Beiträge von Javik

    Javik

    Statt es einfach nur „doof“ zu finden, sollte man vielleicht einfach eine Statistik betrachten, aus der man die Jagdunfälle separieren kann?

    1. Habe ich nicht einfach nur doof gefunden sondern gesagt, wo ich Möglichkeiten und Limitierungen sehe.
    2. Sind es ja nicht nur Jagdunfälle, selbst rein beim DJT sind es nciht nur Jagdunfälle. Und Jagd ist schon geraten meinerseits, die offizielle Information sagt Unfälle, vielleicht sind DJT Besitzer also auch nur überdurchschnittlich inkompetent oder gewissenlos und lassen kranke Hunde gerne mal Unfälle in den weiten Finnlands haben... wissen wir nicht. Wir wissen auch nicht was bei der signifiktanten Anzahl an Todesursachen ohne Grund dahinter steht, wenn die alle genutzt wurden um eine bestimmte Krankheit zu kaschieren oder so, dann ist das absolut signifikant. Oder eben auch überhaupt nicht. Weiß man nicht...
    Und klar kann man Statistiken anpassen. Nur, dann sind sie genau das. Angepasst. Was nehmen wir raus? Was lassen wir drin? Wie bewerten wir, wenn zwei Rassen bei der gleichen Anzahl in Individuen und gleicher mittlerer Lebensdauer bei einer alles an einer lag und bei der anderen alle Hunde an einer andere Krankheit gestorben sind, Wie bewerten wir es wenn eine Rasse relativ homogen im jüngeren Seniorenalter stirbt und bei einer andere die Hunde entweder sehr jung oder sehr alt sterben und beide die gleiche mittlere Lebensdauer haben, bewerten wir Krankheiten mit (starker) genetischer Prädispusiotion anders als ganz normale Krankheiten, was machne wir, wenn bei einer Rasse mit sehr geringer Individuenzahl ein Wurd dabei ist bei dem alles richtig schief läuft, der den Durchschnitt stark drückt, aber der Rasse selbst keine Schäden zugefügt werde usw. Ich kann die Liste noch ewig fortsetzen.
    Damit sind wir dann sehr wohl bei dem Spruch "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast."

    Statistiken haben einen Sinn und Limitierungen. Und letzterer sollte man sich sehr stark bewusst sein, wenn man damit arbeiten will. Die mittlere Lebensdauer kann in interessantes Indiz sein nachdem man beurteilt ob man sich mit einer Rasse näher befassen sollte, aber mehr auch nicht.

    Ganz ehrlich, ich finde das Lebensalter als QZ-Merkmal zu nehmen schlicht doof. Das kann man als Indiz heranziehen sich den gesundheitlichen Zustand einer Rasse anzusehen, aber auch nicht mehr.
    Der Deutsche Jagdterrier hatte in diesen finnischen Statistiken auch nur 7 Jahr und ein paar Gequetschte. Das ist ja fast Berner-Niveau. Wo bitte ist ein DJT aber eine QZ? Die sind ziemlich klein, fit, widerstandsfähig, leistungsfähig usw. Da gehört mal mindestens die Häfte aller Hunderassen unter QZ-gelistet wenn man den DJT mit rein nehmen will.
    Warum hat der DJT jetzt so eine niedrige Lebenserwartung? Einige wurden wegen Schärfe eingeschläfert.... v.a. aber ganz, ganz viele (Jagd)unfälle. Kann man jetz blöd finden oder nicht, aber das macht sie weder zur QZ noch zu einer kranken Rasse.

    Also, signifikant hohes Krebsrisiko o.ä., darüber kann man wegen mir diskutieren sowas mit aufzunehmen (wobei ich weiterhin dabei bleibe QZ sollte sich auf die Rassen konzentrieren, wo man absichtlich auf QZ-Merkmale züchtet und die kranken Rassen in einem eigenen Thema "kranke Rassen" abarbeiten), aber doch in keinem Fall das die statistische Lebenserwartung selbst.


    Ein weiteres Problem ist, dass er manchmal aggressiv wird, wenn ich ihn aus dem Garten hochtragen möchte. Da er dann in meinen Armen ist, fühle ich mich ziemlich hilflos. Wie sollte ich in solchen Situationen am besten reagieren?

    Der ist nicht aggressiv, der hat einfach nur keinen Bock getragen zu werden. Wie soll er es euch denn sonst klar machen? Es ist ein Hund.

    Ansonsten, der Hund ist 12 Wochen, manches (das Meiste) dauert in der Erziehung halt länger als 1-2 Wochen. Wenn der Weg mit dem Stopp-Signal Früchte trägt, dann passt das doch.

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass jemand, der zu 120% aus dem bedüfnisorientierten, positiven Lager durchaus ein schlechtes Gewissen einreden will, weil derjenige es - so könnte ich mir vorstellen - einfach wirklich verwerflich, vorwerfbar und schlimm findet, gegen die hündischen Bedürfnisse, mit Starkzwang usw. zu arbeiten.

    Aber verlässlichen Freilauf mit Starkzwang gleichsetzen ist nunmal 1. falsch und 2. würde das ja logischerweise bedeuten, dass ihr Projekt zum Scheitern verurteilt ist.

    Versteh mich nicht falsch, ich will nicht gegen die Frau wettern, ich mag Teile ihres Konzepts, ich war nur überrascht, dass es mich bei der ersten Frage gleich raus gehauen hat, als ich im Endeffekt nur gesagt habe, dass das Ziel des Projektes auch mein Ziel ist und zugegebenermaßen auch etwas zickig, weil das mit einer Unterstellung getan wurde die man nunmal logisch aus einer solchen Antwort nicht rauslesen kann. Hat bisschen was von Brainwashing für mich.

    (Und ich wollte keine Diskussion lostreten, ich musste nur sehr stark schmunzeln bei meinem Testergebnis.)

    mogambi

    Nur weil du solche Leute nicht kennst, heißt das ja nun aber nicht, dass es sie nicht gibt oder auch nur, dass das selten ist.

    Es gibt einige inkompetente Hundler die den Hund nur als Mittel zum Zweck sehen und keine Lust und/oder kein Talent haben sich damit zu beschäftigen. Und bei denen sieht es dann auch aus wie bei allen inkompetenten Hundlern in allen Bereichen.

    Alle anderen die ich kenne, die echten Hundeleute unter den Jägern, arbeiten schon lange weitgehend positiv mit Clicker und Co. Nur abgesichert wird halt dann teils auch negativ, je nach Hund so sehr wie es nötig ist. Sind halt Arbeiter und keine Freizeitbegleiter.

    Im Zwinger leben ist auch nicht mehr die Norm und ich kenne tatsächlich mittlerweile einige Züchter die sich auch schon komplett weigern auch nur in Teilzwingerhaltung zu vermitteln. Genau wie sie darauf achten wie der Käufer ihrer Zöglinge gedenkt diese auszubilden.

    Im Gegenteil, wenn ich so drüber nachdenke, ist es mindestens 2 Jahre her, dass ich das letzte Mal irgendwas gehört habe was in die alte Schiene fallen würde, und selbst das war "nur" Down nach Tabel und der Rest dann positiv. Und die Gegend hier ist nun echt keine sonderlich fortschrittliche. Nur so zum Thema "die Jäger" und ihr Umgang mit ihren Hunden.

    Und ich habe nichts von tauglich gesagt, ich habe gesagt, dass ich sicher bin, dass dein Hund in ernsten Situationen eine Härte auspacken würde die du dir, ohne sie erlebt zu haben, nicht vorstellen kannst. Und das sind dann die Punkte an dem Jäger eben auch die harten Maßnahmen auspacken müssen. Machen wir ja nicht zum Spaß an der Freude. Aber klar, wenn man seinen Hund nie in die Verlegenheit bringt ernst zu machen, muss man es selbst auch nicht tun und dann kann man herrlich darüber schimpfen, dass die die den Hund ernsthaft arbeiten lassen, ihn auch ernsthaft führen müssen.

    Echt jetzt? :omg:

    Das Ding heißt Projekt Freilauf und du bist rausgefolgen, weil dein Ziel ist, dass der Hund auch hinterher freilaufen kann? Oder verstehe ich das jetzt falsch? :???:

    Ok, ich hab das Quiz gefunden und staune nicht schlecht. Bin auch direkt rausgeflogen. Sehr sympathisch ja auch direkt die unterstellungen, dass ich kein Bock auf Eigeninitiative haben und mir mein Hund nur nicht wichtig genug ist :omg:

    Exakt das ist das Problem gewesen.

    1. Klares Ziel vor Augen -> dann hast du ja keine Lust dran zu arbeiten.

    2. Keine Möglichkeit ein neutrales, ja, kenne ich zu geben.

    3. Bin ich bereit meinen ganzen Alltag zu ändern. Ne, der passt, ist nicht das Problem und ist eh schon extrem auf die Hunde ausgelegt -> ja dann hast du ja offensichtlich nicht wirklich Bock, denn denn ohne den irgendwie zu kennen wird der garantiert nicht passen.

    Weiter habe ich es ja nicht versucht.

    Ich muss sagen, ich bin fast neugierig wie du es da durch geschafft hast Chatterbox

    Wahrscheinlich mit einer offeneren und positiveren Grundeinstellung :lol:

    (Ich weiß schon welche Antworten ich geben muss um durch zu kommen, so ist es nicht, aber wenn ich komplett ehrlich bin und die nehme die am Besten passt eben nicht. Aber das liegt mMn nicht an mir per se, sondern daran, dass ich da ganz andere Vorstellungen zu dem habe was sich hinter den Antwortmöglichkeiten verbirgt als sie... und sie scheint etwas gegen ergebnisorientiertes Denken zu haben.)

    Wo finde ich denn diesen Test? *neugierig bin*

    Gaaaaanz weit runterscrollen, bis unter die Preise.

    änni wäre an eine jagdlichen ausbildung und der oft üblichen haltung zugrunde gegangen......

    Die da wäre...?

    Ich glaube du hinkst ein paar Jahre hinterher. Klar gibt es bei Jägern wie auch SVlern und Co die ewig gestrigen, aber das ist auch nicht mehr die Norm.

    Und ich glaube du wärst überrascht wie hart dein weiches Hündchen werden kann wenn es ernst wird.

    Es heißt hier ja zB immer, dass wenn der Hund einmal jagen war, dass es dann richtig schwer wird und bei Jagderfolg nahezu unmöglich den danach nochmal laufen zu lassen.

    Ich bestand bei Hütehunden deshalb immer auch eine Ruhe an der Leine, die ich beim Jagdhund so Extrem gar nicht für notwendig halte. Da ist ein gut gezogener Jagdhund mit Jagdverstand schon nochmal anders gelagert.

    Da hast du natürlich Recht, diese Hunde haben meist eh die Ruhe weg bis es wirklich ernst wird.

    Und ja, bei Hütehunden ist das beobachten und dann reagieren natürlich stark ausgeprägt, der erste Teil geht auch großartig an der Leine und der Frust, wenn man dann nicht darf groß.

    Deswegen ist mein Ansatz da ja auch, absolut jegliches Interesse zu verbieten und dann was anderes lustiges zusammen zu machen. Eben auch schon das erste Schauen im Keim zu ersticken. Finde ich für Hütehunde u.ä. einen guten Ansatz. Für Jagdhunde nicht. Da ist dann eher Jagdersatz und kontrolliertes Ausleben lassen hilfreich.

    Das einzige "Jagdersatztraining" das ich mit Baldur gemacht habe war tatsächlich ihn an der Reizangel sein absolutes Lieblingsspielzeug hetzen lassen und ihm da wieder und wieder das Platz reinzuhauen, bis der selbst quasi mit Beute schon im Maul auf Kommando gefallen ist. Und auch immer wieder diese plötzlichen Bewegungsreiz an ihm vorbei und der durfte nicht einmal zucken während er da lag. Also so als allerletzten Schritt damals, Hund absichtlich bis in/an den Tunnel gereizt und da dann den Gehorsam gefordert.

    Der bremst heute noch so hart wenn ich ihm ein scharfes Platz rein haue. Und Spaß hatten wir auch noch.

    Würde ich mit Argos so nie machen. Würde, glaube ich, auch nicht wirklich funktionieren.

    Meint ihr, ihre Ansätze wären was für uns?

    Habe mir grad die verlinkte Seite angesehen. Da gibt es einen Test, danach wäre der Kurs nichts für uns. :denker:

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    Ich war gerade neugierig und habe ihn auch gemacht. Ich bin schon bei der ersten Frage rausgeflogen, weil ich wollte, dass ich meine Hunde danach auch wirklich frei laufen lassen kann (was sie ja sowieso schon machen, sollte also machbar sein). Hm...

    Dann nochmal versucht und bei der zweiten Frage rausgeflogen. Noch ein Versuch und bei der dritten Frage rausgeflogen. Gut, ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. :lol:

    Scheint wohl nicht für Leute zu sein die nur aus Neugier teilnehmen und um ihr Repertoire zu erweitern und nicht entweder schon viele Probleme haben oder totaaal für ihren Ansatz brennen.