Beiträge von esena

    Ich weiss, dass der Umzug und der damit verbundene Wechsel des Heims und Umgebung eine gewisse Zeit benötigt, bis alles wieder den gewohnten Ablauf hat. In der Tat konnten wir uns selbst noch nicht ganz einrichten, vieles ist noch in Kartons bzw. noch nicht an dem gewünschten Platz. Ich habe mir die Mühe gegeben, den Ablauf für ihn so gut es geht so zu gestalten wie in der früheren Wohnung. Er hat seine Lieblingsdecke auf dem einen Ende des Sofas, sein Bett und Spielsachen auch dort wie sie im alten Haus waren. Ein Problem ist wohl auch, dass in der Wohnung alles halt auf einer Ebene war und nun hier auf 3 Halbgeschosse verteilt ist. Da ist Frauchen halt im UG während ich im OG bin. Werde die nächsten Tage nur gleiche Runden drehen und mich in Geduld üben.

    Hallo. Bin zwar nicht sicher, ob mein Beitrag in diesen Thread gehört aber wollte euch um Rat bitten:

    Seit 3 Wochen leben wir nun in unserem Eigenheim mit Garten und idealer Umgebung für Gassi gehen etc. Vorher hatten wir in einer Eigentumswohnung im 2. Stock gelebt, auf die Dauer war es uns jedoch mit rauf/runter zuviel und auch aus Rücksicht für JJ haben wir uns für dieses Objekt entschieden.

    Nun hat er seit einigen Tagen die Macke, dass er praktisch nach dem Gassi gehen hinter die Hauseingangstüre geht, dort wartet und winselt. In den Garten geht er nicht und wenn ja, nur wenn wir auch draussen sind. An seinen Spielsachen hat er praktisch kein Interesse mehr, seit wir hier sind gehen wir auch öfter und im Tagestotal auch länger Gassi mit ihm. Ihr könnt denken, dass es frustrierend ist sein Gewinsel anzuhören wo wir doch erst 1 Stunde mit ihm gelaufen sind. Zugegeben, weil er winselt gehe ich mit ihm auch raus weil es eben mich nervt. Was kann ich tun, um ihn anderweitig zu beschäftigen bzw. ihm dieses Gewinsel abzugewöhnen? Vielen Dank im Voraus.

    Wollte mich bei diesem Thread anschliessen. Habe meinen JJ seit 4 Jahren, die ersten 3 Jahre mit Partnerin zusammen (seine "richtige" Bezugsperson") und seit 1 Jahr in meiner alleinigen Verantwortung. Habe ein 80% Pensum, 2 x in der Woche ist er am halben Tag allein und 3 x in der Woche ist er in der Tagespension.

    Ich liebe ihn wirklich sehr und nur allein der Gedanke einer dauerhaften Trennung raubt mir den Schlaf. Doch weiss ich nicht, ob es für ihn vielleicht besser wäre, wenn ich ihn in die dauerhafte Obhut von einer anderen Person geben würde, die ihn 1. besser erzieht und 2. mehr Zeit hat, sich um ihn und seine kleinen "Macken" zu kümmern. Einige davon:
    1. die ersten 5 Minuten zieht er an der Leine, danach ist er ruhig und Leine schlaff
    2. wenn er merkt, dass ich ihn (auch wenn nur kurz) verlasse winselt er und bellt auch ab und zu
    3. er folgt mir ständig im Haus umher. Wenn ich im Bad bin liegt er vor der Tür, wenn ich im Schlafzimmer bin liegt er unter dem Bett, wenn ich am essen bin ist er unter dem Tisch (zumindest bettelt er nicht um Futter)
    4. das grössere Problem ist, dass wenn ich vergesse die Zwischentür zu schliessen und die Eingangstüre öffne, er wie der geölte Blitz rausrennt. Habe einfach Angst, dass er irgendwann mal überfahren wird (habe das Problem erst seit 2-3 Tagen, weil neu Einfamilienhaus gegenüber frühere Wohnung im 2. OG)
    5. gestern sind die Möbellieferanten gekommen, er raus und der Lastwagen im Rückwärtsgang. Ich hatte Angst, dass ihm etwas passiert, wollte ihn vor dem sich langsam nähernden Lastwagen schützen und wollte ihn aufnehmen. Da hat er mich gebissen, ich habe ihn losgelassen aber er hat trotzdem noch ein paar Male nach mir geschnappt.

    Vielleicht sind alle diese oben genannten Probleme mit einem guten Hundetrainer zu überwinden, aber anscheinend habe ich kein Glück einen guten zu finden (hatte 3 verschiedene bisher, welche zum Teil diese Macken als normal abgewunken haben).

    Ich verstehe gut, dass es manchmal zunächst schwer vorstellbar ist. Aber @esena es ist dennoch tatsächlich sehr häufig ein Stresssymptom.

    Ich empfehle dir einen eigenen Thread dazu zu eröffnen, der dann auch ausreichend Raum geben kann um genau zu schauen, was in eurem Fall die Ursachen sind.

    LG!

    Vielen Dank, Mona! Ich werde einen separaten Thread eröffnen und den 08/15 Tagesablauf des Hundes schildern.

    Das Verhalten, das du beschreibst, wird sehr oft beim Abbau von Stress gezeigt.Ich würde da mal ansetzen und überlegen, ob der Hund aufgeregt oder überfordert wirkt.
    Dann wäre es sinnvoll, den Tagesablauf zu überdenken und die Aktivitäten mit dem Hund herunterzufahren oder zu verändern.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hund überfordert ist. Wenn überhaupt, könnte das Verhalten wegen dem umgekehrten Fall sein? Also, dass er zuviel Energie hat bzw. tagsüber nicht genug gefordert wurde?

    Habe auch eine Frage: mein mittlerweile 5 jähriger Bub ist auch nicht kastriert. Grundsätzlich gibt es bis auf Begegnungen mit Rüden grösserer Rassen auch keine Probleme. Er tut mir aber leid, weil er ja seine sexuellen Bedürfnisse gar nicht ausleben kann. Abends bringt er sein Bett und lässt seine "Energie" an dem Bett aus bzw. möchte, dass wir sein Bett oder Handtuch halten.

    Ich wüsste nicht, ob er ruhiger wäre wenn er kastriert ist bzw. ob es Sinn macht, ihn mit einer Hündin zusammen zu bringen?

    Vielen Dank an die Tipps, werde am Samstag den Tierarzt aufsuchen. Um auf den ursprünglichen Post zurückzukommen, es ist definitiv ein Zahn. Die Wurzel denke ich hat die Form einer Flosse und oben ist es wie ein Backenzahn. Hoffe, dass zumindest keine Rückstände mehr gibt.

    Das glaube ich Euch auch!.
    Aber irgendwas kann da nicht stimmen, es sei denn, er hat wirklich Schmerzen.

    Gibt es spezielle Bereiche, wo ihr ihn unter keinen Umständen anfassen dürft? Oder ist es überall so?

    Ich glaube, um weiter erörtern zu können, woher das Verhalten kommt, müsste man mehr über Euren Alltag mit dem Hund wissen.

    Seit wann macht er das eigentlich schon?
    Mein erster Weg wäre noch einmal zu einem Tierarzt.

    Das mit dem schnappen war immer schon etwas da, ganz schlimm ist es jedoch seit 1 Jahr (also nach Trennung von meiner Ex). Ich muss auch erwähnen, dass meine Ex einen wesentlich besseren Zugang zu ihm hatte als ich.

    Sehr sensitiv ist die linke Flanke des Hundes, Rücken selbst oder Kopf geht eigentlich noch.

    Hat der Hund eine negative Vorgeschichte?
    Oder habt ihr ihn von Welpe an?

    Denn das muss ja der Horror sein, wenn man sich seinen eigenen Hund nicht mehr anfassen traut, aus Angst, er könnte zuschnappen.

    Ein Vertrauen muss immer zum eigenen Hund da sein. Worauf basiert diese Beziehung denn dann? :/

    Wir bzw. ich habe den Hund seit 4 Jahren, das 1. Jahr hat er bei einer Familie gelebt. Diese haben sich dann getrennt, hatten keine Zeit mehr für ihn und dann haben wir ihn aufgenommen. Was in diesem 1 Jahr passiert ist kann ich nicht beurteilen, Fakt ist jedoch dass er gegenüber kleinen Kindern eher negativ eingestellt ist (diese Familie hatte 2 kleine Mädchen). Wir haben zwar keine Kinder aber bei Besuch ist immer Vorsicht angesagt. Ich wüsste nicht, warum er (ausser er hat Schmerzen) zuschnappen sollte. Denn wir haben ihn während diesen 4 Jahren eigentlich immer gut behandelt.