Ich vermute das es bei Kindern auch ganz viel auf die Eltern drauf ankommt. Meine Tante mag zB Möpse. Ihr ältester Sohn ist so eig gar nicht großartig an Hunden interessiert, aber er hat mich schonmal gefragt ob ich ihm Bilder einer Rasse auf Google zeigen kann weil "die sind süß". Dreimal dürft ihr raten welche Rasse sich bei diesem nicht Hundeinteressierten Kind als "süß" abgespeichert hatte. Und soweit ich weiß kennt er keinen einzigen Mops im echten Leben, er hat einfach nur mitbekommen das seine Mutter Möpse mag und süß findet.
Da die Kinder normalerweise min einmal die Woche hier sind, dürfte Mico der Hund sein mit dem er bei weitem am meisten Zeit verbringt. Mit dem er schon auf der Couch gelegen hat, mit dem er gezergelt hat, ihm ein Spielzeug geworfen hat, mit dem er Gassi war und um die Wette gerannt ist. Seine meisten Erfahrungen hat er also mit einem normalen, funktionalen Hund gemacht. An Mico hat er auch schon gelernt wie die einzelnen Körperteile alle heißen (und wie sie sich miteinander bewegen), wie Ballen aussehen, die Krallen, wie so ein Hundeohr von "innen" aussieht (also den Teil den man problemlos sehen kann), wie Hundezähne aussehen, eine Hundenase und was Kinder eben alles wissen wollen.
Meek ist sein Beispielmodel eines normalen Hundes. Der Einfluss seiner Mutter hat trotzdem dafür gesorgt das er einen Mops sieht und nicht denkt das da iwas nicht stimmen kann, sondern das dieses aussehen niedlich ist.