Kommt drauf an was man als Angriff zählt, ich rechne mal alles wo Blut floss (als ein Lochin der Haut war).
Vor ein paar Jahren war es tatsächlich relativ gehäuft, vielleicht auch weil Koda jung war und auch von sich aus zu Hunden wollte, wir auch entsprechende Runden gegangen sind und er aber gleichzeitig auch sehr unsicher war. Das letzte Mal ist jetzt aber schon über 5 Jahre her.
Seit ich mehr als einen Hund habe kam es garnicht mehr vor.
Beiträge von Javik
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Ich würde mehr Kopfarbeit machen (nicht Intelligenzspielzeug, sondern du mit ihm zusammen Nasenarbeit und Tricks), dafür die reine Bewegung ggf etwas einkürzen.
Den Rest würde ich ganz simpel über Erziehung lösen. Das muss er lernen, dass du zwar da bist, aber nicht sein Entertainer. Zum einen nicht mehr beachten, kein Mitleidskuscheln oder so. Und zum anderen würde ich es ihm schlicht und ergreifend verbieten und ihn einfach auch ne Weile rausschmeißen wenn er meint lästig werden zu müssen.
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Klingt gut, ist im Endeffekt aber nicht viel.
Die geforderten Bedingungen sind die normalen Minimalbedingungen (oder sogar weniger?), und es ist sehr deutlich nur von Trainern und deren Methoden die Rede.
Und nach dem Tierschutzgesetz dürfte eh keiner den Tieren Schmerzen zufügen... -
Ich komme aus der Nähe von 29690.
Gerade in Hannover sollte es ja mehrere Staffeln geben.
Mir fällt spontan noch vom JUH Hannover-Wasserturm ein. Allerdings scheinen die keine eigene Seite zu haben.Ich würde empfehlen alle Staffeln im Umkreis anzuschreiben und dir alle mal anzuschauen. Dann siehst du wie die Leute sind, was die Bedingungen sind, wo die Trainingsgebiete liegen usw. Dann siehst du ja was dir zusagt.
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Als Literatur ist das Buch "Hunde in Bewegung" angegeben. Dieses basiert auf Studien von Hr. Dr. Fischer. Wer sich die Studie sucht, hat das Original.
Projekte 2005 - gkf - Forschung für den HundIch finde genannte Studie weder mit google scholar noch auf der Seite der Publikation dieses Professors.
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Das ist aber normal - das lernen die in wenigen Wochen, daß das Bellen nur bestätigt wird, wenn sie am Arbeiten sind und in der Staffel. Gibt sich meist recht fix wieder - wenn man net aufgibt *ggg Ist doch klar - wenn ich belle, kriege ich was - und das wird halt dann überall ausgetestet. Und dann kommt das personen- und ortsgebundene Lernen des Hundes dazu - Sprich, im Haus hab ich damit keinen Erfolg, nur im Wald, und nur mit diesen Personen. Die testen halt aus, wann und wo sie mit der Bellerei zum Erfolg kommen, und wo nicht. Wenn sie das fertig sortiert haben, dann halten sie auch daheim wieder die Klappe - es sei denn, irgendwer meint, er könnte das Verbellen daheim in der Küche üben - dann braucht man sich natürlich net zu wundern..... *gg
Wir waren dort 6 Wochen (gebellt hat er schon im ersten Training), plus nochmal etwa 4 Wochen bis er wieder still war... und noch etwas länger beim Platz.
Und nein ich habe nicht daheim geübt, allerdings halt paarmal aus Versehen reinbelohnt weil er gebellt hat in dem Moment in dem ich schon dabei war ihm das Futter in den Rachen zu schieben.
Laut meiner Trainerin (der alten) ist das auch nicht normal und das macht sonst keiner
Er bellt immer noch viel also entweder hat er da was gelernt und es ist immer noch nicht 100%ig raus oder er ist halt bellfreudig und das noch so stark zu bestärken war zu viel... oder beides. So oder so, ist ja auch egal.
Ich wollte nicht irgendeine Methode als DIE Methode darstellen (hab extra noch überlegt ob ich dazu schreiben soll, dass ich keine Diskussion will was besser ist), ich wollte nur wissen was ihr macht und eben eine persönliche Meinung. Ich persönlich denke richtig gemacht und beim richtigen Hund angewandt ist jede der Methoden zielführend, sonst gäbe es sie nicht. Aber ich denke auch, dass jede Methode seine Stärken und Schwächen hat und das sieht man natürlich besser wenn man selbst danach trainiert.
Ich finde es zB auch interessant, dass ihr gehende Opferbilder macht. Die wurden in allen 4 Staffeln die ich mir angeschaut habe nicht gemacht (Maximum ist stehend gegen Baum geleht oder sogar garnicht). Die Begründung ist, dass sie sonst Spaziergänger anzeigen könnten oder sogar die eigenen Helfer und das zu Problemen führen kann bzw. die Opfer bis wir gerufen werden eh so wahrscheinlich nicht mehr gehen können, dass mans vernachlässigen kann.
Und danke für deine sehr ausführlichen Antworten, sind sehr interessant.
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Ich halte Hunde, ja, weil ich sie mag, weil sie mir gut tun, weil mir das Training Spaß macht, so von allem ein bisschen.
Oberste Priorität ist ganz klar ein funktionierender Freilauf. Ob der Hund nicht jagt, nicht Menschen oder Hunde bedrängt, nicht abhaut usw weil er das selbst so will oder weil er zuverlässig hört ist mir erstmal egal, solange er es tut.
Der nächste Punkt der mir wichtig ist, ist eine gute Bindung. Damit meine ich sowohl eine gewisse Fixierung auf mich, wie auch gegenseitiges Vertrauen und dass der Hund auch Lust hat mit mir zusammen irgendwas zu machen.
Und dann kommt lange nichts auf der Prioritätenliste.
Und dann kommt Umweltsicherheit und Selbstsicherheit usw. Wobei das zum Teil ja auch im Freilauf schon drin ist. -
Ich denke die PO ist wohl recht gleich, nur wird bei Einsatzprüfungen halt eher auf Zweckmäßiges geachtet anstatt auf Dressur.
Finde ich auch gut so. Ein Hund der eine Fußarbeit zeigt, dass sämtliche Obi und IPO Leute blass werden vor Neid, aber nicht verlässlich sucht ist für den Einsatzgebrauch wertlos, dagegen kann ein Hund der das Kommando Fuß noch nie gehört hat ein wunderbarer Suchhund sein.Wie macht man denn die Suche im Sport weniger anspruchsvoll? Habt ihr mehr Zeit? Oder muss der Mensch nichts leisten?
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Da sagt der Typ:
" Warum denn so eilig? Dürfen die nicht kommunizieren?"
Ich war sprachlos.
Man sollte meinen gewisse Dinge wären deutlich genug, dass man es auch ohne Erfahrung erkennt.Ich hatte am WE die gegenteilige Erfahrung.
Baldur durfte zu einer Hundedame hin und hat seinen besten überschwänglichen rotzfrechen Teeny rausgelassen. Die Hündin hat ihm also erstmal kurz erzählt wie man mit älteren Damen spricht.
Ich fand die Ansage absolut im Rahmen und gerechtfertigt, Koda (der das Riesenbaby immer noch gegen andere Hunde beschützt) auch und Baldur hat das auch genau so verstanden und sich benommen.
Nur ihr Besitzer hat sie sofort halbpanisch angeleint, sich ewig oft entschuldigt und war total von der Rolle, weil seine Hündin böse zu dem "Welpen" war.
Das hat tatsächlich einiges an Überzeugungsarbeit gekostet ihm zu erklären, dass das nur normale Konversation war und seine Hündin ein wunderschönes Lehrbuchverhalten an den Tag gelegt hat.