Das sagt auch keiner , es ist aber erfahrungsgemäß lustigerweise insbesondere von den Leuten mehr als gebilligt dem Hund Futter zu entziehen zu "Trainingszwecken" die bei jeglicher Form von Strafe ( losgelöst von ERG & co) nen hysterischen Anfall kriegen weil "geht gar nicht".
Ist halt auch nur messen mit zweierlei Maß.
Nette Pauschalisierung ... nicht.
Anekdotische Erfahrungen als Schwarz-Weiß-Malerei einfach mal so überzustülpen, ist in keiner Diskussion zielführend.
Nein, ich arbeite nicht mit Futterentzug.
Ein gefüllter Magen produziert Serotonin, Serotonin stärkt den Parasympatikus, und ich brauche ein ausgewogenes vegetatives Nervensystem, um erfolgreich mit meinen Hunden trainieren zu können.
Ja, ist mir schon passiert, dass ich stinkesauer war auf meinen Hund, und es nach dem Spaziergang nicht wie gewohnt sofort die Hauptmahlzeit des Tages gab, sondern - nachdem ich "runtergekocht" hatte, eine kleine Lektion Unterordnung im Garten gegeben hat, wo ich dann mit Lob abschließen konnte - und danach gab es die Hauptmahlzeit.
Kann ich in 26 Jahren an einer Hand abzählen, wie oft mir das passiert ist.
Genauso Zwang - Natürlich zwinge ich meine Hunde gelegentlich, etwas zu machen/zu unterlassen, was ihnen in den Sinn kommt.
Gehört nur nicht zu meinen üblichen, und erst Recht nicht zu meinen bevorzugten Erziehungsmitteln.
Es geht anders - "Gehorsam" wird über -, und Kooperationsbereitschaft unterschätzt.