Beiträge von Wutzlovsky

    Hallo,
    ich wollte Euch nur mitteilen dass, das Verhalten schon viel besser wurde. Zum einen neigt sich die Angstphase denke ich allmählich dem Ende hin, zum andern arbeite ich viel mit ihr.
    Die letzten Tage hat sie kaum auf was reagiert und wenn habe ich es vorzeitig bemerkt und konnte es beim ersten "wuffen" mit unserem "Codewort" und mich dazwischen bringen sofort beenden. Hoffe wir machen weiterhin so fortschritte

    der Auslöser sind offensichtlich Menschen, das wisst ihr doch längst.

    Ich möchte nicht Beratungsresistent sein, aber so einfach ist das leider nicht.
    Zum einen ist der Auslöser verschieden, also nicht nur Menschen. Gestern bei der letzten Gassirunde war es eine Bühne! Die Bühne steht dort seit 14 tagen und wir sind mindestens schon 5-6x vorbei gelaufen, weil Sie an einer unserer Stammstrecken steht. Wie soll ich damit rechnen, dass sie plötzlich die Bühne grusselig findet, wenn sie zuvor immer O.k war.

    Zum anderen kann ich leider nicht nonstop den Blick auf mich lenken. Das geht einfach nicht. Ich finde auch, dass sich die Anspannung auf den Hund überträgt, wenn ich sie von allen Personen wegziehen, pauschal einen Hampelmann mache und nicht normal weiter gehen kann. Wir leben im Stadtkern, wir begegnen nicht einzelnen Personen auf dem Weg sondern sind umzingelt. 1x am Tag fahre ich zum großen Gassi auserhalb. Ansonsten gehen wir durch die Stadt in den Stadtpark. Um uns sind Spaziergänger, Radfahrer, Kinder, Senioren mit Rolator, Touristen mit Rollkoffer, Enten, Hunde, einfach alles...Hier geht es echt zu. Ich kann sie nicht vorbei führen ich führe sie durch. Aber mein Hund muss auch mal im Park schnuppern können etc. Warum 10.000 Dinge egal sind und dann im Park eine Decke angebellt wird, dass weiß ich nicht und ich glaube sie selber auch nicht.


    Danke @SirBeno, dass du verstehst dass es nicht ist weil mein Hund ein "böser Kampfhund" ist. Das Verhalten kann mir mit nem Labbi auch passieren, nur dann schauen die Leute nicht so doof. Deshalb müssen bestimmte Rassen noch folgsamer sein, da sie bzw. die Halter unter den Vorurteilen leiden.
    Hast du auch einen Bulli? Wir hatten wirklich schon viele Hunde, aber die erziehung ist echt mühsam. Aber ansonsten ist sie ein Goldstück. Und ja schlau ist sie auch. Sie test jeden und weiß genau bei wem sie was machen kann etc.


    @wow... ja das ist das was ich momentan ausprobiere. Die Bühne durfte Sie dann gestern (da wir alleine waren und es ein gegenstand ist) beschnuppern. Ich hab ihr gezeigt dass nichts passiert. Sie hat dann gelegentlich noch leise gewufft und musste gaaaanz viel schnuppern.Irgendwann wars fad.
    Bei Menschen geht das natürlich nicht so einfach. Ich versuche sie wenn ichs bemerke sofort abzulenken. Aber ist nicht sooo einfach es immer gleich im Keim zu ersticken

    zum Thema Jagdtrieb:
    Echt? so spät? Kann sein dass sich das noch ändert, aber all unsere Hunde früher hatten in dem alter schon deutlich Jagdtrieb, oder eben nicht

    Mein Hund fletscht die Zähne nicht , aber er bellt und macht Knurrgeräusche die ich in die Richtung "verteidigung" einordnen würde. Auch kein Verhalten das ich möchte, aber es ist nochmal was anderes ob ein Hund deutlich seine Zähne zeigt. Wir wohnen nicht am Land und wir sehen tag-täglich hunderte Leute, sind in Geschäfte, Restaurants etc. Dort war so ein Verhalten noch nie! Auch im Job ignoriert er normal alle Leute. Jede Person die aktiv auf uns zugeht wird mit schwanzwedeln begrüßt.
    Es ist überwiegend wenn ich extra rausfahre und etwas abseits des Trubels gehe. Allerdings kann ich kein 100%iges Schema rausfinden. Es ist auf jedenfall immer etwas in der Ferne und häufig wenn sie überrascht ist.
    Ansonsten keine Ahnung was der Auslöser ist... Es gibt z.B. folgende Situation
    Es liegen mehrere Leute in der Wiese und sonnen sich. Beim ersten vorbei gehen passiert nichts. Wir gehen 10min später nochmal an den gleichen Leuten vorbei und Sie schaut ganz aufmerksam hin, zieht in die Richtung und beginnt ein Paar anzubellen... Das selbe Paar war zuvor uninteressant.

    Ich möchte noch erwähnen das wir nicht ganz die Laien sind und wir uns bewusst für diesen Hund entschieden haben. Ich übe auch täglich mit ihr. Wir hatten immer schon Hunde und somit auch Erfahrung. So ein Verhalten hatte ich jedoch noch nicht. Deshalb Frage ich um Rat. Unsere Hunde zeigten die Angstphase immer eher mit Rückzug bzw. wir hatten häufig auch ältere Hunde aufgenommen, welche dann andere Verhaltsmacken zeigten, jedoch nicht mehr in der Pupertät steckten.

    Schimpfen und korrigieren verschärft bei Ihr die Situation. Sie fühlt sich dann regelrecht in ihrem gebelle unterstützt.
    Bis jetzt klappte am besten, wenn ich mich dazwischen stelle und das Komando "schau" anschließend durch ein Lecklie die Aufmerksamkeit auf mich lenken. Auch wenn es schwierig ist sie da "rauszureißen".

    Ich finde jedoch nicht das die Rasse meines Hundes beim Thema Hundeschule etc. eine Rolle spielen sollte. Dieses Verhalten ist nicht rassebedingt sondern ein doofes Teeniegehabe. Sau doof, ja! Aber der eine reagiert eben so, der andere so. Ich arbeite dran, aber das liegt nicht an der Rasse. Wir haben den Junghundekurs erfolgreich abgeschlossen und aktuell gibt es keine Gruppe außer Agility etc. Das ist nichts für unseren Hund.

    Einziger Unterschied der mir beim Bulli auffällt ist, dass die Erziehung wesentlich schwieriger ist da sie sehr stur sind. Unser Hund ist sehr verschmust, geduldig und anhänglich. Nur ist es kein Arbeitshund der "gefallen" will. Man braucht bei dieser Rasse schon gute Argumente um die Aufmerksamkeit zu bekommen und muss sehr konsequent sein. Ansonsten ein Hund wie jeder andere auch.

    Danke für die rasche Antwort. So ein Bellen kannte ich bis jetzt von unseren Familienhunden früher nicht...
    Ich trau ihr nicht ganz weil sie nicht ängstlich wirkt, sondern eben genau da hinzieht! Ich trau mich glaub ich sie echt nicht mehr ableinen, seit sie gestern wirklich aktiv dann dahin stürmte... das ist aber wohl auch keine Lösung.
    Ich muss noch dazu sagen, rassebedingt kommt das gar nicht so gut wenn mein Hund bellt und knurrgeräusche macht.

    Hallo,

    ich hoffe es ist O.K. dass ich ein neues Theme erstelle. Ich habe irgendwie zumindest auf die schnelle nicht ganz das passende gefunden...
    Vielleicht kennt jemand so ein Verhalten, oder kann mir Tipps geben etc.? Wir werden das ganze natürlich auch nochmal mit der Hundeschule -> dummerweise waren wir jetzt gerade mit dem Junghunde kurs fertig und alles war super besprechen. Aber so ein Meinungsaustausch wäre super.

    Wir haben seit Winter einen jungen Hund. Sie ist jetzt 7 Monate alt. Bis jetzt war sie immer ganz brav und sie ist eine richtige schmuserin. Sie ist auch bei uns in der Arbeit dabei und wir wohnen im Stadtzentrum. Das alles kennt sie von klein auf und ist da sehr relaxed.

    Vor kurzer Zeit hat sie plötzlich auf einem eher abgeschiedenen Gassiweg eine Frau (sie ist wohl erschrocken, da die Frau mehr oder weniger plötzlich von der Seite auftauchte und sich uns schnell näherte) angebellt und lies sich kaum beruhigen. Dabei dachten wir uns noch nichts. Sie hat jetzt allerdings angefangen immer öfter mal "komische" Leute anzubellen. Nicht täglich und nur vereinzelt, meist in komischen Situationen, oder wenns eher dunkel ist. Seit dieser Woche jedoch hat das Verhalten extrem zugenommen. Ich weiß, es heißt immer es ist selten, dass einem der Hund verteidigt, meist ist es eher Unsicherheit/Angst. Ich würde es aber als verteidigend einschätzen. Sie hat eine starre Körpberhaltung, aufrechte Rute, leichten Iro am Schwanzansatz bellt und knurrt (ohne zähne) und zieht aktiv in die Richtung hin. Sie meldet auch jetzt plötzlich Nachts, wenn sie was im Treppenhaus hört und rennt zur Tür.

    Gestern ist mir dann was sau blödes passiert. Ich bin mit ihr in einem kleinen Wäldchen spazieren gegangen. Der Park ist normal Mittag menschenleer. Sie darf dort eigentlich immer ohne Leine gehen. Ohne Leine geht sie eigentlich fast immer von allein knapp hinter / vor mir und max. ein paar Meter weg und hält immer wieder blickkontakt. Jagdtrieb hat sie zum Glück nicht wirklich. Uns kreuzt täglich morgens ein Eichhörnchen seelenruhig den Weg...
    Naja gestern habe ich sie dann im Laub aportieren lassen, damit sie etwas müde wird. Wir haben wild getobt und ich habe nicht gemerkt, dass andere Leute entgegen kommen.
    Plötzlich hat Sie die Leute gehört und gebellt. Auf das Komando "bleib" blieb sie jedoch stehen und hörte auf. Allerdings hat sie sich dann aber anders überlegtu und ist zu den Leuten. Ohren auf durchzug. Sie lief dann belldend quer den Berg runter zu dem weiter unten gelegenen Weg. Was dann geschah konnte ich leider nicht sehen, da ich den Weg (hang zu steil) nehmen musste und ein Kurve auslaufen.
    Es passierte zum Glück nichts und die Leute (ich hab mich gleich 1000x entschuldigt) waren auch ganz cool. Allerdings blieb mir echt das Herz stehen, ich dachte sie rennt jetzt hin und beißt, so wie sie runter ist.

    Heute waren wir dann beim schwimmen vorsichtshalber mit Schleppleine und sie hat immer wieder wild andere Leute oder geräusche vom Weg angebellt :( Mehrmals täglich heute

    Ich habe eigentlich das Gefühl, dass mein Hund sehr freundlich und gelassen ist. Aber ich trau sie jetzt gar nicht mehr unangeleint laufen zu lassen. In dem Moment ist sie nicht zugänglich und ich habe wirklich angst das was passieren könnte. Wenn jemand in der Arbeit (da sind viele Fremde Leute) da ist, oder gegenüber uns, hab ich keine Bedenken. Aber so beim Gassi wenn sie sooo bellt! da trau ich ihr nicht. Ich kenne so ein Verhalten nicht. Aber auch wenn nichts passiert, darf dass natürlich nicht sein dass ein Hund wild bellend auf Leute zurennt.

    Ich überlege schon, ob sie vielleicht auch bald das erste mal Läufig wird und es damit zusammen hängen könnte?
    Hat jemand sowas schon erlebt?
    Freu mich auf einen Austausch!