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Unpopulär: vlt einfach mal Verantwortung übernehmen.
Mal schwere Grunderkrankungen (zb Hirntumor) außen vor gelassen, wacht ein Hund, der jahrelang völlig unauffällig war, ja nicht morgens auf und beißt seine Besitzer ins Krankenhaus.
Heißt, man hat da wahrscheinlich schon über viele Monate, Jahre was verbockt.
Und so unangenehm das dann ist, dann muss man eben mal den Arsch in der Hose haben und für das Tier, dessen Leben man so versaut hat, Verantwortung übernehmen. Der Hund hat sich das Leben bei einer bestimmten Person ja nicht ausgesucht.
Kann dann natürlich bedeuten, dass man ne Weile nen Hund mit Maulkorb und zusätzlichen Sicherungen hat, bis eben adäquates Training greift. Und ja, so ein Training ist vermutlich auch teuer.
Ja, nicht schön. Ja, unbequem.
Aber mich ärgert es immer sehr, wenn solche Hunde dann, womöglich noch unter falschen Angaben, abgegeben werden und dann halt jemand anderes den Kopf hinhalten soll.
Aber Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und die Konsequenzen daraus zu tragen, scheint zurzeit eh wenig populär zu sein.da hast du recht, ich denke auch das es da durchaus einen Prozess gibt bevor das Tier dann unhändelbar wird. Aber da hat man dann in der Zeit ja vielleicht schon versucht diese Verantwortung zu übernehmen, in dem man versucht das zu managen, oder hatte auch schon Trainer da, eigenes Training versucht das nicht fruchtete usw.
Es ist halt auch einfach gesagt das man "Verantwortung" übernehmen und die Konsequenzen daraus zu tragen hat. Weil was heißt das genau? Wenn ich einen Hund im Haus habe der durch meine falschen Erziehungsversuche über die Zeit so stark eskaliert, das mitunter meine eigene Unversehrtheit auf dem Spiel steht. Wie soll man dann Verantwortung übernehmen, wenn es keine Stellen gibt wo man so ein Tier hin geben kann wenn man zusätzlich das Geld für eine teure Trainer Unterbringung nicht hat.
Ich finde zwar auch das man sich sowieso nur ein Tier zulegen sollte wenn man das nötige Geld hat, aber auch da kann das Leben mal anders laufen und ich habe jetzt bei meiner Hundeplanung auch keine tausende Euro teure Unterbringung mit geplant (machen wohl die wenigsten).
Ich hab auch keine Lösung für solcherlei Probleme. Ich versuche das aber immer auf mein Leben zu sehen. Platz hier einen bissigen Hund weg zu sperren hätte ich im Abstellraum, da hätte der Hund weniger als 1qm Platz. Alle anderen Räume sind offen und müssen täglich durchlaufern werden.
Ich habe einen Garten aber der Zwinger der da rein passen würde, der wäre auch zu klein.
Ich wüsste nicht wie ich das händeln sollte. Das Tierheim ist zwar nicht der Ort dafür, aber wäre wohl auch meine Erste Anlaufstelle weil die haben Zwinger, die haben Hundepfleger.
Wenn man es so extrem verbockt hat und keine Kapazitäten für Training und Unterbringung hat muss man halt den letzten Gang gehen und einschläfern lassen.
Gut , idealerweise würden sich viele Menschen gar keinen Hund anschaffen der dann so eskaliert aber das ist Wunschdenken.