Beiträge von Morelka

    Das Kläffen von Chis liegt oft auch nur an Unsicherheit, die kleinen Hunde werden nicht ernst genommen und es wird nicht daran gearbeitet. Chis sind ansonsten eigentlich super tolle Begleithunde.

    Chis sind keine Kläffer, wenn man sie als Hunde ernst nimmt und sie richtig fördert und erzieht.

    Meinen Chis wird immer wieder (erstaunt) attestiert von Bekannten und Freunden: "Die kläffen ja gar nicht so wie andere Chihuahuas!"

    Hallo Gaby

    und herzlich willkommen im Forum!

    Ich freue mich sehr, dass Du so wohlüberlegt an das "Hunde-Projekt" herangehst! :bindafür:

    Ich bin in derselben Lage wie Du, seit 1,5 Jahren Rentnerin. Ich sagte ebenfalls jahrelang, dass ich nach der Pensionierung SOFORT zwei Hunde möchte. Durch einen glücklichen Zufall erhielt ich die Möglichkeit zur Hundehaltung aber bereits 4 Jahre vor der Pensionierung, weil mich die Personalverantwortliche stark unterstützte und mich darin bestärkte, ich solle doch nachfragen, ob mir ein "Bürohund" genehmigt würde. Deshalb bin ich jetzt bereits seit 6 Jahren glückliche "Wieder-Hundehalterin."

    Ich züchtete vor 40 Jahren Dalmatiner, aber für mich war klar, dass ich keinen Dalmatiner mehr wollte, schon gar nicht als Bürohund (meine Güte, schon nur die Haare im Teppich, ein Horror...).

    Deshalb definierte ich für mich den Wunsch als Bürohund "klein, handlich, ruhig, alt" und fand Morelka, eine Vermehrer-Hündin aus Polen. Sie kam, sah und siegte... alle waren begeistert von ihr, denn sie überzeugte mit umwerfenden Charme alle Kollegen. Sogar die grössten 2m-Männer sanken zu Boden, wenn Morelka auftauchte.

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    Später kam eine zweite Hündin dazu, Smilla. Meine Hunde findest Du in der Signatur.

    Was ich damit sagen will... schau doch auch mal im Tierschutz, bzw. in Tierheimen nach Hunden Deiner gewünschten Grösse. Gar so klein wie meine Chis muss er ja nicht sein. Ich könnte jetzt auch grössere halten, aber ich habe mein Herz verloren an die "Kleinen"...

    Wenn Du in einem Tierheim als Gassigängerin beginnst (könntest Du bereits jetzt!), hättest Du die Möglichkeit, einen Kandidaten sehr gut kennen zu lernen und wenn alles passt im Januar 2021 dann einfach nach Hause zu nehmen.

    Du musst Dich nicht auf einen Rasse-Welpen festlegen, sondern kannst auch einen älteren Hund übernehmen und diesem noch ein paar schöne Jahre gönnen. Bei einem Welpen musst Du immer mind. 15 Jahre oder mehr in die Zukunft rechnen. Du wirst also bereits um die 80 sein, wenn dieser Hund dann alt ist und evtl. vermehrte Pflege braucht.

    Ich selber würde mir niemals einen Welpen holen, weil mir das viel zu aufwendig ist (bin halt "faul"). Ein erwachsener Hund ist i.d.R. viel einfacher, wenn es nicht grad ein traumatisierter Angsthund ist. Aber das weiss man ja vorher, wenn man sorgfältig auswählt und den Hund mehrmals besucht.
    Auch alte Hunde können problemlos erzogen und ausgebildet werden, das ist in jedem Alter möglich.

    Viel Spass bei Deinem Hundeprojekt!

    Heute haben wir es alleine geübt und ich hatte irgendwann etwas Angst vor ihm, weil er ziemlich geschnappt hat. Wenn er dann schon „Platz“ gehört hat, ist er an mir hochgesprungen.

    Die TE schrieb irgendwo, dass der Hund jetzt quasi ausflippt, wenn sie nur "Platz" sagt. Warum soll man das mühsam wieder positiv belegen, wenn man einfach mit nem unverbranntem Wort neu anfangen kann, war mein Gedanke...

    Genau das würde ich auch meinen!

    Wieso klammert man sich noch immer krampfhaft an den veralteten "Kommandos" fest, statt einfach ganz sauber neu zu beginnen?

    Es ist doch völlig egal, ob man einem Hund "PLATZ" zubrüllt oder "Runter" oder "Firlefanz", damit er sich hinlegt (wer das überhaupt möchte...).

    Was für ein süsses Kerlchen! :herzen1:

    Ja, bitte geh nie, nie mehr in diese Hundeschule! :shocked:

    Setz Dich selber nicht so unter Druck. Ich habe das Gefühl, Du glaubst, dass ein "wohl erzogener Hund" unbedingt die Kommandos (ich hasse dieses Wort!!!) SITZ, PLATZ, BLEIB beherrschen muss (wenn möglich noch laut gebrüllt).

    Das ist ein völlig veraltetes Denken, das ich aber bei vielen Anfängern schon festgestellt habe, weil man das so von früher her kennt.

    Ich nehme an, Du willst einen alltagstauglichen Hund, der auf Dich hört, sich anständig benimmt, nirgends negativ auffällt und Dich einfach im Alltag begleitet.

    Das erreichst Du nicht durch gewaltsames SITZ oder PLATZ einüben.

    Ich erziehe meine Hunde durch schlichten Dialog, indem ich gewisse Schlüsselwörter vermehrt oder immer in derselben Situation benutze, z.B. indem ich auf das Bettli deute und im normalen Gesprächston sage "Do, gang go ligge" (Hier, leg Dich hin). Ich erwarte dann, dass sie sich ins Bettli legen. Ob sie dann ein PLATZ einnehmen oder sich bequem hinlegen, ist mir schnorz egal.

    Mit einem Hund kann man völlig normal reden oder mit Handzeichen zeigen, was man von ihm möchte. Das hast Du vorher völlig richtig gemacht, also hör auf Dein Bauchgefühl. Ich hasse es, wenn von "Kommandos" die Rede ist... mein Hund ist kein Untergebener oder Sklave von mir, sondern ein Team-Partner, ein Begleiter im Alltag. Deshalb bevorzuge ich das Wort "Schlüsselwort" statt Kommando. Das ergibt eine völlig andere innere Einstellung.

    Such Dir eine Hundeschule oder viel besser einen Einzel-Coach, der mit Dir und Levi an Alltagssituationen arbeitet und vielleicht sogar im Büro gewisse Hilfestellungen gibt.

    Aber vergiss das militärische Exerzieren mit SITZ und PLATZ, das arme Kerlchen versteht ja die Welt nicht mehr... nauseated-dog-face

    Herkunft unbekannt. Sieht aus wie ein eingelaufener Schäferhund mit Riesenohren. Wurde mit 4 Monaten aus einem Sinti- und Romalager geholt (ich hoffe, es waren Sinti und Roma, das andere Wort darf man ja nicht mehr benutzen).

    Oh, die gefallen mir unglaublich gut! :herzen1:Davon kenne ich auch ein Exemplar (bei einer Freundin). Hast Du mal ein Photo?