Oder nimm ein einfaches Röntgenbild - schon ein zarter Unterschied in Größe und Aufwand, gelle? 
Dazu kommt, dass es viel mehr Wissen und Sorgfalt braucht, einen Riesenhund gesund groß zu bekommen. Mal ganz einfach gesagt: Bei der Geburt unterscheidet sich das Gewicht eher unwesentlich: Meine Zwerge hatten alle ein Geburtsgewicht um die 200g, daraus wurden 5-6 Kilo. Ein Bullmastiff hat ein Geburtsgewicht von irgendwas um die 500g, daraus sollen dann ca. 50 kg werden. Und nun rechnen wir mal: Bei der Geburt wiegt ein Bullmastiff ungefähr 2,5 mal so viel wie mein Zwerg, als erwachsener Hund zehn mal so viel. Irgendwie logisch, dass es schwieriger ist, gesund auf die zehnfache Masse zu kommen, oder?
Das bedeutet, der Riese muss in der Junghundzeit ausreichend bewegt werden - tut man das nicht, kann er nicht die nötige Muskulatur aufbauen um diese Masse zu tragen. Andererseits darf er keinesfalls zu viel/zu lange/falsch bewegt werden, weil sonst nämlich die Gelenke kaputt gehen. Immerhin lastet auf dem noch weichen Bewegungsapparat des jungen Hundes schon ein mächtiges Gewicht, da geht schnell was kaputt wenn man nicht aufpasst!
Auch beim Futter gilt es aufzupassen. Er muss vor allem im Wachstum richtig gutes Futter bekommen, mit allen Nährstoffen um die Riesengröße aufbauen zu können. Bekommt er davon zu wenig, kann er keine gesunde Substanz aufbauen. Aber zu viel ist wieder genauso Mist, denn stell dir mal vor, wenn der zu schnell zu groß wird, dann kommen wieder die Gelenke wie auch die Organe gar nicht richtig mit. Probleme vorprogrammiert.
Und dabei sprechen wir jetzt nur von der ganz normalen Aufzucht, nix besonderes, keine Verletzung, keine genetischen Probleme... Von daher, meine ganz persönliche Ansicht: Die Aufzucht von Riesenrassen gehört einfach nicht in Anfängerhände.