Beiträge von Juwa71

    Besser ist es auf den lokalen Gemüsemarkt einzukaufen und sich auf unseren alten Gerichte zu besinnen, so kam die Sojabohne erst im 17. Jahrhundert zu uns nach Europa, die Tomate wird bei uns in Italien sogar erst ab dem 18. Jahrhundert in Büchern ums Kochen erwähnt, die Geschichte der Kartoffel kennt vermutlich fast jeder hier.

    Ich finde das Thema eigentlich mega spannend.
    Genau diese "zufällig" veganen alten Gerichte.
    Kannst du da etwas näher drauf eingehen? Was kommt dir da direkt in den Kopf?

    Ich denke gerade nur an Bruschetta, Gemüsesuppe und Kartoffelpfannkuchen. Aber ich glaube da gibt es noch so viel mehr.

    Gemüsesuppe, also Minestrone ist ein Klassiker und Suppe tut auch in den heißen Sommermonaten gut, wegen der Flüssigkeit und enthaltenden Elektrolyten. Was vegane Gerichte angeht fallen mir noch Pasta e Ceci oder Artischocken auf jüdischer Art ein. Hülsenfrüchte wie Kichererbsen und Linsen wurden in der Antike sehr viel gegessen

    Bei vegetarischen Gerichten ist mein Rezeptbuch im Kopf sehr viel umfangreicher, angefangen von diversen Risotti, Nudelgerichte sowieso... aber dafür braucht man eben oft Butter und Parmesan. Wobei Reis erst im 15. Jahrhundert bei uns in Europa angebaut wurde.

    Somit eins der ältesten Gerichte der ital. Küche ist übrigen „Ragù alla Bolognese“. Das stammt von den Etruskern, also als Rom noch ein Dorf war. Damals natürlich ohne Tomate. Das Fleisch alter Nutztiere wurde nicht weggeschmissen, sondern in Streifen geschnitten und in einen Topf mit Gewürzen und Gemüse sehr lange geschmort und in Teigfladen serviert.

    Die Geschichte unserer Esskultur in Europa ist wirklich hoch interessant, wir können da einiges von lernen.

    aber dieses Industriefood ist doch einfach nur eklig.

    Muss sowas?

    Niemand zwingt dich es zu kaufen oder zu essen. Ich mag es nicht, wenn man Anderen das Essen madig macht.

    Jeder hat irgendwas das er nicht mag oder eklig findet, bin mir nicht mal sicher, ob überhaupt was über bleibt, wenn das Kriterium, jeder mag es ist.

    Grundsätzlich, was andere Leute essen ist mir sowas von egal.

    Der Hinweis darauf, dass das vegane Convenience Food aus Industriefertigung nun einmal sehr teuer ist, nicht selten nach „Chemie“ schmeckt und dann oft noch viel Verpackungsmüll erzeugt, das ist legitime Kritik, wenngleich ich das vielleicht etwas zu polemisch angesprochen habe. Wer sich angegriffen fühlte, den bitte ich um Entschuldigung.

    Besser ist es auf den lokalen Gemüsemarkt einzukaufen und sich auf unseren alten Gerichte zu besinnen, so kam die Sojabohne erst im 17. Jahrhundert zu uns nach Europa, die Tomate wird bei uns in Italien sogar erst ab dem 18. Jahrhundert in Büchern ums Kochen erwähnt, die Geschichte der Kartoffel kennt vermutlich fast jeder hier.

    Hoch interessant ist es zu lernen, wie sich die Menschen bei uns vor 2000 Jahren überwiegend ernährt haben, die Funde in Pompeii bei den Straßenküchen, also Fastfood der Antike, waren sehr aufschlussreich, es wurden sehr viele Hülsenfrüchte gekocht und verkauft.

    Apropos Pompeji, mein Userbild zeigt meinen Hund und im Hintergrund sind die Stugen des alten Amphitheater zu sehen, der Zutritt für (kleine- bis mittelgroße) Hunde ist dort erlaubt.

    Hier in Italien kann man übrigens solche veganen Fleischprodukte als teures Convenience Food verpackt in den Supermärkten mit der Lupe suchen, war mal neugierig auf vegetale TK-Burger, wurde sogar fündig, die waren von Findus (Iglo in DE) aber omg... der Geschmack, das würde ich nicht einmal meinem Hund verfüttern und dazu noch wie gesagt extrem teuer.

    Es gibt so viele tolle und leckere vegane Gerichte, welche man nicht als Bratwurst verkleiden muss, bin zwar selbst kein Veganer, nicht einmal Vegetarier, aber dieses Industriefood ist doch einfach nur eklig.

    Verstehe sowieso nicht, wieso man sich unbedingt einen Hund einer bestimmten Rasse zulegen muss. Bei mir waren das eher bestimmte Vorgaben: er musste nicht viel größer als eine Katze und relativ aktiv/robust sein. Habe dann bei Bekannten, Geschäftspartnern, Freunden und Verwandten rum erzählt, bereit für die Aufnahme eines Hundes zu sein und gewartet, über ein Jahr lang. Die Welpe hat am Ende mich als Halter ausgesucht und nicht umgekehrt, gekauft habe ich das Tier nicht, der Hund kam durch Schicksal zu mir.

    Das ist am Lago Maggiore und fast in der Schweiz, richtig? Ein wenig Regen ist ja nicht schlimm, aber leider häufen sich in letzter Zeit unangenehme Wetterphänomene wie Starkregen und Hagel hier im Land. Für Piemont aktuell gerade eine rote Wetterwarnung:

    https://www.meteoalarm.org/en/live/

    Mit schulpflichtigen Kindern zu reisen ist natürlich immer doof wegen den meist ungünstigen Reisezeiten, aber da bietet sich für Deutsche die Herbstferien an, die gibt es nämlich hier nicht, deswegen Nebensaison, der gleiche Service ist günstiger, es ist nichts total überlaufen und das Wetter deutlich besser als nördlich der Alpen.

    Jedenfalls schönen Urlaub euch und viel Glück mit dem Wetter!

    @StinaEinzelstueck

    Wo soll es denn genau hingehen wenn man fragen darf Aber Obacht, nach vielleicht 8 Wochen Sonnenschein und Hitze ist das Wetter gerade hier am Thyrrenischen Meer in Mittelitalien etwas instabil, es hat sogar ein wenig geregnet und es gibt diverse Wetterwarnungen. Also eventuell ein paar Tage mit der Reise warten, ansonsten ist der September ein guter Monat, Wetter ist meist schön und es ist nicht alles überlaufen.

    Es ist einfach unglaublich erschreckend, welcher Schindluder mit Welpen getrieben wird. Meine Jack Russell Terrier Hündin mit Pedigree, geimpft, mit Microchip und entwurmt habe ich von einer älteren Tierschützerin für 0€ bekommen, sollte nur das was ich kann ans örtliche Tierheim spenden, die Frau ist allerdings auch Millionärin.

    Die hatte zwei JRT Welpen im Alter von 4m abzugeben, sie hatte auch eine Announce geschaltet mit Preis auf VB; die erste Frage war dann immer am Telefon, was kostet der Hund? Diese Frage empfand die Dame als unmöglich.

    Meine „Galassia“ (Galaxie) hat sich übrigens für mich als Halter entschieden und nicht umgekehrt, ihre Schwester „Wendy“ ist lieber im großen Garten rumtollen gerannt, während mein Traumhund gleich zu mir spielen kam.