckt, was ich da mache. Wenn sie dann wiederkommt und ich bin weg, dann gerät sie in Panik, aber 1. bringt es mir ja nichts, wenn sie trotzdem jagt Und 2. gerät sie so in Panik, dass sie vermutlich einfach kopflos nach Hause rennt und vom Auto überfahren wird. Daher verstecke ich mich eigentlich nicht und wenn sie dann doch mal panisch an mir vorbei rennt, rufe ich sie.
Mir wurde gesagt, ich soll mich verstecken, wenn sie nicht kommt. Habe ich am Anfang mal gemacht, ich konnte aber bei ihr keinen Lerneffekt feststellen, außer dass sie eben immer panischer wurde. Deswegen habe ich aber nicht das Gefühl, dass sie mehr bei mir bleibt oder eben nicht jagen gehen würde. Das macht sie trotzdem.
Den Superrückruf haben wir erst letztes Jahr aufgebaut, der funktioniert leider nicht immer, den würde ich bei jedem weiteren Hund gleich von Anfang an aufbauen. Aber der weitere Hund wird ihn ja eh auch durch Nala immer wieder hören.
Und nochmal zum Tschüss sagen und gehen: das machen die Besitzer von Nalas Schwester und sagen, dass das bei denen funktioniert und sie dann kommt.