Beiträge von Pueppi.Schlappohr

    Ehrlich gesagt, würde ich auf Anstand aneinander gewöhnen und von Anfang an beiden beibringen: wir gehen ohne Tamtam aneinander vorbei.

    Die müssen nicht spielen, wozu unnötig aufregen? Zudem könnte es sein, dass der Shiba Artgenossen später nicht mehr so mag. Da ist es für beide von Vorteil, wenn sie gelernt haben: ist da der andere Hund, geht mich nichts an. Ihr werdet euch ja öfter begegnen und nicht so viel Raum zum Ausweichen haben, oder?

    Also wir haben damals eine Sammelkotprobe erst im Schnellzest auf Giardien getestet und eine Probe für einen Test auf alle möglichen Erreger ins Labor geschickt inkl Antibiose.

    Lola hatte E. Coli einen ungesunden Stamm in erheblicher Menge nachgewiesen, gab dann die Empfehlung mit dem passenden AB. Lola hatte aber DF und gelegentlich gekotzt.

    Ich würde gar nicht groß überlegen sondern den TA deines Vertrauens beauftragen, das Übliche abzuchecken.
    Konntet ihr überhaupt schon was ausschließen?

    Im Weiteren würde ich einen Giftköderschutz für draußen aufsetzen, dass sie jetzt noch mehr einsammelt, geht nicht. Und Schonkost. Hast du mal Morosuppe probiert?

    Also ich habe ein "Hiiiiieeerbleiben", wenn Lola zu weit läuft. Eben, weil mein Träumerhund gerne mal versinkt in ihrer Welt (und das nicht jagdlich). Das habe ich in naher Distanz geübt und idR flog dann Futter in Lolas Richtung. Lola ist aber auch ein Futter-Typ.
    Wird das überhört, latsch ich gern mal auf die Leine. Aber nur im Gehen. Lola guckt dann meist irritiert, aber nicht zu mir, weil ich längst weg bin von der Leine und seeehr unbeteiligt tue.

    Ansonsten arbeite ich viel an der Orientierung an mir und bin auch ganz zufrieden. Ich vermeide möglichst irgendein Signal, so dass ich das für wichtige Situationen übrig habe. Allerdings habe ich einen Hund, der sich nada für Radfahrer und Jogger interessiert, ich kann also Lola - je nach herannahenden Person - einfach weiterschnüffeln lassen.
    Wenn Lola voraus läuft, dreh ich auch mal um. Inzwischen kommt sie sehr fix. Anfangs hilft es auch umzudrehen und nach ein paar Schritten mal mit den Füßen zu scharren oder so, dann guckt der Hund ja idR, was das war, sieht euch weglaufen und kommt. Das belohne ich dann idR mit kurzem Spiel und Freude.
    Oder ihr verschwindet mal hinter einem Baum und wenn der Hund euch findet, habt ihr dort vielleicht ein Leckerli entdeckt?
    Und: so ziemlich jede freiwillige Orientierung an mir belohne ich. Manchmal hab ich auch ein Leckerli in der Hand und wenn sie bis zu mir zurückdackelt, gibts das kommentarlos oder es fliegt. Ansonsten einfach ein kurzes Wertschätzen oder ich renne auch mal los. Wobei das nur mit Hundeklamotten geht, Lola springt im Spiel gern an mir hoch (was sie darf, sieht für mich sehr boxer-typisch aus und der darf auch mal raus).

    Sowas eben und auch auf der Fläche gehe ich gern Zickzack, weg vom Hund, so dass der gucken muss.
    Das sind übliche banale Tipps, aber es hilft.

    Außerdem beginne ich jeden Spaziergang im Fuß. Jeden. Immer so lange bis es im freien Fuß klappt - was je nach Gegend (neu, wildreich, generell spannend, andere Hunde dabei) auch mal etwas dauern kann. Ggf mit Sitz, Platz, Wendungen, so dass sie eben aufpassen muss. Hab aber ein Alltags-Fuß dafür! Dann kommt Lola an die Schlepp und bleibt im Fuß und wenn sie entspannt ist darf sie laufen. Gewöhnlich genügt das um den Fokus bei mir zu halten.
    Zwischendurch nehme ich Lola immer mal ins Fuß. Merke ich, die Antennen gehen nach außen, leg ich sie mir ins Platz und lass ihr erstmal Zeit, das zu verarbeiten. Bei Lola merkt man manchmal richtig, wie sie gar nicht weiß, was sie jetzt zuerst wahrnehmen soll (Vogelgezwitscher, Froschgequake, Wildgehege 1km weiter). Da hilft das schon. Wenn sie dann runterfährt, geht's im Fuß weiter, geht das gut darf sie wieder vorlaufen.
    Aus dem Fuß darf Lola in den allermeisten Fällen wieder los laufen, ich belohne das zwischendurch auch (aber Lola hasst Fußlaufen).

    Momentan fahre ich damit gut und bin ganz zufrieden mit unserer Entwicklung. Denn dass Lola so gut auf mich achtet war ja Anfang des Jahres nicht im Ansatz so. Ich gehe aber auch ganz anders mit ihr, aktiver würde ich sagen und es ist ja auch viel schöner, einen Hund zu haben, der relativ rund läuft und dadurch eben Freiraum hat. Und dass Lola nur 15 bis 20 m hat (die sie ja gut hält jetzt), schränkt mMn auch nicht ein, weil das sicherer Raum ist, in dem sie ihr Ding machen kann und nicht ständig Ansprache benötigt.

    Hab am Wochenende erst wieder gehört wie gut Lola folgt und wie beeindruckend ich dran bliebe. Das tut dann auch mal gut.

    Bruno mag ja keine Hunde mit viel Plüsch und Stehohren (hat er anscheinend von mir :lol: ), bei Huskys dreht er wirklich richtig ab. Jetzt hatten wir heute Morgen im Wald eine Situation, die mich überlegen lässt, ob bestimmte Rassen einen bestimmten Geruch haben, also haben z.B. alle Huskys einen " Huskygeruch"?

    Ich hatte schon beide Hunde an der Leine und gehen entspannt einen Weg entlang, als Bruno von jetzt auf gleich ganz hibbelig wurde, gejault hat und kurz vorm Ausrasten war.
    Ich habe nichts gesehen und gehört, habe ihn ins Fuß genommen, aber ein entspannter Hund ist was Anderes |)
    Habe dann später in weiter Entfernung einen Husky gesehen, bzw nur die Besitzer, den Hund konnte man auf die Entfernung und Bewuchs nicht sehen, ich bin mir sicher, dass Bruno den Husky erst recht nicht sehen konnte
    Bruno hatte noch nie Kontakt zu diesem Hund, kann es also sein, dass er Huskys allgemein am Geruch erkennt? :???:

    Also unser alter Hund war mit allen Tieren (auch Katzen) absolut verträglich. Außer mit Huskys. Sa lief es ähnlich. :mute:

    Gibt es hier Gassigänger in Tierheimen? Ich überlege, ob ich mittelfristig sowas noch mache. Ein zweiter Hund kommt zuhause nicht infrage. Aber wenn das TH jemanden bräuchte, könnte ich mir vorstellen, dort ein Mal die Woche aushelfen zu gehen. Gibts Gründe, die gegen sowas sprechen (gibts dazu evtl sogar einen Faden, wo das besser hinpasst?)?