Beiträge von Javik

    *seufz* Ja, genau so wie du es aufgefasst hast war es eben nicht gemeint.

    Hm, wie kann ich es denn anders formulieren was ich meinte....

    Vielleicht mal andersrum. Ich habe ja 3 meiner Hunde als 100% beschrieben und Argos, obwohl der eben auch wirklich gut kontrollierbar (und noch nie abgehauen) ist nicht. Das liegt einfach an dem Unterschied den ich tagtäglich sehe. Argos kann frei laufen, ich lasse den sogar mittlerweile weiter frei laufen, wenn ich weiß, dass er was in der Nase hat oder wenn er vorsteht, eben weil er auf Platz liegt. RR muss ich teilweise wiederholen, aber das Platz ist wirklich fest. ABER ich muss ihn eben, wie du sagst, kontrollieren und managen. Eben weil es nötig ist. ER hat ein absolutes Wegegebot, das ich immer mal wieder einfordern muss. Weil es ohne nicht gehen würde usw. Ich habe immer mindestens ein Auge auf ihm, vor Kurven oder wenn ich merke, dass er was in der Nase hat wird sofort abgebremst, die Zügel enger genommen usw. Das geht so ganz gut. Ist auch nicht mal so unentspannt wie es eventuell klingt, aber ich muss eben immer bei ihm sein. Immer.

    Bei den anderen 3en sieht/sah das anders aus. Kein generelles Wegegebot, und wenn dann rein aus Rücksicht aufs Wild, nicht weil ich das für den Hund bräuchte. Ich kann meine Gedanken schweifen lassen, nicth auf sie achten. Selbst bei Wildsichtung reicht maximal (!) ein leises Geräusch, Kommando ist/war nicht nötig. Oder vielleicht alle paar Jahre mal, wenn sie der Hafer sticht (und dann wird es sofort befolgt). Kurz, ich kontrolliere und manage da nichts. Die kennen die Regeln, die wissen, dass sie nicht dürfen, die probieren es gar nicht erst. Nicht weil sie kein Interessse haben, sondern, weil die die Regeln so verinnerlicht haben. DESWEGEN sind die 100%, weil da so viele safe guards da waren, auf die ich mich alle verlassen kann/konnte, dass der Hund in der Praxis nie dazu kam alle zu überwinden und jagen zu gehen.

    Davon bist du weit entfernt. Heißt, würdest du mir deine Kaya geben und sie würde bei mir exakt so hören wie bei dir, würde ich noch gar nicht über dieses Thema nachdenken, weil es dazu viel zu weit davon entfernt ist. DAS war es was ich im Endeffekt ausdrücken wollte.

    Wie Argos, bei dem denke ich auch absolut noch nicht darüber nach, obwohl wir einen in der Praxis funktionierenden Freilauf haben und er, zumindest wenn ich deine Schilderungen lese, besser kontrollierbar ist als Kaya.

    Man braucht diesen Gehorsam auch nicht unbedingt für den Alltag, wie gesagt, geht mit Argos ja auch so, genau wie bei vielen anderen HH auch. Ist aber trotzdem was anderes als so ein Verlass-Hund.

    Ja, ich habe da extrem hohe Standards. Ja, ich bin da von meinen früheren Hunden verwöhnt. Das weiß ich.

    Mir sind schon so viele Leute begegnet, die total überzeugt waren, sie wären DIE besten Hundeausbilder überhaupt - und am nächsten Hund haben sie sich die Zähne ausgebissen.

    Es ist so individuell...

    Für mich wäre, glaube ich, 100%, wenn der Hund wirklich NIE hinter was herjagen, zu was hinlaufen oder mich ignorieren würde, weil er was in der Nase hat. Die haben wir nicht, heisst: Leine dran, in entsprechenden Situationen.

    Ich könnte natürlich auch sagen: Bei uns im Feld, wo dutzendweise Rehe in großen Gruppen quer über die Felder rennen, soweit das auge reicht - da leine ich nicht ab. Dann läuft er nicht hinterher - juhu, 100% erreicht.

    Alles Interpretationssache.

    Wann hat denn ein Hund deiner Meinung nach das "Recht" als 100% zu bezeichnet zu werden? Vielleicht sollten wir da mal drüber reden.

    Ich meine, ich habe es bei meinem Beitrag jetzt extra eingeschränkt. Weil, natürlich gibt es irgendwo den Punkt wo ein Hund nicht mehr hört. HH wird angegriffen und liegt schwre verletzt am Boden, bleibt der Hund im Platz? Wie sieht es aus, wenn der Hund selbst angegriffen wird, bleibt er im Platz? Was ist wenn WW3 ausbricht und man mit dem Hund im Freilauf im Fuß durch Bombenbeschuss geht, bleibt er im Fuß?

    Irgendwo wird es immer aufhören... Bei absolut jedem Hund. Das ist jetzt für mich aber kein Kriterium, einen Hund nicht als zu 100%ig Gehorsam zu bezeichnen.

    Deswegen, FÜR MICH, ist 100%, wenn ein Hund im normalen Alltag frei laufen kann und dabei zuverlässig unter Kontrolle steht. Und ja, in Ausnahmesituationen anleinen oder auch an gefährlichen Stellen anzuleinen sehe ich da jetzt kein Kriterium das einzuschränken.

    Und nein, anleinen wenn man weiß, dass der Hund nicht hören wird oder bestimmte Stellen meiden, weil man den Hund frei laufen lassen will und weiß, dass der Hund da nicht hören würde (wie in deinen Beispielen), gilt dann für mich dann nicht als 100%ig. Weil man das jeweils macht, weil man eben weiß oder zumindest fürchtet, dass es da am Gehorsam mangelt. (So wie bei mir eben zB Gimli). Man könnte den Hudn ja auch einfach nicht rufen, wenn man es tun sollte. Dann hört er auch nicht nicht und wäre damit 100%ig Gehorsam, das ist genauso gecheatet.

    Gleich darauf schelte ich mich einen Narren, denn 100% gibt es eben nicht.

    Gibt es nicht? Ich habe mittlerweile zwei Hunde auf sicheren 100%. Sicher deswegen, weil sie mittlerweile verstorben sind. Das letzte Mal, dass mir ein Hund bei Wild wirklich ausgekommen ist, war der Familienhund bevor ich ausgezogen bin, das ist 15 Jahre her. Und ich hasse an der Leine gehen....

    Sorry, aber das was du da erzählst klingt für mich nicht Mal nach den "ein Hund ist nunmal ein Lebewesen, da gibt es nie absolute Sicherheit"-99,9%. Davon abgesehen, hattet ihr nicht vor nicht allzu langer Zeit das Problem, dass dein Hund ein Reh erwischt hat oder so ähnlich? Ich will dich nicht angreifen oder so, wirklich nicht, aber wenn meine Hunde sich benehmen würden wir du es schilderst würde ich an die 100% nicht einmal denken.

    Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass ich bei dem Thema derzeit auch ausschließlich Wild einrechne, da alles andere für meine Situation irrelevant ist. Hunde sehen wir sehr selten, treffen noch viel seltener.

    Das gesagt, ich denke Baldur würde ich als 100% (oder wegen mir eben die 99,9%) bezeichnen.

    Argos, naja, der ist halt 16 Monate alt und ein Jagdhund. Der läuft aber auch fast nur frei hier im Wald und hat derzeit immer noch seine 100%. Ich würde ihn aber nicht als 100%ig bezeichnen, dafür ist er zu jung und dafür muss ich auch noch zu scharf stoppen oder Mal Kommandos auch wiederholen. Und, ich muss auch ganz klar sagen, wir haben hier kein geflügeltes Niederwild. Ich mache mir keine Illusionen wie unsere Quote dann wäre, wenn ich ihn da auch immer frei laufen lassen würde. Haben wir aber halt nicht...

    Gimmers traue ich (noch) nicht, daher läuft der fast nur an der Leine. Das liegt aber in erster Linie daran, dass ich ihm nicht traue, weil der Gehorsam mir nicht zackig und zuverlässig genug ist und nicht daran, dass der sich bisher irgendwas zu Schulden hätte kommen lassen.

    Hunde sind hier eben kein Thema. Und wenn leine ich an. Ich habe 3 große Rüden die allesamt keine Labbis sind, da testen wir nichts. Und da entstehen halt auch potentiell Synergien, die weit über den Einzelgehorsam hinaus gehen und mit 3en schwer zu trainieren. Also Baldur hat durchaus noch gelernt im Freilauf im Fuß an anderen Hunden vorbei zu gehen. Die anderen beiden haben es gar nicht erst gelernt. Dazu müsste ich mir extra irgendwie Trainingsmöglichkeiten schaffen, Hundeschule oder sowas, und darauf habe ich keine Lust. Solange sie in Anwesenheit anderer Hunde sauber arbeiten (und das tun sie) ist mir der Rest schlicht egal. Wenn sie erwachsen sind haben sie kein großes Interesse an fremden Hunden und einen guten Gehorsam. Das reicht um die ranzurufen und anzuleinen oder abseits abzulegen, wenn nötig. Mehr brauche ich nicht.

    Baldur würde ich trotzdem trauen, wie gesagt, der hat's gelernt und folgt eben auch wir ein kleiner braver Schäfersoldat, Argos kA (wir hatten hier in den letzten 8 Monaten eine echte Hundebegegnung bei der meine Hunde frei liefen und sie den Hund vor mir gesehen haben. Da hat er auf Kommando sofort gelegen, obwohl nur vllt 10 m von besagtem Hund entfernt, aber ich würde da auf Reproduzierbarkeit jetzt nicht meine Hand und Feuer legen.).

    So Dinge wie aus dem Spiel mit fremden Hunden abrufen oder durch städtische Hundeparks laufen... Naja, mit Baldur ginge es vielleicht, zumindest bis die Murmeln aufgebraucht sind. Bei den anderen beiden würde ich das nicht einmal probieren. Ist aber, wie gesagt, für mich irrelevant, weil beides hier einfach keine realistischen Szenarien sind. Deswegen rechne ich sowas einfach nicht mit ein.

    In die Leine springen, joa, das hatten wir ja erst beim Thema Mehrhundehaltung. Meine Hunde bringen zusammen fast 100 kg auf die Waage. In die Leine springen ist inakzeptabel. Punkt. Das lernen die auch so.

    Ja, die kannst du erst nutzen, nachdem du den regulären Hippogriff im Spiel erhalten hast. Dann kannst du die Skin für den dunklen nutzen.

    Oki, den hab ich, dann muss ich da nur den Skin ändern. Aber den Thestral weiß ich immer noch nicht, oder ist das auch nur ein Skin? Gefangen habe ich schon zwei mit dem Schnappsack, die es sich bei mir im Raum der Wünsche gut gehen lassen.

    Ich hatte den Thestral sofort als ich den Hippogreif hatte. Da könnte ich dann zwischen einem weißen und einem schwarzen Hippogreif und dem Thestral wählen.

    :pfeif: |)

    Zu meiner Verteidigung, ich wollte eigentlich den WonderfulWhims installieren (ist das gleiche nur ohne den ganzen Sex-Kram) und als ich es dann probieren wollte und dann ganz andere Sachen dabei rauskamen als ich dachte, habe ich in etwa so geguckt :shocked: :flucht:

    Raus aus dem Spiel, Mod gelöscht :ops:

    Hmm, also wenn ich mir google Bilder so anschaue hat sich auch in dieser hinsicht wohl die letzten Jahre einiges getan. Als ich das letzte Mal wirklich Sims gespielt habe, war es noch richtig kinky, per Mod diese riesigen Pixelblöcke zu entfernen. :lol:

    Die Frage ist halt: Was für eine Wahl hätte denn der Züchter, der sich dieser Kupiererei widersetzt? Alle 9 Welpen behalten? Jäger werden sie nicht nehmen. Also gehen sie alle an Nicht-Jäger. Und das war dann wohl ohnehin der letzte Wurf des Züchters.

    Warum sollten Jäger keine unkupierten DD nehmen? Auch unter Jägern gibt es welche die nicht vor 100 Jahren hängen geblieben sind und die keinen kupierten Hund wollen, Tendenz steigend. Die einen weichen auf andere Rassen aus, die anderen holen sich unkupierte DD aus der Diss, dem Ausland, oder wenn es einen deutschen Züchter gibt, dann von dem. Solange man keine Zuchtambitionen hat ist das erstmal komplett egal.

    Und ich dachte das Thema Semmeln wäre kompliziert.

    Meinst du Brötchen? |)

    NEIN! Niemals!

    Ich weiß noch wie ich bei meiner Oma (Niederrhein), das erste Mal zum Bäcker geschickt wurde als Kind.

    Ich bin da hin, total selbstbewusst weil man mir eine so wichtige Aufgabe anvertraut hat, habe extra das absolut "hochdeutsche" Semmel, statt Seme, verwendet.... und die hatte keine Ahnung was ich von ihr wollte.

    Und ich stand da, total hilflos, weil die offensichtlich keine ganz normalen hochdeutschen Begriffe konnte.

    Man haben sie mich daheim ausgelacht als ich zurück kam (dank pantomime sogar mit Beute) und denen mein Leid geklagt habe. :pfeif: