Ich wäre ja schon froh, wenn man die Rassen die wirklich nah verwandt sind (oder sogar eine Rasse mit unterschiedlichen Felltypen), also Aussehen (Farbe/Felltyp), Wesen und Herkunft (regional und/oder Verwendung).
Ich meine, wo ist das Problem zB beim Großen Münsterländer und Deutsch Langhaar? Die wurden damals nur getrennt, da der schwarze Farbschlag unerwünscht ist. Die Rasseentwicklung verlief parallel, jeder den ich kenne, der beide Rassen hat, bestätigt, dass die Unterschiede eigentlich nur die normalen individuellen Unterschiede sind. Die kann man hervorragend zusammenlegen, wer einen braunen Welpen will nimmt halt einen Brauen, wer einen Schwarzen will einen Schwarzen. Aber nein, man nimmt für Einkreuzungsprojekte lieber den Deutsch Kurzhaar (man ist also sogar offen für sowas...). Weil die Vereine sich anzicken. Dabei sind beides Rassen mit relativ niedrigen Wurfzahlen, die von sowas gut profitieren würden.
Oder auch beim Vizsla und Weimaraner. Was spricht dagegen die Haartypen zu kreuzen? Gerade beim Vizsla, wo das Langhaar ja noch dazu ganz von der Zucht ausgeschlossen wird, weil.. ja warum eigentlich (außer, dass es so im Standard steht)?