Beiträge von Dreierrudel

    Das tut mir sehr leid, ich habe meinen Seelenhund an diese tückische Krankheit verloren, aber ich hatte das Glück, ihn noch 13 Monate lang haben zu dürfen. Meinem wunderbaren TA ist es gelungen, ihm noch eine gute Lebensqualität zu verschaffen. Aber er hat bei jedem Besuch darauf hingewiesen, dass mein Ali daran sterben wird... Ich habe ihn gehasst dafür.

    Du hattest dieses Glück nicht, aber Dein Bub hatte ein schönes Alter und es geht ihm jetzt wieder gut, da wo er ist. Er hat viele Freunde und wartet auf seine Familie. Du kommst ihm nun jeden Tag ein Stück näher.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit und dass Du eines Tages mit einem Lächeln an die Zeit mit Deinem Carlos zurückdenken kannst.

    Ich verstehe Deine Bedenken sehr gut. Mein über alles geliebter Chihuahua - ein "Apfelköpfchen" - musste uns mit 6,5 Jahren verlassen, ab dem 3. Lebensjahr krank.Ich war und bin immer noch am Boden zerstört.... Aber diese Rasse ist sooo toll und meine grosse Hündin vermisste ihren kleinen Freund. 8 Tage später zog unser Teddy ein, ein Chi der grösseren Sorte mit längerer Schnauze, auch niedlich, wenn auch nicht ganz so wie unser Seppi....

    Aber er hat die Eigenschaften, die wir so geliebt haben und ... er ist 2 Jahre bei uns, ist jetzt 4 und der TA hat noch kein Geld mit ihm verdient.

    Will sagen - schau doch nach einem guten Züchter, wenn Dein Herz am Goldie hängt, 2xPech hintereinander

    wirst Du nicht haben. Gesundheit ist irgendwie immer Glückssache, bei Mensch und Tier.

    Ich lebe in Deutschland und habe drei Hunde. Und alle leben mit uns im Haus und im Garten. Ein Hund ist ein soziales Wesen und möchte nicht alleine sein. Ihr habt ihn seit einer Woche, da kann man nicht verlangen, dass er

    schon funktioniert, wie Ihr das möchtet, wer weiss, was er vorher erlebt hat, dass er Verlustängste bekommt.

    Manche Hunde lernen das Alleinesein auch nie. Wenn er über hohe Zäune geht ist das ein Zeichen dafür, was ihm das Alleinesein für Stress macht. Wir haben unsere Hunde langsam ans Alleinesein gewöhnt, indem wir erst das Zimmer und dann das Haus verlassen haben, immer für etwas längere Zeit und das war kein Problem. Mit einem Hund, der nur draussen leben muss, ist das viel schwerer. Und übrigens - auch ein Leben in Südamerika beinhaltet für mich kein Hausverbot für einen Hund, denn mindestens die Hälfte des Tages lebt Ihr bestimmt n i c h t draussen.

    Meine Hunde waren nicht von so sanftem Gemüt aber immer wenn sie angegriffen wurden, habe ich für sie gekämpft wie eine Löwin. Als mein Kerry-blue-Terrier von einem Rottweiler angegriffen wurde, habe ich ihm mit meiner vollen Einkaufstasche so lange auf den Rücken geschlagen, bis er davonlief, nach einem Golden Retriever

    habe ich getreten und mit der Leine geschlagen, als er sich meinen Papillon vornehmen wollte und eine Airedalehündin, die sich meine Bondi vornehmen wollte, habe ich mit Gebrüll und meiner Gehhilfe vertrieben. Meinen Hunden ist nie etwas passiert, mir auch nicht, weil ich in solchen Situationen sehr entschlossen bin.

    Ich fände es toll, so ein Herzchen zu haben und würde es verteidigen, mit allem, was ich habe. Und Hundewiese wäre für mich vollkommen tabu. Da habe ich viel zuviel Angst um meine Schätze...