Beiträge von frostbolzen76

    Tja, habe auch schon überlegt, ob ich wegen dem crp Wert nochmal in die Tierklinik fahre, aber die Frage ist ja, was wir machen, wenn er etwas erhöht ist und es Onno aber gut geht. Letztlich müssen wir dann wieder über Kortison nachdenken, in letzter Konsequenz dann ja auch wieder das ganze Schema, also 6Monate. Aber gebe ich einem beschwerdefreien Hund ein Medikament wegen einem erhöhten Blutwert? Die Lymphknoten stören ihn ja nicht. Alles blöd:( :.

    Wir kommen gerade vom Tierarzt, haben uns nach einem Jahr mal wieder beim Haustierarzt vorgestellt, vom Impfen. Die Impfung war ja schon lange überfällig, da wir unter Kortison nicht impfen durften. Bei der Untersuchung hat er vergrößerte Lymphknoten am Hals getastet:emoticons_look:, Blut abnehmen wollte er nicht, Onno geht es auch klinisch gut. Jetzt sitze ich hier und alles ist wieder da, Onno wird in 6Tagen erst drei Jahre alt, er ist zu jung zum Sterben, ich habe solche Angst :(. Ich will nicht, dass er noch mal solche Schmerzen haben muss, ich will ihn nicht schon wieder so leiden sehen. Mir ist klar, dass das Krankheiten zum Hundeleben dazugehören. Aber ich finde, wir haben eine Pause verdient.

    Jetzt überlege ich doch wieder in die Klinik zu fahren, aber bei einem klinisch völlig unauffälligen Hund? Ach Mensch :(.

    P. S. Onno bewacht das Haus so lange ich heule ;), jedes anhaltende Auto wird gemeldet. Scheine gerade nicht so kompetent zu wirken:verzweifelt:.

    Ich möchte noch mal sagen, wie sehr ich diesen Thread liebe, ich fühle mich hier so gut aufgehoben, nur vom Schreiben ist mir schon besser. Das siehe oben verstehen "normale" Hundebesitz nur sehr schwer.

    Verschiedene nette Hunde, entweder angeleint oder brav bei Fuß, und zwei freilaufende Rhodesian, die quer durch den Wald auf uns und unseren Mittelpudel zugerannt kamen und auf den Rüchruf null reagiert haben :motzen:. Ich habe nur noch gebrüllt, dass mein Mann Onno hochnehmen soll und siehe da, die "Riesenmonster" waren verwirrt und konnten sich nicht erklären, wo der kleine Hund hin ist :headbash:. Dann funktionierte gsd der Rückruf im fünften Anlauf, kein Wort der Entschuldigung. Mein Sohn, der eigentlich keine Angst vor Hunden hat, hat sich ob der Größe der Beiden auch echt erschrocken.

    Leider kenn ich das Problem auch. Wir hatten auch lange Probleme mit Giardien und glauben auch, dass Onno sich am Katzenkot in unserem Garten infiziert hat. Letztlich haben wir es dann über Stärkung des Immunsystems und Darmaufbau plus Ernährungsumstellung hinbekommen, hier noch eine Stimme für Pernaturam. Wir haben auch penibelst auf Hygiene geachtet, sogar eine Dampfreiniger gekauft und auch die Terrasse behandelt :fear: , hat nichts gebracht. Ausser Stress :flucht:.

    Gute Besserung

    Ich drücke natürlich auch mit.

    Das Risiko, sich mit Corona zu infizieren, ist im KKH nicht besonders hoch. Mach Dir deswegen nicht zu viele Sorgen. Alle Patienten sind getestet und das Personal trägt FFP 2, also im ewig überfüllten Supermarkt, wo die Hälfte der Menschen die Maske unter der Nase bzw total schlecht sitzende Masken trägt, mache ich mir deutlich mehr Sorgen.

    Trixie03 Onno hat eine SRMA, das ist eine Art Autoimmunmeningitis. Im Schub ging es Onno sehr sehr schlecht,er hatte wahnsinnige Schmerzen. Er war mehrere Tage stationär. Als wir ihn abholen durften, konnte er nicht laufen, kippte immer wieder um. Er lag eigentlich nur apathisch da, er konnte weder alleine aufstehen noch sich alleine wieder hinlegen. Er war da gerade 2Jahre. Unter hochdosiert Kortison ging es ihm dann ganz ganz langsam besser. Dafür waren wir wirklich dankbar. Er hat das Kortison bis auf die üblichen NW gut vertragen, wir hatten dann eher etwas Bauchschmerzen es wieder abzusetzen. Wir waren so froh, dass es ihm wieder gut geht.