Beiträge von Looking

    Das hier ist meines Erachtens das sinnvollste und passendste Leinenführigkeitstraining für Hunde die so ticken wie der Vizsla. Weil eben über konditionierte Entspannung gearbeitet wird und nicht über Frust (stehenbleiben). Die Trainerin ist auch hier im Forum:


    Leinenführigkeit und Entspannung

    Meinst du den Online-Kurs von flying-paws ? Fände ich auch spannend ☺️👍

    Ja genau. Ihre Methode ist wirklich gut find ich.

    Hast du schon mal versucht über Futter und/oder Zusätze zu arbeiten? Je nach Neurotransmitterzusammensetzung und Abbaufähigkeit (auch genetisch!) kann es schon sein, dass ein Hund sich nur sehr schwer regulieren und wieder entspannen kann. Eine Verhaltenstierärztin könnte da wohl Inputs geben.

    Konditionierte Entspannung?

    Ich find jetzt auch nicht, dass ein Hund der so viel schläft in den Wachstunden eine Schlaftablette sein muss, aber es hört sich schon nach Stress an.

    SherlyH

    Den Hurtta Monsoon kann ich persönlich nicht empfehlen. Hier zieht das Innenfutter schön Wasser, sobald der Hund durch hohes Gras läuft oder sich das Wasser mit den Pfoten rein spritzt.

    Ich hab ihn noch und nutze ihn ab und zu trotzdem, aber nochmal kaufen würde ich den keinesfalls.

    Da bin ich mit dem Nonstop Beta Pro Regenmantel viiiiel glücklicher :applaus:

    Ansonsten hat Ella als Pulli einen Doggear Extreme Fleece, das ist winddichtes Fleece und Ella trägt es ganz gern.

    Oh wie schade! Hab den heute an einem Hund in diesem Herbstorange gesehen und fand, er sieht genial und schön verarbeitet aus.

    Unser Fjord Raincoat in größe 70 ist grade angekommen.


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    Er ist etwas länger als der Glacier, aber sonst passt er gut. :denker:

    Würdet ihr da eine Nummer kleiner nehmen, oder den behalten?

    Klar, der Mantel ist lang, aber er sitzt ja grad in der Breite wirklich super und die Brust ist auch gut. Ich würde den wohl behalten wenn der Hund nicht dauernd die Rute oben hat. Hinten zu lang stört meine nicht - die ist froh, wenns da nicht ans Döschen regnet. :grinning_squinting_face:

    Grundsätzlich ist der Vizsla ja eh am liebsten beim eigenen Menschen. Einmannhunde hingegen sind sie meistens gar nicht. Von daher wäre täglich 10 Stunden Trennung von mir für meinen Hund (und mich) die Höchststrafe. Wenn dann noch alleine bleiben wegen Einkauf oder Arzt dazukommt… ürks.

    Von daher find ich die Bürohundsache die deutlich bessere Alternative. Die fordert halt einfach mehr von dir. Mit Bummelrunde durch den Park an der Leine ist es dann halt nicht getan.

    Kannst du vielleicht auf 80% oder so reduzieren? Wenn du ja eh schon so am Limit bist?

    Aber das kommt doch auch auf die HuTa an! Hunter kann nach einem Aufenthalt in der HuTa problemlos noch zwei konzentrierte Trainingseinheiten absolvieren. Aber ich habe eben auch eine HuTa ausgesucht, wo sie's ruhig haben. Da haben sie zusammen ein Zimmer mit eigener Terrasse und eigenem kleinen Garten. Da können sie nach Belieben raus und rein. Ab und an werden sie mal in den großen Auslauf gebracht. Aber auch nur zu zweit. Ich wollte explizit keine HuTa mit Gruppenhaltung.

    Ja, bei einer Zweierhaltung mit ruhigem zweiten Hund bei einem erwachsenen Vizsla kann ich mir das vorstellen. Aber wie gross ist die Chance hier, dass das eine perfekte Vorzeigehuta ist?

    Wir reden hier von einem Teenager Vizsla der sehr farbige Murmeln im Hirn hat. Und fast 10 Stunden Huta! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der danach noch Kapazitäten hat.

    Arbeitest du 100%? Und du hast den Hund alleine? Ich muss sagen, das finde ich extrem schwierig. Weil nach dem Tag in der Huta kannst du eigentlich nur noch vors Haus pinkeln (also der Hund) und kuscheln, alles andere ist zuviel für den Hund. Und am Wochenende musst du ausgleichen, dass Huta war die ganze Woche. Und rassegerechte Auslastung planen. Ich könnte das nicht und würde es auch nicht wollen. Wenn du den Hund zum Bürohund machen kannst, heisst das aber dann, dass du quasi an keinen Tag der Woche was anderes hast ausser Hund am Feierabend. Und rassegerechte Auslastung. Das geht, aber phu.

    Ich teile mir meine Vizslahündin mit meiner Partnerin und noch das ist eher anstrengend zeitweise. Nicht weil Vespa so viel braucht. Sondern weil es eben auch vieles gibt, was too much ist.

    Das hier ist meines Erachtens das sinnvollste und passendste Leinenführigkeitstraining für Hunde die so ticken wie der Vizsla. Weil eben über konditionierte Entspannung gearbeitet wird und nicht über Frust (stehenbleiben). Die Trainerin ist auch hier im Forum:

    Leinenführigkeit und Entspannung

    Und nebenbei: dein Hund stammt nicht vom Züchter, sondern von einer Vermehrerin. Vizsladore sind noch nicht mal eine Rasse, sondern nur Designerhybride. Die Herkunft vom Vermehrer wiederum hat zur Folge, dass dein Hund unter Umständen weniger wesensfest ist und auch gesundheitlich Probleme bekommen könnte.

    Oh meine Götter. Der Hund ist massiv überlastet mit Eindrücken und Unterhaltung. Massiv. Und dazu fehlt die ernsthafte und strukturierte Rassegerechte Beschäftigung.

    Ich geb dir mal durch was meine Hündin am Rand der Agglomeration so macht. Und die ist 3.5 jährig!

    Um 8 oder 9 aufstehen. Futter, Pinkelrunde von ca 10-15 Minuten. Dann wieder schlafen.

    Entweder vor dem Mittag oder Nachmittags einen grösseren Spaziergang im Wald oder Feld von 1 bis 1.5h. Danach wieder schlafen. Ab und an was zum kauen, kuscheln. Ab und an gibts noch ne Einheit Physioübungen. Abends nochmal pinkelrunde. Das wars.

    Dazu kommt, 1-2x pro Woche Mantrailing und einmal Gymnastiktraining. An den Tagen gibts keinen grossen Spaziergang, sondern meistens eine kleinere Runde durchs Quartier. Ab und an geht sie zum joggen mit (statt grosser Spaziergang) und so einmal die Woche gibts einen Ausflug in die Berge oder so. Und das ist das Maximum was geht!

    Ist Vespa in einer Betreuung, mach ich ausser kleinem Quartierspaziergang nix mehr, sonst wird das zuviel.

    Spaziergänge sind entweder an der 10meter Leine im Quartier oder nach Möglichkeit im Freilauf mit Oder ohne Schleppleine in der Natur. Kurze Leine nur kurze Einheiten von max 500m.

    Siehst du den Unterschied? Der Vizsla ist ein sehr reizempfänglicher Hund, was der Hund bei dir aushalten muss, ist schlicht zuviel. Viel zuviel. Wenn du städtisch wohnst erst recht.

    Wielange schläft und döst dein Hund?

    Du hast dich also in was genau verliebt? Was am Vizsla findest du denn toll ausser der Optik? Weil: alles was du anscheinend willst würde ein normaler Begleithund abdecken. Hat man einen Vizsla, lässt man sich darauf ein, sehr viel anzupassen an den Hund. Und ihm Arbeit zu geben.

    Magst du bitte mal deinen Tagesablauf (resp. den von deinem Hund) mit Zeitangaben auflisten? Plus was wir oft pro Woche wie lang passiert? Was passiert zuhause? Lebst du alleine?

    Hintergrund meiner Frage: mit 11Mt kommt dein Hund in die Phase wo rassegerechte Auslastung ein Thema wird, aber gleichzeitig Schlaf und Ruhe auch sehr wichtig ist. Bei Vizslas ist es oft anspruchsvoll, zwischen zuviel und zuwenig den schmalen Grat zu treffen. Die meisten machen zuviel Allerlei, aber zuwenig artgerechte Beschäftigung. Was machst du da?

    Grundsätzlich: es ist normal, dass Vizslas so bis 3, 4 Jahre alt sehr anstrengend sind. Das heisst nicht, dass man nicht daran arbeiten soll, aber z.B. Leinenführigkeit bei einen Hund der genetisch zum vorauslaufen und aufklären und Wild anzeigen gezüchtet ist ist halt leider das Gegenteil von dem was in dem Hund steckt. Das fällt denen länger schwer als einem Begleithund.

    Dein Hund braucht ca 17h Ruhe und Schlaf jeden Tag. Kommt ihr auf mindestens diese Zahl? Gerade Huta wäre für meine z.B. ein Problem, wenn nicht gut strukturiert wird und der Hund Ruhezeiten bekommt. Ein Hundesitter ist da oft besser weil mehr Ruhe.

    Wieso genau kann dein Hund nicht mit auf Arbeit? Und wie würde da dein Wunschtagesablauf aussehen?

    Warum genau hast du einen Vizsla gewählt?