Oh wie toll, ein neuer Troll
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Ja, und sehr freundlich und rücksichtsvoll sich auch gleich als solcher vorzustellen. ![]()
Oh wie toll, ein neuer Troll
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Ja, und sehr freundlich und rücksichtsvoll sich auch gleich als solcher vorzustellen. ![]()
Ich finde, es überschreitet jegliche Instanz, mein Aussehen zu verändern, damit andere mich nicht ansprechen. Sollte kein Mensch tun... Jeder sollte so rumlaufen, wie er sich wohl fühlt und mit dem gleichen Respekt behandelt werden.
Das steht dir frei. Ändert aber nichts daran, dass es funktioniert.
Und sollte.... es sollte sehr vieles sein was nicht ist und vieles sein was ist. Das bringt einem in der Realität nicht viel.
Finde ich nicht zielführend, durch dieses Warum Gefrage zieht man diese Situationen immer wieder unnötig in die Länge. Da braucht man auch niemand anderen erziehen wollen.
Das ist deutlich kürzer als jegliche andere Diskussion und im Gegensatz zu jenen hat sie den Effekt, dass derjenige mal darüber nachdenkt was er da tut. Es ist übrigens genau eine Frage auf die man meist keine Antwort bekommt. Und wenn ist es fast immer eine Entschuldigung. Diese eine Minute habe ich auch noch Zeit, wenn ich mir davor schon die Zeit genommen habe genau zu erklären warum man den Hund in Ruhe lassen soll.
Sonst denkt er sich blöde Kuh mit aggressivem Köter und machts beim nächsten wieder.
Was natürlich schneller geht ist wortlos umdrehen und gehen. Nur, ich werde meine Manieren nicht opfern, nur weil andere keine haben. Und ich weigere mich den schwarzen Peter einzustecken, wenn der andere sich daneben benommen hat und nicht ich Ich drehe mich nicht einfach wortlos aus einem Gespräch um und gehe.
Du musst diese Methode nicht anwenden, aber sie IST zielführend. Definitiv mehr als jegliches Gestänkere.
Ich habe dieses 'kleines Mädchen'-Problem auch. Was mir hilft sind entscheidende Klamotten. Entweder sowas wie schon gepostet oder eben der 'wohnt seit 3 Jahren unter der Brücke'-Look.
Bei freundlich-übergriffigen Menschen mit denen man naiverweise schon angefangen hat zu reden hilft den Spiegel vorhalten. Also bei sowas hier:
ZitatDenen erkläre ich dann sehr höflich "Ja, der ist süß, aber bitte nicht ansprechen, anstarren oder näher kommen. Der ist aus dem Tierschutz und hat Angst vor Fremden." aber die Leute halten dann meist nicht die Schnauze und gehen, sondern fangen an zu diskutieren oder reden einfach weiter mit dem Hund ("Waaas? Du hast Angst vor Fremden? Ach, das musst du doch nicht." oder "Ach Gott, der Arme. Was hat der denn erlebt, weiß man das? Aus welchem Land kommt der denn? bla bla").
Frag sie was das soll, frage sie WARUM sie das jetzt machen, frag sie WARUM sie, nachdem du so freundlich zu ohnen warst, so dermaßen respektlos und unhöflich sind, komplett zu ignorieren was du gerade gesagt hast, frag sie WARUM sie dich als erwachsene Frau nicht ernst nehmen. Usw. ... Besteh auf eine Antwort auf dieses warum. Keine Ablenkungen, Ausflüchte und Ausreden gelten lassen, sondern wirklich konkret auf die Antwort bestehen warum sie sich dir gegenüber jetzt gerade so respektlos verhalten/warum sie so respektlos sind dich als erwachsenen Menschen nicht ernst zu nehmen (egal ob du das explizit so fragst oder nicht, das ist die Frage die sie beantworten sollen.)
Manche entschuldigen sich, viele rennen einfach weg. Aber die reden nie wieder mit mir. Meist wenden sie sogar extra den Blick ab.
(Funktioniert übrigens am besten, wenn man dabei scheißfreundlich und höflich, aber bestimmt, bleibt.)
Das mache ich so ähnlich auch mit passiv-aggressiven Leuten die mit meinen Hunden reden um mich zu kritisieren. Da ist die Frage dann, "warum sagst du überhaupt was, wenn du dich nicht traust es mir offen ins Gesicht zu sagen."
Hier hilft ein neutraler bis strenger Tonfall und nicht stehen bleiben. Meist rennen die zwar genauso weg (sie trauen sich ja eben nicht den Konflikt offen auszutragen), hin und wieder kommt aber auch ein Pöbler zum Vorschein.
Mit Pöblern kann man sich jegliches diskutieren sparen, die ignoriert man. Auch über den Mund fahren hilft nur wenn es sie einen Moment verwirrt und man schnell genug außer Reichweite ist und das ist bei Pöblern selten...
Außer man hat richtig schlechte Laune, die kann man ganz herrlich an so jemandem abreagieren. Auch mit obiger Methode. Immer schön ruhig und sachlich bleiben und dann so fragen, dass ihnen eigentlich nur Antwortmöglichkeiten bleiben die lauten "Ich bin dumm.", "Ich bin übergriffig", "Ich bin unverschämt" usw... Macht Spaß... Und wenn es einem zu dumm wird (Gegen Dummheit kann man nicht gewinnen.), kann man wieder zu Standardtaktik übergehen, ignorieren und weiter gehen.
Dass mit dem Thema Hundehaltung etwas verantwortungsvoller umgegangen wird.
Oh, ich glaube mit dem Wunsch hast du das DF ziemlich geschlossen hinter dir. Nur was unter "verantwortungsvoller" zu verstehen ist, da werden die Meinungen sehr weit auseinenader gehen, wenn ich mir anschaue was du so schreibst. Und was von dem was man sich wünschen würde und theoretisch sinnvoll wäre, dann auch realistisch umsetzbar ist, ist ja nochmal eine andere Frage.
Was du vielleicht auch beachten solltest ist, dass die Charaktere der Hunde zusammen passen und was ich jetzt einfach mal bezweifeln würde.
Das ist ein Problem das ich derzeit habe und mit dem DD wahrscheinlich auch auf die zu kommen wird. Koda ist ein sanftes Blümchen (zumindest für hiesige Verhältnisse), sensibel, zu Unsicherheit neigend (gerade jetzt wo die Sinne nachlassen). Baldur ist eine Dampfwalze. Physisch und psychisch. Die Hunde sind zu unterschiedlich um was miteinander anfangen zu können. Ich muss Baldur andauernd einbremsen, weil der von selbst einfach überhaupt nicht auf die Idee kommt, da irgendwie vorsichtiger zu sein. Es kapiert dieses Konzept auch nicht. Und vor allem ist es wirklich anstrengend das richtige Maß für "Strafe" zu finden. Koda kann ich mit einem bösen Blick schon komplett einschüchtern, Baldur bräuchte hin und wieder mal eine schärfere Ansage.... nur... was glaubst du was Koda dann machen würde? Also was macht man da, den einen Hund verstören oder dem anderen zu viel durchgehen lassen? Dabei ist Baldur an sich ja wirklich leichtführig. Im Gegensatz zu einem DD...
Das spielt hier auch sehr stark mit rein, wenn ich über unseren nächsten Zuwachs nachdenke. Ich hätte gerne wieder was Weiches... aber zu Baldur dazu? Hmm...
ESS und Labbis vs. DD, dürfte ähnlich aussehen.
Aber sie dienen halt dem Gehorsam im Alltag, was Pfötchen oder High Five ja nicht tun.
Nur weil man es nicht macht, heißt das nicht, dass das nicht gehen würde.
Du könntest Pfötchen geben oder High Five zB theoretisch für den Rückruf nutzen. Das ist nichts anderes als "Hier" mit Vorsitz. Damit der Hund vor einem sitzen kann oder eben Pfötchen geben oder high five geben kann muss er erstmal her kommen. Ist also richtig aufgebaut auch ein Rückruf ![]()
Und ja, das funktioniert durchaus. ZB bei frechen Pubertieren die gerade keine Lust auf kommen haben, aber sich für einen Trick begeistern lassen. ![]()
Leckerlies lernen kann. Sportler setzen während Prüfungen ja auch keine ein.
Ja, auf PRÜFUNGEN.
Bei uns in der Rettungshundearbeit gibt es nach jeder Prüfung erstmal einen Übungsdurchlauf mit dem Hund bei dem er sehr oft und sehr viel bestätigt wird um das wieder wett zu machen und die Motivation wieder zu bekommen. Manche Hunde bräuchten das nicht unbedingt, nach einem Durchlauf ohne Belohnung, manche aber sehr wohl.
Der Hund wird immer, immer, immer belohnt. Dadurch toleriert er es dann, wenn bei Prüfungen und (teilweise) bei Einsätzen dann nicht belohnt wird. Weil es Ausnahmen sind.
Und dass es im IGP genauso läuft hat Murmelchen ja schon deutlich geschrieben.
@A.m.y
Hältst du uns auf dem Laufenden was passiert? Ich bin neugierig.
Und es gibt nichts schöneres als zu hören, dass ein Hund auftauen kann und sich öffnet.
Alles anzeigenDas heißt wir sollen sie auch einfach mal machen lassen, obwohl wir es nicht so gut finden um ihr Selbstvertrauen zu stärken?
Nicht alles, aber beschränkt euch auf das was wirklich wichtig ist. Und das sanft umsetzen. Aber ja, ich würde in dem Fall im Zweifel Vertrauensarbeit über Erziehung stellen und Fünfe grade sein lassen.
Schadet es dem Hund nicht, wenn sie länger nicht frei laufen darf?
Die meisten Hunde dürfen in dem Alter nicht frei laufen, weil sie unter da gerne mal unter temporärer Taubheit leiden und die Erziehung noch nicht ganz sitzt
Holt euch eine lange Leine, dann reicht das. Und nein, schaden tut das sicher nicht.
Ist es nicht eine Belohnung, wenn wir mit ihr spielen, obwohl sie beißt?
Es geht nicht darum den Hund zu belohnen, sondern ihm Alternativen zu zeigen. Junge Hunde spielen ja indem sie sich auch mit dem Maul greifen. Menschen finden dieses Spiel meist nicht sonderlich toll, vor allem wenn der Hund nicht gelernt hat vorsichtig zu sein oder das im Eifer des Gefechts gerne mal vergisst. Sie es als "Ne du, ich mag kein Fußball. Aber hättest du vielleicht Lust auf eine Runde Tennis?"
Allgemein
Wie sieht es mit Hund auf Couch aus? Auch kein Problem?
Nope, lebenslänglicher freier Zugang und sie haben noch nicht die Weltherrschaft an sich gerissen.
Hund im Schlafzimmer?
Siehe oben, freier Zugang zum Bett. Immer noch keine Diktatur aufgebaut.
Hund liegt strategisch im Weg rum?
Wenn das Vertrauen da ist, steig drüber (derzeit vielleicht keine gute Idee). Wenn man darauf keine Lust hat, weg schicken. Aber dieses weg schicken baut man davor auf, positiv und belohnt das, anfangs auch.
Sind das alles Dinge, die eigentlich nichts mit Dominanz zu tun haben?
Falls es das ist, lässt es sich mit einem Hund als Herr und Gebieter sehr gut leben und ändert nichts am Gehorsam.
Also nein.
WENN es bereits Probleme gibt, kann sowas zum Austragungsort dieser Probleme werden. Aber dann ist das Wirkung und nicht Ursache.
Wie soll sich mein Freund verhalten, wenn sie ihn anknurrt? Bis jetzt hat er nicht locker gelassen und ihr gezeigt, dass er der stärkere ist. Auch Quatsch, oder?
Sie in Ruhe lassen und das respektiere. Das gilt generell, aber gerade für euch jetzt am Anfang um das Vertrauen wieder aufzubauen ist das sehr wichtig. Das heißt "lass mich in Ruhe" und auch ein Hund hat ein Recht darauf. Auch einem Tier gegenüber ist es ein Zeichen von Höflichkeit und Respekt gewisse Grenzen zu respektieren. Ihr werdet sehen, je besser die Beziehung wird, desto weniger wird der Hund das Bedürfnis haben euch auf Abstand zu halten. Aber wie es derzeit läuft, wer würde da keinen Abstand wollen?
Das würde ich jetzt nicht überall durchgehen lassen, ich lasse mich zB nicht von Bett und Couch vertreiben. Wenn ein Hund da seine Ruhe will, dann muss er gehen. Auch hier wieder, einfach weg schicken. Gut aufgebaut ist das ein freundliches Wort. Aber gerade wenn der Hund in einer Ecke liegt oder gar auf seinem Platz, respektieren, weg gehen, in Ruhe lassen.Mir scheint, dass hier nicht nur der Hund Vertrauen aufbauen muss, sondern auch ihr. So wie ihr wollt, dass der Hund euch eine Chance gibt ihm zu zeigen, dass ihr vertrauenswürdig seid, solltet ihr dem Hund auch die Chance geben euch zu zeigen, dass ihr ihm vertrauen könnt (und er nicht heimlich die Weltherrschaft an sich reißen will).
So viele Fragen.
Das ist alles was ich dazu zu sagen habe:
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