Oh meine Götter. Der Hund ist massiv überlastet mit Eindrücken und Unterhaltung. Massiv. Und dazu fehlt die ernsthafte und strukturierte Rassegerechte Beschäftigung.
Ich geb dir mal durch was meine Hündin am Rand der Agglomeration so macht. Und die ist 3.5 jährig!
Um 8 oder 9 aufstehen. Futter, Pinkelrunde von ca 10-15 Minuten. Dann wieder schlafen.
Entweder vor dem Mittag oder Nachmittags einen grösseren Spaziergang im Wald oder Feld von 1 bis 1.5h. Danach wieder schlafen. Ab und an was zum kauen, kuscheln. Ab und an gibts noch ne Einheit Physioübungen. Abends nochmal pinkelrunde. Das wars.
Dazu kommt, 1-2x pro Woche Mantrailing und einmal Gymnastiktraining. An den Tagen gibts keinen grossen Spaziergang, sondern meistens eine kleinere Runde durchs Quartier. Ab und an geht sie zum joggen mit (statt grosser Spaziergang) und so einmal die Woche gibts einen Ausflug in die Berge oder so. Und das ist das Maximum was geht!
Ist Vespa in einer Betreuung, mach ich ausser kleinem Quartierspaziergang nix mehr, sonst wird das zuviel.
Spaziergänge sind entweder an der 10meter Leine im Quartier oder nach Möglichkeit im Freilauf mit Oder ohne Schleppleine in der Natur. Kurze Leine nur kurze Einheiten von max 500m.
Siehst du den Unterschied? Der Vizsla ist ein sehr reizempfänglicher Hund, was der Hund bei dir aushalten muss, ist schlicht zuviel. Viel zuviel. Wenn du städtisch wohnst erst recht.
Wielange schläft und döst dein Hund?
Du hast dich also in was genau verliebt? Was am Vizsla findest du denn toll ausser der Optik? Weil: alles was du anscheinend willst würde ein normaler Begleithund abdecken. Hat man einen Vizsla, lässt man sich darauf ein, sehr viel anzupassen an den Hund. Und ihm Arbeit zu geben.