Beiträge von weisserDrache

    Ob Rassehund oder Mischling war für mich eigentlich egal: Der Charakter muss passen.


    Für MICH persönlich kommt ein Hund vom Züchter nicht infrage.
    Es gibt genug Tierleid im (Auslands-)Tierschutz.


    Des Weiteren ist mir die ganze VDH-Zucht zu viel Statussymbol-Gehabe.
    Ausstellungen nach dem Motto "Spieglein, Spieglein, wer ist die Schönste im ganzen Land?" und Namen wie "Findus vom Feuerberg" oder "Olga vom Odensee" klingen für mich eher nach einem weiteren Accessoire wie Gucci-Tasche oder Louis Vuitton-Schal als nach geliebten Familienmitglied.
    Außerdem ist es auch für die Hündinnen nicht schön als Gebährmaschine her halten zu müssen.


    Von Hobby-Züchtern brauch' man natürlich gar nicht erst anzufangen.


    Das Einzige wo ich Zuchtkäufe in Ordnung finde, ist bei Gebrauchshunden. Für Schäfer/Polizei/Jäger/etc.




    Diesen Beitrag habe ich bewusst etwas überspitzt formuliert. Ich möchte hiermit niemanden angreifen und hoffe, dass sich niemand verletzt fühlt.
    Es spiegelt lediglich MEINE Meinung wieder.

    Danke auch euch für die Antworten.
    Ich markiere meine Kommentare mal mit Rot, in der Hoffnung das Ganze bleibt halbwegs übersichtlich.

    Danke für deine Antwort.


    Klar, dass wir Geduld brauchen. Wenn wir "trainieren" ist der Hund immer angeleint.
    Ansonsten sind die Katzen wie gesagt separiert und haben ca. 80m² Rückzugsfläche.


    Klar ist auch, dass es im schlimmsten Fall gar nicht mit der Zusammenführung klappt.
    Die Frage ist nur, sind unsere bisherigen Methoden richtig? Was kann man noch machen?

    Hallo zusammen,


    Ja, ich weiß, dass es diesen Thread, so oder so ähnlich, bereits häufiger gegeben hat.
    Diese hab ich mir auch alle durchgelesen, brauche aber trotzdem noch zusätzlichen Input von euch.



    Ausgangslage:
    Wir haben vier Katzen und haben uns vor gut einer Woche eine Hündin dazugeholt.
    Sie ist ca. 6 Jahre alt, ein Labrador und eigentlich ein Traum von Hund.
    Laut Vorbesitzer hat sie mit einer Katze zusammengelebt. Da die Katze aber ein Harcore-Freigänger war, gab es nie wirklich Kontakt zwischen den beiden.



    Das Problem:
    Wir haben leider das Problem, dass die Hündin die Katzen gerne jagen würde.
    Wir haben natürlich von Anfang an eine strikte räumliche Trennung vollzogen.
    Nach ein paar Tagen haben wir mit Hilfe von zwei Kinderschutzgittern eine Absperrung errichtet, in der Hoffnung, dass Hund und Katzen sich langsam näher kommen können (unter Aufsicht natürlich).


    Der erste Schritt war das "Schönfüttern" am Gitter. Katzen und Hund wurden von uns mit Leckerchen gefüttert als sich beide mehr oder weniger (getrennt durch das Gitter) gegenübersaßen.
    Das hat auch recht gut geklappt. Die Hündin war allerdings mehr auf das Futter konzentriert als auf die Katzen. Als es mal eine kleine Pause von den Leckerlis gab, versuchte sie direkt wieder die Katzen zu jagen.
    Das Jagen passiert von 0 auf 100 und meiner Einschätzung nach ohne Vorwarnung. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es mir schwer fällt den Unterschied zwischen "nur gucken" und fixieren zu erkennen.
    Sobald der Hund einmal den Turbo eingelegt hat, sind die Katzen natürlich erst einmal wieder eine lange Zeit unsichtbar und trauen sich erst spät wieder hervor.


    Der zweite Schritt war, dass das Gitter auf und der Hund an der kurzen Leine war.
    Die Katzen wurden mit Leckerchen in Sichtweite des Hundes gelockt.
    Sobald der Hund die Katzen sehen konnte und nicht sofort los rennen wollte, sondern mich angeguckt hat, gab es ein Leckerli.
    Das hat ebenfalls lange gut geklappt. Irgendwann wollte sie aber doch lieber wieder jagen und die Katzen natürlich weg.


    Meine Fragen:
    - Waren unsere ersten Trainingsmethoden richtig?
    - Was können wir noch versuchen?



    Wir sind uns bewusst, dass es nicht von heute auf morgen klappen kann.
    Dennoch ist es momentan eine echte Belastung für die Katzen, da sie den ganzen Tag von uns separiert sind.
    Sie haben zwar ausreichend Platz und auch die Möglichkeit zu Freigang, sind aber eigentlich nicht gewohnt von uns getrennt zu sein. Das merkt man Ihnen Abends wenn wir zu Ihnen gehen doch an.


    Ich hoffen Ihr könnt uns helfen.
    LG

    Was ich mit meinem Eigentum, meinem Hund mache, lass ich mir bestimmt nicht vorschreiben. Und ich lasse meinen gesunden Hund, doch nicht kastrieren.

    Wurde hier im Forum doch vor Kurzem für Freigängerkatzen (mMn zurecht) gefordert. Warum nicht auch für den Hund?
    Endlich ein Ende dieser fürchterlichen "Uups-Würfe" und "Ich wollte einmal Welpen haben"-Besitzer.



    Solche Forderungen sind, sorry, Schwachsinn. Wo ist der kompetente Dachverband mit den ausgewählten Züchtern? Wer wählt aus?
    In- und Auslandstierschutz wirst Du nie professionell koordinieren können, außer Du forderst eine Diktatur, daß alle Hunde kastriert werden sollen: Was ist privat geführt?
    Was ist an privater Tiervermittlung so schlimm? Was soll denn mit Hunden werden, die privat nicht mehr vermittelt werden?
    Und welche TschOrgas? Wer kontrolliert?

    Puuh... ganz schön wirr geschrieben. Ich versuchs trotzdem mal:
    Einen Dachverband, geführt von Politik und entsprechenden Experten (Ärzte / Wissenschaftler / etc.) zu gründen scheint mir möglich. Wenn auch nur unter einem kompletten Systemwechsel. Dass das in den nächsten 50 Jahren wohl nicht passieren wird, ist mir bewusst. Ich schreibe hier lediglich meine Meinung wie es laufen könnte/müsste.
    Private Tiervermittlung über eBay ist meiner Erfahrung nach ein Tummelbecken für illegalen Welpenhandel, Uups-Würfe, Vermehrer, Weihnachtsgeschenke und Wanderpokale. Klar, ein kleiner Teil will einfach nur ein gutes Zuhause für seinen Vierbeiner selbst finden und diesen nicht ins Tierheim geben.
    Wenn solche Portale verboten wären und eine private Tiervermittlung über oder mit Hilfe eines Tierheims läuft, könnte dem Ganzen Einhalt geboten werden.


    was passiert, wenn zu viele Welpen geboren werden? Mal angenommen es sind noch 5 Welpen möglich für die Rasse und dann fällt ein Wurf mit 12 Welpen.
    Werden die 7 überschüssigen Welpen dann getötet, einfach nur, weil sie zu viel sind?

    Natürlich nicht. Einen Toleranzbereich für einen Welpenwurf muss es natürlich geben. Wenn man allerdings deutlich uns wissend zu viel züchtet müssten gebühren fällig werden, welche dem Tierschutz zu Gute kommen.



    Ich verstehe einfach nicht wieso man einen Rassehund als normaler Bürger kaufen muss, wenn es doch Hunde im (Auslands-)Tierschutz gibt, welche die Anforderungen auch erfüllen würden. Hauptsache man hat einen schönen Modehund, wenn man sich schon selbst nicht anders profilieren kann.
    Von Qualzuchten mal ganz abgesehen.

    • Rassezuchten erheblich einschränken

    Z.B. nur Anzahl x pro Rasse und Jahr. Führung dessen unter entsprechendem Dachverband mit ausgewählten Züchtern.


    • Kastrationspflicht für alle privat geführten Hunde
    • Ausweitung / Professionalisierung von Kooperationen zwischen In- und Auslandstierschutz
    • Verbot von privater Tiervermittlung á la eBay-Kleinanzeigen


    Und für alles gilt: Harte Kontrollen und harte Geldstrafen (an TSchOrgas) bei Verstößen.

    @weisserDrache Wenn ein Auslandshund schon mindestens ein Jahr auf einer kleinen, familiären Pflegestelle lebt und wirklich angekommen ist - von mir aus.

    Ok, mir würden 3-4 Monate für eine ausreichende Einschätzung schon reichen (natürlich nur unter den passenden Voraussetzungen!).
    Aber das sind wir wohl einfach nur anderer Meinung :)


    2) Tierschutzhund mit bekannter Vorgeschichte oder der auf einer Pflegestelle lebt und bereits eingeschätzt werden kann.
    Kein Straßenhund aus dem Ausland sondern ein Hund aus einem privaten Haushalt, der das Familienleben schon kennt!

    Wieso darf es kein Auslandshund sein, der mittlerweile in Deutschland in einer Pflegestelle lebt?
    Je nachdem wie lange der Hund dort schon lebt, kann man ihn mMn schon sehr genau einschätzen. Vor allem auch kinderlieb/alleine bleiben/etc.


    Ich würde an deiner Stelle einfach mal Google nach Tierschutzorganisationen in deiner Nähe bemühen. Oder gleich auf den gängigen Seiten wie tierheimhelden.de / zergportal.de / tiervermittlung.de mal schauen.
    Ein (ehemaliger Auslands-)Hund, welcher in einer Pflegefamilie mit berufstätigen Leuten und Kindern lebt, sollte zu finden sein.
    Dann einfach mal ne Mail schreiben in der ihr euch kurz vorstellt und die Telefonnummer hinterlassen.

    Es geht nicht nur darum "ein bisschen an der Uhr zu drehen", es geht auch um massive Ausbeutung und Leidverursachung bei Mensch und Tier, die man wissentlich und bewusst unterstützt um hier sein Luxusleben bequem führen zu können. Auf der einen Seite Geld in Tierschutz zu stecken, aber auf der anderen Seite nicht bereit sein mit seinem Geld Tierleid in der Lebensmittelindustrie nicht zu fördern, widerspricht sich das nicht?

    Zu aller erst möchte ich festhalten, dass ich gewiss kein "bequemes Luxusleben" führe.
    Wie man auf so eine Annahme kommen kann nur weil ich mein Fleisch nicht beim Bio-Metzger kaufe, verstehe ich nicht...


    Nun zum zweiten Punkt: Nein das widerspricht sich mMn nicht.
    Nur als Beispiel: Wenn ich günstiges Aldi-Fleisch kaufe. Habe ich jeden Monat 100€ über, welche ich dem Tierschutz spenden kann.
    Wenn ich mein Fleisch nur noch beim Metzger kaufe habe ich gar nichts mehr über.
    Ob ich jetzt Nutztieren helfe oder Haustieren oder das aufteile. Das kann jeder selbst entscheiden.



    @Lurchers: Da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber es geht wieder nur um eine Verlangsamerung.

    Puh zu so viel "Is mir egal, änder eh nix"-Einstellung kann ich gar keine Worte finden. Nicht Mutter Erde "steuert" uns, wir zerstören Mutter Erde.

    Zu 1: Hat nichts mit "ist mir egal"-Einstellung zu tun. Ich bin nur ehrlich und (vielleicht für manche erschreckend) faktenorientiert.
    Dass es viele schockt wenn man es knallhart ausspricht, dass alles auf (sehr) lange Sicht keinen Sinn macht, kann ich verstehen.
    Auch kann ich akzeptieren, dass viele der Meinung sind, dass jeder noch so kleine Schritt besser ist als gar nichts.
    Zu 2: Genau das hab ich doch geschrieben ??


    Logisch ist das Problem das große Ganze. Wenn sich aber jeder damit heraus reden würde "bringt ja eh nichts was ich mache, wir sind einfach zu viele", steuern wir ja noch schneller auf den Abgrund zu. Um mal bei der Wortwahl zu bleiben.Das ist schon extrem bequem.

    Das ist richtig: Der Effekt ließe sich womöglich verlangsamen.
    Aber für mich habe ich die Entscheidung getroffen, dass die erhöhten Ausgaben (z.B. nur noch "Bio"-Produkte kaufen) sich nicht lohnen nur um "ein bisschen an der Uhr zu drehen". Das Geld stecke ich dann lieber in den heute schon aktiven Tierschutz. Aber wie schon gesagt, dass kann jeder für sich entscheiden.


    Die einzige Lösung wäre mehr Lebensraum (z.B. die Entdeckung eines weiteren bewohnbaren Planeten) oder weniger Lebewesen (z.B. flächendeckende Geburtenkontrolle). Alles andere kann nicht DIE Lösung sein.