Beiträge von Anderster

    Ja gut, auf so Sachen wie Unternehmungen muss man die Zeit verzichten oder eben eine Betreuung organisieren. Oder eben Sachen machen wo der Hund mit kann. Einkaufen geht eigentlich immer. In den frühen Morgenstunden, Auto in den Schatten und schnell rein gehen.

    Oder eine Freund*in mit in den Urlaub nehmen, dann kann einer beim Hund bleiben.

    Ich mache das seit über fünf Jahren, man wird erfinderisch xD

    Ich habe angst mir dabei dann die "Fortschritte" kaputt zu machen...

    Leider zurecht, das sollte man wirklich wenn es geht vermeiden.

    Ich wohne in einer WG, da spreche ich vorher Termine ab damit jemand für die Hunde hier ist. Und zum Glück können meine Hunde zusammen gut im Auto alleine bleiben. Das geht auch durchaus noch im Sommer für mal eben kurz wo rein springen. Wobei ich wirklich froh wäre endlich nicht mehr diesen Zeitdruck zu haben.

    Weißt du warum dein Hund plötzlich nicht mehr alleine bleiben kann? Das müsste ja eine Ursache haben.

    -erhöhte Bauchspeicheldrüsenwerte (homöopathische Ampullen-Therapie nun gestartet)

    Puh da bekomme ich schon wieder Puls. Was ist erhöht? Der cPLI Wert?

    Probleme mit der Bauchspeicheldrüse machen extreme Bauchschmerzen, da fängt man nicht an irgendeinen homöopatischen Unsinn zu geben. Das muss diagnotisch verünftig abgeklärt werden.

    Ich kann dir sagen dass mein Hund unter einem Pankreatitis Schub zu einem ganz anderen Hund wird. Ängstlich, überfordert und lethargisch.

    Ob das den Jagdtrieb anheizt würde ich eher nicht sagen, aber vielleicht ist es bei euch ja auch anders.

    Das Futter mit 14% Fettgehalt wird wahrscheinlich zu viel sein. Ich schaue dass hier nichts mehr als 8% hat, wenn er einen Schub hat dann gerne auch noch weniger. 5% Fett braucht ein Hund dauerhaft um alles vernünftig aufnehmen zu können.

    Und ja bei Problemen mit dem Pankreas muss man durchaus erstmal raus finden was der Hund überhaupt noch verträgt. Da macht das selbst kochen erstmal Sinn, aber wenn dein Hund erstmal eingestellt ist und ihr ein Futter gefunden habt was er verträgt musst du nicht dauerhaft kochen.

    Gute Besserung

    Ein Ultraschall wurde bisher noch nicht gemacht.

    Nein, Bobby bekommt immer nur Pferd als Proteinquelle, siehe oben. Ohne zusätzliches Öl/Fett hat er mit seinem Futter keinerlei Verdauungsprobleme. Aber ich mag ihn halt nicht dauerhaft so extrem fettarm füttern - wir haben die Ration schon sehr erhöht und er ist trotzdem immer hungrig, oft schlapp. :verzweifelt:

    Ultraschall würde ich dringend mal empfehlen.

    Wenn dein Hund schlapp ist dann stimmt aber irgendwas nicht, das liegt nicht am geringen Fettgehalt. Hunde brauchen ca. 5% Fett um alles notwendige aufspalten zu können. Wie hoch ist denn der Fettanteil vom Gesamtfutter?

    Ja hungrig muss ich leider sagen ist meiner auch immer seit er fettfrei ernährt wird. Da habe ich leider auch keine Lösung zu gefunden.

    Oje das klingt aber eher danach als würde irgendwas anderes im Argen liegen. Liegt es wirklich am Fett oder an der Fleischsorte? Wurde schonmal ein Ultraschall gemacht? Nuka mit seiner Pankreatitis bekommt Fleisch mit bis zu 5% Fett, auf das gesamte Futter gesehen ist der Fettgehalt so um de 8% und das verträgt er super.

    Wir haben gerade einen neuen Schub. Seit letztem Sommer hatten wir ganze 3 Wochen Ruhe wo es ihm richtig gut ging. Ich könnte einfach nur noch im Strahl kotzen.

    Naja also du willst einen Golden Retriever mit einem Cattle vergleichen und bist der Meinung dass jeder jagdlich orientierte Hund es mit Training schafft jagdliche Reize komplett auszuschalten?

    Habe ich das irgendwo geschrieben?

    Mit Sicherheit nicht!

    Also ja, das ist entspannt, nicht im Vergleich zu einem Golden Retriever, aber zu anderen Hunden sehr wohl.

    Golden Retriever sind Jagdhunde, da ist es nicht ungewöhnlich, sich zwangsläufig mit deren hoch veranlagter Jagdmotivation erzieherisch zu befassen.

    Wenn ich einen meiner Hunde so jagdlich scannend durch den Wald hätte laufen lassen, hätte ich keinen von ihnen jemals im Wald in den Freilauf lassen können.

    Mh naja irgendwie schon oder was willst du damit sagen?

    Es geht nicht um die Entspannung, scheinbar wird überlesen, dass ich davon gar nichts schreibe.

    Ich schrieb: Wenn Cali nur so unterwegs ist, wie auf den Videos zu sehen (und noda_flake schrieb zuvor selber, dass Cali den gesamten 2-stündigen Spaziergang so unterwegs ist), dann ist dieser Hund permanent auf der Suche nach jagdlichen Reizen.

    Alles andere interessiert nicht - und das ist Welten entfernt von einem gesunden Erkundungsverhalten, und weitaus näher einer Sucht.

    Das ist keine Sucht, das ist ein im Moment sehr reizoffener Hund weil das Wild verrückt spielt. In der Zeit kann man häufig nur Management betreiben. Und trotz dass sie im Moment so drauf ist hat sie sich ziemlich gut im Griff. Sie kann sich rückorientieren und steht nicht nur kreischend in der Leine wie meiner wenn es wieder viel zu viel ist.

    Das Jagdkontroll Training ist ja wie alles andere nicht linear. So lange man gute Fortschritte macht würde ich am Training erstmal nichts groß ändern.

    Meine Taktik durch diese Zeiten zu kommen ist den Hund körperlich auzulasten (z.B. am Fahrrad fahren ohne dass er links und rechts die ganze Zeit gucken und schnuppern darf) und geistig auszulasten. Normale Spaziergänge werden auf ein Minimum reduziert, auch mal einen Weg hoch und den selben zurück um den Hund nicht noch mehr Reizen auszusetzen und eben bei Wildgeruch, -sichtungen versuchen den Hund runter zu fahren und dann ab nach Hause.

    Wenn die Murmeln wieder da sind kann man auch mit dem Training weiter machen.

    Gesunde Hunde zeigen Orientierungs- also Erkundungsverhalten. Und dazu zählt auch die Suche nach Wild.

    Genau: Auch - aber eben nicht nur.

    Warum ein Hund, nur weil er lernen konnte dass viele Reize zum Jagen uninteressant sind, als scheintot angesehen wird, sagt mehr über dich aus, als über gut ausgebildete Jagdhunde.

    Naja also du willst einen Golden Retriever mit einem Cattle vergleichen und bist der Meinung dass jeder jagdlich orientierte Hund es mit Training schafft jagdliche Reize komplett auszuschalten?

    Zumal noda_flake überhaupt gar nichts von einem entspannten Hund, sondern von einem für ihre Verhältnisse entspannten Verhalten geredet hat.

    Ich finde sie muss schon viel richtig machen wenn Cali sich bei all den Reizen immer noch selbst zurück hält und sogar umorientiert. Das bei dem ganzen Wildchaos im Moment irgendwann die Sicherungen durchbrennen kennt glaube ich jeder der einen jagdinteressierten Hund hat.

    Falls du es noch nicht tust kann ich dir das arbeiten mit Erregungswellen nur empfehlen. Zumindest bei uns war das ein echter Gamechanger. Ich musste zwar lang rumprobieren was ihn runter fährt, aber das war bei uns wirklich der Durchbruch.

    Gibt es dazu eigentlich Kurse oder Möglichkeiten, sich da näher zu informieren?

    Zu Erregungswellen? Ines Scheuer Dinger arbeitet auf jeden Fall so. Ich hatte online Einzelstunden bei ihr, aber sie bietet auch immer mal Webinare an

    Seminare-Online - Ines Scheuer Dinger
    Wissenswertes Online Onlinevorträge und Mini-Module   Du möchtest gemütlich von Zuhause mehr über deine Jagdnase und ihr liebstes Hobby erfahren? Dann schau…
    www.ines-scheuer-dinger.de

    Ansonsten kann ich alle Webinare von Anja Fiedler bei Kosmos empfehlen, da habe ich auch ganz viel mitgenommen. Aber ich kann dir gerade gar nicht mehr sagen ob sie auch das Thema Erregungswellen besprochen hat.