Beiträge von Mehrhund

    Ich habe die Frage gelesen und nichts von der Erstellerin gewusst.

    Deshalb beziehe ich die Frage auch nicht auf sie und ihren Hundewunsch, sondern finde es total spannend darüber zu quatschen, zu diskutieren und auch zu phillisophieren, ob man sich ans Anfänger genug ansehen kann zu einer bestimmten Rasse, um die dann zu halten.
    Was mir als erstes dazu einfällt ist, dass sich die gesamte "Vorabinformation" zu Hundehaltung in den letzten 20/30 Jahren komplett verändert hat und ich natürlich noch "hänge" und daran denke, wie war das denn "immer" ( also früher😎).

    Das Gleichgewicht von ich "mache" hin zu "Ich denke, wie ich es machen würde", hat sich verschoben.
    Daraus resultiert an vielen Stellen eine verzerrte "IDEE" davon, wie sich ein auf sehr bestimmte Arbeitseigenschaften hochgezüchtetes TIER in einer Wohnung, ohne (das schwierige Thema ) artgerechte Auslastung, zu einem einfachen netten, an der genau richtigen Stellen beschützend und bewachenden, ansonsten lieben Begleiter ohne weitere Bedürfnisse, als das genau richtige superPremium Trockenfutter und das richtige Kauholz zu fressen und zu beknabbern, entwickeln kann.

    Ja nicht mal das Sexualverhalten wird "erlaubt", denn wenn die Erziehung nicht klappt: Schnipp/schnapp.

    Hunde sind vielfach richtig Arme "Schweine" und falscher Haltung.

    😆

    Wer was als schwierig empfindet ist einfach auch Typsache und natürlich ist es idR für nen Anfänger einfacher einen Collie , Sheltie , Labrador Retriever o.ä zu erziehen ohne die Umwelt extrem zu gefährden oder sich selbst anstelle eines Malinois, Rottweilers , Thai Ridgeback o.ä.

    Ich denke eher, diese "Anfängerrassen" sind bei schlechter Erziehung überwiegend halt schlecht erzogene aber meist harmlose Hunde, während ein völler versauter Mali halt ne andere Nummer ist.

    Über manche Rassen wird gesagt, sie seien schwieriger zu erziehen als andere. Lässt sich das überhaupt verallgemeinern, oder hängt es letztlich stark vom einzelnen Hund und von den Voraussetzungen des Halters ab?

    Da wäre für mich ein super interessanter eigener Thread.
    Hast du nicht Lust das zu machen?

    Ich kann da Romane zu schreiben. ( und würde ich auch🤣)

    Ich glaube, in Brandenburg darf man mit nicht mehr als drei Hunden gleichzeitig spazieren gehen... Aber einen wirklichen Überblick habe ich da nicht, ob das wirklich stimmt und ob das auch auf andere Bundesländer zutrifft.

    Ja, is hier so.

    Ich hatte eine Zeit lang 5 Hunde und bin dann mit. Getrennt gegangen.

    Oder zwei Menschen.

    Das fand ich schon einschneidend in mein Leben, andererseits kommen einem hier auch nie Trupps mit vielen Hunden entgegen, wie einem das in Berlin oft passiert.

    Das finde ich ehrlich gesagt nur schön, wenn ich IN der Gruppe " viele" bin. Und sonst eher nicht.

    Ich nicht, dass es darum geht dem Schätzchen fröhlich das Ohr anzubieten, wenn er in die Nase beissen möchte.

    Und auch keinesfalls draußen so lange dem wütenden Terrier (wusste gar nicht die Rasse, Aber hatte immer einen vor dem inneren Auge) zugucken, bis er vor rumreisen in was auch immer noch irrer wird.

    Ich bin da auch für ganz viel Struktur.
    Ich vermute, dass der Grat, wie Hund draußen zurechtkommt und ab wann nicht mehr noch unklar ist.


    Und momentan klappt es ja eben NICHT die Grenzen zu setzten. Also muss man vorausschauend agieren.

    Ich hatte bisher auch noch nie einen Welpen, der mit knapp über 3 Monaten fröhlich an der Leine mit mir an der Straße spazieren gehen konnte.

    Auch der feinste Eurasier der Welt war damit schlicht überfordert.

    Aber bitte, wer es schafft an der Stelle Grenzen zu setzten, kann das tun.

    Ich komme immer etwas umständlicher zum Ziel.

    Ich meine ganz explizit, dein Wohnumfeld. Nicht jeder Hund ist gut in Mehrfamilienhäusern zu halten oder in der Reihenhaussiedlung, wo an jedem Zaun ein Hund kläfft. Oder Großstadt oder oder...

    Ach, so meinst du das. Einfamilienhaus mit Garten in einer Sackgasse am Rande einer Kleinstadt ... sehr stressig geht es beiuns nicht zu. Allerdings bin ich auch öfter mal in meiner "Zweitwohnung" in einem Mehrfamilienhaus, aber ebenfalls ruhig und direkt am Feldrand. An den gelegentlichen Wechsel müsste Hundi sich gewöhnen. Aber er ist ja da auch nicht allein, ich arbeite teilzeit und größtenteils im Homeoffice.

    Das ist auf alle Fälle für sehr viele Hunde kompatibel😃

    Auch so Dinge wie, wo man Urlaub machen möchte und wie Hund Besuch klar kommen "muss" sind zu berücksichtigen.

    Ich jetzt echt gespannt, was es bei euch geben wird😃