Zum Thema wieder hingehen oder meiden
nach aufregendem Ereignis: Bei uns hat es sich bewährt, ein paar Tage nicht an dem Ort durch. Und auch ähnliche Reize vermeiden. Also z.B. nach einer Scheiss Katzenbegegnung geh ich paar Tage nur Wald und Industrierunde. Bei Wild im Wald Industrierunde oder mittags in einen Wald der nicht so extrem ist was Rehe angeht.
Zusätzlich versuche ich beim Ereignis selber so lange zu bleiben, bis sich die Aufregung etwas legt. Hab mich auch schon auf den Weg gesetzt und Dogforum gelesen.
Schlepp: mein Hund ist noch nie weit in den Wald gerannt. Wenn das vorkam, dann nur ne kurze Strecke. Ich nutze die 20 Meter ohne Schlaufe ganz gern so, dass ich Vespa ihren Radius zugestehe und dann einfach den Vorteil habe, dass ich bei Wildanzeige/Vorstehen weniger Meter überwinden muss um gegebenenfalls abzusichern mit in die Hand nehmen (mit Handschuh, immer). Manchmal nehme ich das Ende in die Hand (Läufigkeit, sehr viel Wild). Bei zuviel Aufregung nehm ich sie ins Kommando neben mich.
Wäre Vespa geneigt, ohne mich ernsthaft in die Pampa jagen zu gehen, hätte sie Schlepp und Tracker. Aber irgendwie trau ich ihr nicht zu, uns zu verlassen. Sie will mit mir jagen, nicht ohne mich. Hoffe, das bleibt so und wie kassieren nicht irgendwann einen Aussetzer. Dafür hat sie ein Geschirr aus welchem sie eigentlich rückwärts rauskommen sollte und eine Marke dran.
Das Ziel ist, dass sie nur noch mit dem
Markenhalsband läuft und ich die Retrieverleine dabei habe für Fälle wo ich ne Leine brauche. Solche Spaziergänge hatten wir schon, jetzt ne Weile nicht wegen B&S und dann Läufigkeit. Momentan läufts aber super und ich denke, das wird bald in die Richtung klappen. Bin echt froh wenn die Schlepp die Ausnahme wird. Nicht wegen mir, aber weil mir dieser deutliche Einfluss auf den Bewegungsapparat nicht gefällt.