Beiträge von Javik

    Keine Ahnung was diese plakative Überreaktion mit völliger Selbstaufgabe da jetzt soll.

    Wie wäre es mit einfachem Respekt?

    Mehr Respekt als das, was hier viele HH zB den Hunden alles geben, geht nicht. Der Hund hat hier ein sehr luxuriöses Leben. Nirgendwo wird er mMn nach, mehr respektiert. Es gibt Tieranwälte, Versicherungen, Ernährungsberater für Tiere, Kettenhaltung ist verboten, der Halter kann über den toten Körper würdig entscheiden, viele Hundetrainer sind sich bemüht die richtige Kommunikation zw Mensch und Hund zu vermitteln. Es gibt Hundeschulen und Vereine, die von vielen besucht werden. Gewalt ist out. Der Hund lebt meistens im Haus mit und es wird sich mit ihm beschäftigt.

    Mehr als ein artgerechtes und schönes Leben als vollwertiges Familienmitglied kann ich meinem Hund inform von Respekt nicht geben.

    Wie siehst du das?

    Du erinnerst dich, dass meine Aussage einfach nur war, dass "ohne den Menschen gäbe es den Hund nicht" keine Einbahnstraße ist und der Mensch gut daran täte sich hin und wieder daran zu erinnern, dass er ohne die (domestizierten ) Tiere nicht da wäre wo er heute ist?

    Hätte ich am Rest dieser müßigen Diskussion teilnehmen wollen hätte ich das bereits getan.

    Der Mensch sollte sich aber auch fragen wie die Menschheit ohne Hunde aussehen würde. Kein Helfer bei der Jagd, mit dem Vieh, kein Wächter, keine Verteidigung, kein Ausgleich der eigenen Schwächen. Heutzutage ist das vielleicht nicht mehr so wichtig (wobei, als Sozialpartner in einer unsozialen Gesellschaft...). Früher jedoch kann ich mir, gerade in den kalten Klimazonen, nicht vorstellen, dass der Mensch auch so erfolgreich gewesen wäre.

    Wie weit wollen wir denn gehen wenn es darum geht dem Hund einen Stellenwert zu geben? Soll ich dem Hund ewige Dankbarkeit inform von völliger Selbstaufgabe zeigen für die Genetik und den Instinkt, den er vererbt bekommen hat?

    Ich weiss worauf du hinaus möchtest. Aber der Mensch hat schon immer das überlebensnotwendige, nennen wir es mal "Talent" aus den Dingen und Tieren um sich herum etwas nutzbares für sich zu machen. Deswegen sitzen wir ja auch nicht mehr in dunklen Höhlen.

    Keine Ahnung was diese plakative Überreaktion mit völliger Selbstaufgabe da jetzt soll.

    Wie wäre es mit einfachem Respekt?

    aber es ist einfach so, dass es ohne die Mühe des Menschen den Hund so nicht geben würde.

    Der Mensch sollte sich aber auch fragen wie die Menschheit ohne Hunde aussehen würde. Kein Helfer bei der Jagd, mit dem Vieh, kein Wächter, keine Verteidigung, kein Ausgleich der eigenen Schwächen. Heutzutage ist das vielleicht nicht mehr so wichtig (wobei, als Sozialpartner in einer unsozialen Gesellschaft...). Früher jedoch kann ich mir, gerade in den kalten Klimazonen, nicht vorstellen, dass der Mensch auch so erfolgreich gewesen wäre.

    Nasi wird langsam wachsam. Neulich lief beim Abendgassi ein Teeniejunge in dunkler Kleidung hinter uns und kam immer näher. Ich hatte ihn zuerst nicht bemerkt, weil Spuk ihn ignorierte, aber Picard guckte dann auffällig nach hinten, plüschte sich auf, und als ich mich umdrehte, kam der Bengel halt auf uns zu. Der hat uns dann überholt, freundlich gegrüßt und ist in eine Querstraße rein. Ich fand das ziemlich harmlos, wir waren in der Siedlung, es war Wochenende und Spuk hatte nichts gesagt. Wenn der Kleine jetzt aber wirklich ernsthaft mit aufpassen anfängt, wird's demnächst sicher ziemlich viele gruselige Begegnungen geben, weil er erstmal ohne Sinn und Verstand alles meldet, was geht, bevor er lernt, was wirklich meldenswert ist.

    Es gibt nichts grusligeres als nachts mit einem unsicheren Wachhund unterwegs zu sein. Da ist vorher Gruselfilme schauen harmlos dagegen. :lol:

    Und solche Dinge sind nicht nur mir sondern wirklich allen Frauen aus meinem Freundeskreis passiert.

    This!!

    Ich glaube ich kenne keine einzige weibliche Person der nie irgendwas besch***es passiert ist.

    Dito...


    Wenn man davon erzählen kann, hat man in meinen Augen Glück gehabt.

    Bitte was?! Ich hoffe sehr, dass ich das gerade missverstehe oder du einfach das Glück hast, dass es dir an Kreativität für Gewalt und Grausamkeit mangelt.

    Ich hatte bisher Hunde die gerne spazieren (wandern) waren, mit denen das Spaß gemacht hat und die danach vielleicht nicht ausgelastet, aber doch glücklich und zufrieden waren.
    Mit Baldur geht das so nicht. Gehen langweilt ihn und er ist danach höchstens warm gelaufen, zu lange gehen (wandern) ist zu anstrengend für seinen Kopf und er wird anstrengend. Für ihn ist es ein guter Spaziergang, wenn er was machen durfte, suchen zB. Finde ich doof. Er findet Gassi durch die Stadt schnüffeltechnisch viel spannender als Natur. Finde ich auch doof. Da hilft Lanze brechen halt auch nicht.

    Für mich ist das bewusste Weiterzüchten einer Rasse, bei der über die Hälfte der Tiere von einer schlimmen Krankheit betroffen sind, auch Qualzucht.

    Naja, aber gerade bei DCM fehlt ja auch der Leiden Aspekt oder nicht? Umfallen und sterben ist nicht schön, aber nicht qualvoll.

    In keinem meiner Beispiele hat jemand versteckt am Wegrand gelauert oder so und es gäbe, außer für die erste Geschichte, immer auch noch durchaus auch sinnige, harmlose Erklärungen. Es ist eben nie so plakativ wie manche sich das vorstellen.
    Und auch für meine Geschichten gibt es jeweils sehr plausible, harmlose Begründungen, die lauten, dass da Männer einfach nur einen Weg gegangen sind. (Außer für die Erste, das war definitiv nicht mehr harmlos.)

    Sich nachts in der Pampa rumzutreiben ist eben nicht normal, sie hatten keinen ersichtlichen Grund dort zu sein (zB eben Hund) und für beide Situationen gilt, dass man das als Außenstehender kaum beurteilen kann ob eine potentielle Bedrohungssituation vorlag.
    Man kann so oder so hinter jemandem stehen. Und ich würde sagen, dass das Unterbewusstsein das im Normalfall sehr, sehr viel besser beurteilen kann ob ein Grund zur Vorsicht vorliegt als jemand der eine grobe Zusammenfassung in einem Forum gelesen hat.

    (Und ja, habe ich bzw. meine Eltern (minderjährig und so) damals. Gab kaum mehr als nen Klaps auf die Finger..... Ist ja nichts passiert.........................)

    Ich finde es schon wichtig zwischen kranken Rasse und Qualzucht zu unterscheiden. Der Unterschied ist vereinfacht gesagt, ob es Absicht war.

    DCM oder auch HD ist ja nichts worauf man direkt oder indirekt selektiert hat. Das ist irgendwie rein gekommen und man hat es zu spät gemerkt/ zu spät reagiert und jetzt ist die Rasse eben damit belastet. Aber man will dies nicht haben und der Zuchtverein geht (so gut es geht) aktiv dagegen an. Bei Qualzucht wurde absichtlich auf ein Merkmal selektiert das Leid verursacht, zB eben die kurzen Nasen und man will zwar nicht, dass die Hunde leiden, aber auf das Merkmal will man halt auch nicht verzichten.