Beiträge von Mirelleia

    Hallo und willkommen, @Muffinium! :smile:
    Das mit dem Anleinen kenne ich noch sehr gut von meiner ersten kleinen Zwergschnauzerhündin. Für Muffin heißt zurück zu euch kommen erstmal, wie hier schon mehrfach gesagt, einfach nur, dass der Spaß vorbei ist. Eine gute Lösung dafür ist Teambuilding. Also: Zurückrufen, Futter/Spielzeug, Streicheleinheiten, dann wieder los. Bei meiner Hündin hat es super funktioniert, dass ich unterwegs Leckerchen "gefunden" habe. Habe mir also selber die Gegend angeschaut - sozusagen so getan als würde ich schnüffeln - und dann tolle Sachen gefunden. :lol: Käse, Wurststückchen. Dazu kam von mir immer ein erfreuter Laut, und nach einer Weile war das der beste Rückruf, den man sich wünschen konnte. Außerdem hat sie mir insgesamt viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt.


    Betreffend der Auslastung, hast du es mal mit Tricks oder Nasenarbeit versucht? Das ist eine super Art, eurem Muffin Unterhaltung zu bieten, ohne ihn auf 180 haben zu müssen. Wir schätzen, dass bei unserem auch irgendetwas Richtung Border Collie drin ist. Er ist sehr klug und gelehrig, sobald man seine Energie etwas gezügelt bekommt. :p Außerdem fördern solche Übungen eure Bindung ebenfalls.


    Liebe Grüße und alles Gute euch!^^


    @flying-paws das mit dem ständigen Auslasten stimmt schon, aber meinst du nicht auch, dass der Hund bei der Arbeit nicht allein durch das Beobachten mehr zu tun hat als nur warten? Ich kenne jetzt nur drei verschiedene Leute mit Herde persönlich, und das war schon etwas anderes, als wenn der Hütehund alleine daheim sitzt. Die waren immer zwischendurch mal auf und haben einzelne Tiere zurückgeholt, mal "Streife" gelaufen und solche Dinge. Habe gedacht, dass die Auslastung sich mehr darauf bezieht.

    @XrackProject Ganz vielen lieben Dank für die Hilfe! Sein Bettchen hat er, aber sobald es in der Kiste ist, geht er nicht mehr drauf. :/ Socke bleibt auch nachts nicht an einem Ort. Das haben wir eine Nacht versucht, da hat er gewinselt und war total ängstlich. Wenn er öfters mal den Platz wechseln kann, ist er zufrieden und alles gut.
    Das Zudecken klingt ja süß <3 Vielleicht eines Tages mal. xD Fürs Autofahren wäre eine Box halt trotzdem praktisch. Oder, wenn er mal in eine Klinik muss oder sowas, da ist es ja auch nicht förderlich, dass er in Boxen Panik bekommt. Wir veruschen es jetzt mal mit der offenen Box, die du verlinkt hattest. Vielleicht fällt es ihm da einfacher.
    Mal sehen, wie er sich mit der Zeit entwickelt. :D

    Da er aus dem Tierheim stammt wissen wir leider nicht viel. Er hatte angeblich eine Besitzerin und wurde wegen Wohnungsverlust abgegeben.
    Bei uns läuft es super mit Bürsten und auch Kontrollen an Pfoten und Zähnen lässt er super mit sich machen. Er ist mittlerweile viel entspannter geworden, hat aber immer noch so Phasen, wo er plötzlich mit hecheln anfängt - wo der Grund liegt, wissen wir leider nicht.
    Spazieren tut er dreimal am Tag, je zwischen 15 Minuten bis eine Stunde. Er schnüffelt sehr gerne, liebt es im Bach zu liegen etc. Im Garten weiß er mit sich nicht anzufrangen, da ist er nicht so viel. Also er hat definitiv die Zeit zur Entspannung. Nur gibt es einige Phasen, wo er einfach nicht ruhig sitzen kann sondern unruhig in der Wohnung umher läuft. Wie hast du das mit dem Laufstall aufgebaut?


    @Lissie00001 der ruhigste Platz in der Wohnung ist das Schlafzimmer, wohin er sich auch zurückzieht, seit er im Bett schlafen darf. xD Aber er möchte von sich aus lieber bei den Menschen sein. Am enstpanntesten ist er auf dem Sofa, wenn alle im Wohnzimmer sind. Ab und an bleibt er da auch liegen, egal was ist, dann wiederum springt er bei jedem auf, der aufsteht und irgendwo etwas erledigt. Ich versteh nicht so ganz, wovon er das abhängig macht. ^^'' Mit einer Kiste haben wir es nochmal versucht, aber die mag er wirklich überhaupt gar nicht. Kaustangen holt er raus und knabbert sie woanders, und da er ein Kanditat ist, der sich sowas nicht gerne wieder abnhemen lässt (knurrender großer böser Wolf :lol: ) ist es zur Zeit unmöglich, die Box dann positiv rein zu bringen.


    @Maxzimmer da er zum Glück sehr entspannt mit anderen Hunden ist, sind wir ein paar mal zu einem Hundewald gefahren. Draußen können wir ihn nicht von der Leine lassen, und im Garten rennt er alleine nicht bzw. selbst mit Spielen nur ein paar mal (Dinge abgeben ist nicht sein Ding, Apportieren läuft bei ihm dementsprechend nicht so gut ^^''). Da wir schätzen dass er ein Schäferhund/Collie Mix ist, würden wir ihm gerne mehr Laufen ermöglichen. Sind schon am Hundefreunde suchen, damit die im Garten spielen könnten, aber leider finden wir niemanden. :/


    Vielen lieben Dank für eure Ratschläge!
    Liebe Grüße,


    Mire und Socke

    @Dr. Dodo beim Schnüffeln fällt ihm das mit der Aufmerksamkeit noch etwas schwer :lol: Aber da er draußen eh viel mit der Nase hängt, versuchen wir ohnehin schon, das in etwas passendere Bahnen umzulenken. Heute beim Hundetraining wurde ein Versuch mit Agility gemacht. Glaube, das ist letztenldich zu viel Aufregung. Habe mich über die Nasenarbeit belesen und fange die nächsten Tage mal mit kleinen Schrittchen an. ^^


    @Juny06 Davon habe ich noch nicht gehört, werde mal nachschauen! Danke dir, Ramona! :)


    @XrackProject danke für deine Erfahrungen! Tricks versteht er super schnell, aber wir bekommen dabei häufig Probleme mit der Aufmerksamkeit bzw. freut er sich so sehr, dass er nach dem Schluss irgendwelche Übersprungshandlungen anfängt. ._. Das mit der Nasenarbeit werden wir versuchen, klingt, als hättest du einen ähnlichen Kandidaten und damit hoffe ich, dass es ähnlich erfolgreich sein könnte. Eine spezielle Trainingsleine haben wir gar nicht. Auch einen Versuch wert.
    Wie bist du das Boxentraining angegangen? Wir hatten ihm eine Ecke in einer Schrankwand angedacht und wollten ihn mit Leckerchen dorthin führen, aber er ist immer nur hin, hat die Leckerchen genommen und ist gegangen. Auch Kausnacks hat er nur rausgenommen und ist damit woanders hin. Bei mehrmaligem Zurückführen hat er sich am Ende nur davor gelegt und uns angeschaut als wollte er sagen "so, jetzt bin ich zumindest hier, reicht das nicht?" xD Er reagiert sehr sensibel auf alles einschränkende, auch, wenn man ihn beispielsweise umarmt. Wir schätzen, er hat schlechte Erfahrungen mit Enge in seiner Vergangenheit gemacht.
    Hast du vielleicht Tips, wie er eine Box zum schlafen annehmen könnte? Sein Lieblingsplatz bei uns ist auf dem Sofa, selbst in seinem Hundebett ist er nicht gerne, lieber irgendwo hoch und offen oder in der Mitte des Zimmers. ^^'' Schläft auch fast nie zusammen gerollt, immer ausgebreitet so weit es geht.


    Liebe Grüße an alle! :)

    Hallo,
    lieben Dank für deine Antwort. ^^ Boxen mag er leider gar nicht, insgesamt geht ihm alles entgegen, wo er eingeengt wird. Er legt sich auch nie unter Dinge oder in Ecken, sondern bleibt am liebsten irgendwo in der Mitte des Raumes.
    Dem Tierheim bekannt war eine Vorbesitzerin. Er ist jetzt erst die dritte Woche da und insgesamt sehr viel ruhiger, hat aber immer noch seine Episoden, wo er plötzlich anfängt zu hecheln und sehr unter Stress steht, ohne dass irgendetwas passiert ist. Wir lassen ihm einfach möglichst viel Freiraum, würden ihm aber trotzdem gerne helfen. Körperliche Nähe mag er nur bedingt (fühlt sich auch da schnell bedrängt) und das einzige gute Beruhigungsmittel zur Zeit ist Rinderhaut zum Kauen.


    Hast du vielleicht Einlesetips für Nasenarbeit? Werde da nachher mal hier im Forum schauen, damit hab ich noch keinerlei Erfahrung.


    Wir haben es heute mal mit einem Hundepark versucht. Leider hatten wir ein paar Kandidaten dort, die sehr überdrehte Hunde dabei hatten, die sie auch null kontrolliert haben... Da ist er immerhin zu uns gekommen und hat Schutz gesucht. :)


    Liebe Grüße!

    Ich finde, ein Plädoyer für Tierschutzhunde beinhaltet meist auch ein Plädoyer für ältere Tiere. Beim Züchter gehen ja die wenigsten Menschen mit der Erwartung hin, einen bereits erwachsenen Hund mit nach Hause zu nehmen.


    Was ich bei meinem Wuschel liebe: Dass man mit dem erwachsenen Hund noch mal mehr Überraschungspäckchen bekommt als bei Welpen. Eigenen Charakter haben sie alle, aber er bringt Erfahrungen (hoffentlich mehr positive als negative) aus seinem vorherigen Leben mit und da der Hund sich nicht hinsetzen und aus dem Nähkästchen plaudern kann, dauert das Kennenlernen das gesamte Zusammenleben. All diese zufälligen Momente zwischendurch, wo man sich denkt: Na, da führen wir ihn doch mal vorsichtig ran - und dann ist der Hund total souverän und alles kein Ding.
    Das hatten wir zum Beispiel mit Auto fahren. Vorbereitung, was wir alles an positven Verknüpfungen mit dem Auto schaffen können und so weiter. Es hieß, er wäre ruhig im Auto. Und dann machen wir den Kofferraum auf und wollen gerade schauen, wie er reagiert, da hüpft er rein, setzt sich hin und schaut uns nur an nach dem Motto: "Super, wohin geht's?"


    Oder seltsame Kunststücke aus dem vorherigen Leben. Eine Freundin hatte mal einen Hund als Pflegestelle, der auf diese Gest :ka: damit reagiert hat, Männchen zu machen und sich dann umfallen zu lassen. War der Hit, als sie das mitbekommen hat.


    @AkkiLeela mein Süßer hängt gerade auf dem Sofa, Köpfchen auf seinem Lieblingskissen, mit einer Genickhaltung, die eher einer Katze angemessen wär :D
    Außerdem knackt er aus irgendeinem Grund mit Hingabe Walnüsse. Das kannte ich persönlich noch überhaupt nicht, und frage mich immer noch, wie ein Hund auf diese Idee kommt. (Habe mittlerweile gelesen, dass er das gar nicht soll. Schade für ihn und für uns, weil im Garten ein Walnussbaum steht XD).


    Ich möchte meine kleine Socke definitiv nicht missen, genauso wenig, wie die vorherigen Tagespflegehunde, die auch allesamt aus dem Tierschutz waren. <3

    @Samira und Banjo
    Da stimme ich dir voll zu, an der Kommunikation kann sehr oft gearbeitet werden, um es nett auszudrücken. :lol: Habe auch aufgehört, weil einige Tierheimmitarbeiter sich mir gegenüber sehr unfreundlich verhalten haben. Gleichzeitig hab ich Gassigänger erlebt, die dem Tier eher geschadet bzw. es in ihrem schlechten Verhalten bestärkt haben, bis hin zu Leuten, die Unfälle riskieren, weil sie den Hund draußen von der Leine lassen.
    Informationen über die Tiere... ebenfalls. Sucht man sich einen Hund aus dem Tierschutz, sollte man definitiv bereits selber Ahnung haben. Beratungstechnisch haben wir jetzt auch eher schlechte Erfahrungen gemacht. Manche wollen ihre Tiere abgeben und hoffen das Beste, andere machen sie übermäßig schlecht, damit es bei den Leuten daheim nicht schlimmer als das werden kann.
    Professonalität sollte immer gegeben sein. Aber das kann sie ja bei einer normalen Kontrolle.^^


    @Aoleon
    Oha, da musst du ja schlechte Erfahrungen mit Tierschutzorgas gemacht haben. Habe jetzt noch niemanden erlebt, der Schellen nach Hunden wirft.


    Und die Rassehunde, die man im Tierheim findet, stammen definitv nicht von den Menschen, die sie mit ihren Papieren etc dort abgeben. Seriöse Züchter ist in dem Sinne halt auch so ein Ding, ebenso wie bei Tierschützlern gibt es eine ganze Bandbreite von Menschen, die sich gerne so bezeichnen. Die Hunde, die im Tierheim landen, sind die von ebendiesen Züchtern, die sich nicht kümmern - kein Chip, keine Überlegung, wohin der Welpe geht, etc.
    Dass man Kontoauszüge zeigen muss, hab ich auch noch nie gehört. Da hast du die Tierschutzorga getroffen, von deren Sorte ich "Züchtern" begegnet bin (sogar eigetragenen).


    Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass die schlechten Beispiele von allem - egal ob Tierschutz, Züchter oder Hundehalter - das Leben für die normalen Vertreter recht schwierig gestalten. :roll:

    Allen Leuten hier, die Vor- und Nachkontrollen so sehr ablehnen, würde ich mal empfehlen, einige Jahre im Tierschutz zu arbeiten und zu schauen, was Menschen irgendwelchen Tieren so alles antun. Wenn man erstmal damit gearbeitet hat, solche teilweise traumatisierten Hunde irgendwie wieder auf die Reihe zu bringen, dann versteht man sehr wohl, dass Kontrollen nicht zum Spaß gemacht werden, sondern simpel und einfach dem Wohl des Tieres dienen.
    Ich würde mir bei einigen Züchtern mehr Sorgfalt in dieser Richtung wünschen, dann würden wahrscheinlich weniger Hunde im Tierheim landen, weil sie doch nicht gepasst haben - zB, weil sie bei über 8 Std Alleinsein die Wohnung auseinander nehmen oder sonstwas.


    Ein gewisses Maß an Respekt und dann ist alles gut. Wir haben unseren Hund jetzt ohne Vorkontrolle bekommen, was mich ehrlich gesagt sehr gewundert hat, da er im Tierheim gebissen hat etc. Bisher hat sich auch noch keiner wieder gemeldet. :tropf:
    Finde es aber vollkommen in Ordnung, dass sie nachschauen, dass alles ok ist. Wie gesagt, ist doch alles zum Wohl des Tieres. :)

    Hi,
    hast du schon mal nachgedacht, dir bei den Bedingungen einen älteren Hund zuzulegen? Der hat ohnehin mehr Ruhephasen als ein junger und kann, je nach Vorbedingungen, auch alleine bleiben.
    Insgesamt würde ich mir keinen Hund anschaffen, wenn er so lange allein sein müsste. Wenn du ihn mit zur Arbeit nehmen kannst - super. Aber dann auch keine allzu aktive Rasse. Nächste Möglichkeit wären zwei Hunde, die können sich dann gegenseitig Gesellschaft leisten. Ob du dir das direkt gönnen möchtest mit dem doppelten Erziehungsaufwand, ist dann eine ganz andere Frage. :lol:
    Wenn es so viele Hunde in der Umgebung gibt, hast du vielleicht schonmal an Dogsharing gedacht? Was sind die Gründe, warum es ein "eigener" Hund sein soll, wenn du doch augenscheinlich ohnehin schon recht ausgelastet bist?


    Wenn es nur um den Kontakt zu Tieren geht, die Tierheime freuen sich immer sehr über Gassigänger. Und es gibt genügend Menschen, die sich einen Hund angeschafft, aber nun in ihrem Alltag keine wirkliche Zeit dafür haben. So einem könntest du zB ebenfalls etwas helfen.


    Insgesamt: Ein Hund ist ein Familienmitglied und braucht dich als Bezug (oder zumindest irgendein anderes Wesen als Gesellschaft). Bei täglichem 8 Std mindestens alleine sein, eignen sich andere Haustiere besser.

    Wie alt ist denn deine Tochter?
    Ich schließe mich den vorherigen Posts an, bei kleinen Kindern und einer Allergie ist es besser, wenn der Hund wieder zurückgebracht werden kann.


    Ich hab selber arg Allergie, kann mich aber dementsprechend anpassen. Bin auch der Meinung, dass es mit der Zeit nachlässt... aber dafür sollte deine Tochter alt genug sein, das selbst als Entscheidung zu treffen. Falls ihr es später nochmal probieren wollt, würde ich euch raten, einen Hund länger kennen zu lernen. Allergien variieren häufig.


    Drücke dir die Daumen, dass es doch noch irgendetwas anderes ist, das sich einfacher regeln lässt!


    Liebe Grüße,
    Mire