Hallo Ihr Lieben,
ich brauch mal Eure Hilfe.
Wir haben einen 1,5 Jahre alten Berner Sennen Rüden als "Teilzeithund". Der Hund kommt morgens zu uns, wird mittags wieder abgeholt. Das kennt er seit er klein war. Täglich.
Ausbildungserprobt in Welpen war ich - wir hatten einen Boarder-Schäfer-Mischling zuvor. Somit stellt der Grundgehorsam kein Problem da.
Er zieht nicht an der Leine, er kommt, wenn man ihn ruft etc. Er war einfach nur super.
Bis vor zwei Wochen.
Ich gehe immer morgens 1,5 h mit ihm raus. Schöne große Wiesen, Wald etc. Und Hundespielmöglichkeit. Wir treffen uns täglich, die Hunde spielen zu lassen und gehen auch dann zusammen.
Seit zwei Wochen aber hat er ein Spielchen für sich gefunden: Er sieht einen Hund - auch in weiter Entfernung, schaut, sticht los und wird taub. Die virtuellen Mittelfinger seh ich schon von weitem. Er spielt, er geht mit denen mit. Leo ist eigentlich eher der vorsichtige, ängstliche. Jetzt wird er selbstbewußt - das Alter? 1,5 Jahre.
Ich bin dafür, dass er spielt, er ist für einen Berner schon recht agil. Allerdings bin ich nicht dafür, mich hier wie Luft behandeln zu lassen.
Schleppleine hab ich überlegt. Das Problem ist aber, dass er meist schneller ist als ich, d.h. er hat was gesehen, sticht nicht gleich los, sondern macht sich leise und langsam auf die Socken, von mir ein paar Meter weg und dann Gaaaaaas.
Wie schaffe ich es, wieder seine Aufmerksamkeit zu bekommen? Entweder er reagiert gar nicht, wenn ich rufe oder er schaut, dreht sich um und spielt weiter. Für mich nicht akzeptabel, da sich auf dem Gelände Hunde rumtreiben, die ihn sofort angreifen. Genau deswegen möchte ich ihn auch absolut sicher abrufen können.
Bis vor zwei Wochen kein Problem. Irgendetwas hat sich geändert.
Jemand eine Idee?
Danke im Voraus und liebe Grüße
Astrid