Es gibt Tafelspitz mit Meerrettichsosse und Klössen.
Beiträge von Dreierrudel
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Ich weiss, dass Du Angst hast. Alle Tierhalter, die ihr Tier lieben, haben sie. Du liebst Deinen Piton. Du kennst ihn genau und Du wirst eine Veränderung merken an ihm, wenn er gehen möchte. Mein Seelenhund hatte CNI und ich wusste abends urplötzlich - das ist seine letzte Nacht. Wir sind aufgeblieben und er wollte nochmal überall hin, wo er immer gerne gewesen ist - im Garten, im Haus. Am folgenden Morgen- am Tag der deutschen Einheit genügte ein einziger Blick und ich rief die TÄ an. Wir waren stark für ihn und als er gegangen war, weinte sie mit uns gemeinsam.... Das ist 9 Jahre her und immer noch schlimm. Mein alter dementer Gusti zog sich an seinem letzten Tag zurück und auch hier wusste ich, es ist soweit. Ich habe ihm die halbe Nacht den "kleinen Prinzen" vorgelesen und gegen 3 Uhr kamen drei tiefe Atemzüge und er ging. Und in der letzten Nacht von meinem Baby Seppi lag ich neben ihm auf dem Fussboden und habe ihn in die Ewigkeit gestreichelt. Das war ganz furchtbar, weil er erst 6 Jahre war. Da bin ich auch nach 2 Jahren noch nicht drüber weg.
Du wirst es merken. Und Du darfst Angst davor haben, aber Du musst die Angst verstecken, sonst machst Du es Piton noch schwerer. Denn sie wollen uns ja nicht verlassen. Und Du fällst in ein Loch, hinterher. Dann sind hier viele für Dich da, oft haben Freunde und Bekannte wenig Verständnis, wenn man so trauert. Unsere Tiere sind Familienmitglieder und da ist Trauer selbstverständlich. Wir schaffen das, weil wir stark sind und weil sie ja doch für den Rest unseres Lebens bei uns bleiben.
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Es gibt Spaghetti Carbonara.
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Das tut mir sehr leid, besonders, wenn der erste Hund eine solche Diagnose bekommt, ist das eine Katastrophe für seine Menschen. Wenn man sich ein Tier anschafft - wenn nicht gerade eine Schildkröte oder einen Papagei - weiss man, dass man es in aller Regel überleben wird. Und dann vergeht die Zeit wie im Flug. Als ich meinen ersten Hund verabschiedet habe, war ich anschliessend 14 Tage krank. Das ist mehr als 40 Jahre her und noch heute denke ich wehmütig zurück und die Tränen lauern ganz dicht hinter den Augen... Im Laufe der Jahre sind es
noch weitere 4 Fellnasen geworden und da jeder ein Stück meines Herzens mitgenommen hat, ist nicht mehr allzuviel übrig und wird gerade noch für die drei reichen, die jetzt hier sind. Aber ich war jedes Mal stark für meine Hunde und das werdet ihr auch sein. Die Trauer wird ein Leben lang dauern, aber wenn wir daran denken, dass sie dahin gehen, wo es keine Schmerzen gibt, wo sie viele Freunde finden und auf uns warten, wird es irgendwann erträglicher. Auch Ihr werdet die Kraft für Euren Hund aufbringen, es ihm noch schön machen, und viel Zeit für ihn haben. Vielleicht lasst Ihr auch noch einen anderen TA schauen, was er Euch rät, 14 Tage scheinen mir auch sehr lang. Ich drücke die Daumen, dass Ihr noch etwas gemeinsame Zeit habt und denkt dran - seid stark für ihn, weinen könnt Ihr, wenn er heimgegangen ist.
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Ich verstehe Dich sooo gut... 1:1 sehe ich meinen Gusti vor mir. Er wurde mit ca. 14 Jahren dement. Er konnte am Ende nichts mehr mit seinem Futternapf anfangen, stand davor und wusste nicht weiter. Ein halbes Jahr habe ich ihn aus der Hand gefüttert, das hat er dann gerne gegessen. Und auch er drehte seine Kreise... Aber in Gegensatz
zu Deinem Hund lag er supergern in seinem Körbchen. Nachts wurde er gerne aktiv und hat dann auch manchmal gebellt. Ich habe immer gesagt - er ist alt, nicht krank und ausser seiner Demenz hatte er auch nichts Anderes.
Es ist so unglaublich schwer, da eine Linie zu ziehen und zu sagen - das ist lebenswert und das nicht. Wir haben uns 24 Stunden am Tag um ihn gekümmert und unsere anderen Beiden liefen nur so mit, besonders in seinem letzten halben Jahr. Wir konnten das bringen, weil wir Beide schon zu Hause sind. Und bei aller Demenz hat er mir doch an seinem letzten Tag gezeigt, dass er die folgende Nacht nicht überleben wird und wir sind aufgeblieben und haben ihn begleitet, als er heim ging. Er wurde 15 1/2 Jahre.
Ich kann Dir nichts raten, aber ich weiss, dass ich es immer wieder so machen würde. Am besten gemerkt, wie viel Platz seine Pflege in unserem Leben eingenommen hast, habe ich dann, als er nicht mehr da war - wir hatten plötzlich Zeit ohne Ende für alle möglichen Dinge.
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Ich liebe Dobermänner. Aber ich würde nie einen haben wollen wegen dieser DCM. Und ich liebe Akitas. Aber es würde mir das Herz brechen, wenn nicht ich sein Lieblingsmensch wäre...
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Es gibt Ofenkäse und Tomatensalat.
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Es gibt gebratenen Skrei mit Blumenkohl.
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Das tut mir sehr, sehr leid und Du hast mein tiefstes Mitgefühl. Ich habe auch schon einige Hunde verloren, es waren nicht Hunde, es waren Familienmitglieder mit dem entsprechenden Stellenwert. Sie gingen nicht so kurz hintereinander, das ist nochmal eine andere Dimension. Aber - Deine Beiden waren alt, sie waren krank, sie haben ihre Lebenszeit ausgereizt und sind dorthin gegangen, wo wir alle hingehen - nach Hause. Dort warten sie auf Dich und die Zeit wird ihnen nicht lang werden. Bis dahin begleiten sie Dich in Deinem Herzen und manchmal schauen sie bei Dir vorbei und wenn Du ganz sehr aufpasst, merkst Du das auch. Gönne ihnen, dass sie nicht mehr leiden müssen, trauere und denke daran - jeden Tag kommst Du ihnen ein Stück näher.
Mein Beileid.
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Uuuh lecker. Machst du die Kartoffelsuppe selber?
Ja klar - mit gekocht mit Sellerie, Petersilienwuzel, Lauch und Möhren und natürlich Kartoffeln.