Wir suchten mal wieder YouTube Videos
, aktuell Rumänien. Wunderschöne Bilder. Was mich nun beschäftigt: es gibt in solchen Ländern ja viele freilaufende Hunde bzw Straßenhunde. Ist das ein Problem mit dem eigenen Hund, sprich bin ich dann nur mit dem abwehren fremder Hunde beschäftigt oder interessieren die sich nicht für uns? Wie sind eure Erfahrungen?
Beiträge von frostbolzen76
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Hatten wir auch, Onno bekommt jetzt vor dem Schlafen eine Scheibe Toast, war ein Tipp aus dem Forum
, seitdem ist das Problem weg . -
Wir haben aus praktischen Erwägungen einen eher kleinen Hund- 39 cm: passt in einen Fahrradkorb, gut ins Wohnmobil und ist im Restaurant usw gern gesehen. Wir sind berufstätig und der Hund deswegen stundenweise allein, da möchten wir ihn in der Freizeit gut mitnehmen können, daher unsere Rasse- und Größenwahl
. Würde mich aus heutiger Sicht nicht anders entscheiden. -
, ich kann auf jeden Fall mitfühlen. Ich hatte auch andere Ansprüche an Hund und mich als Erziehungsperson
. Aber auch uns haben gesundheitliche Probleme, natürlich auch unser Unvermögen, aber auch einfach das Wesen oder der Charakter des Hundes einen Strich durch die ach so schöne Rechung gemacht.Onno ist quirlig und immer noch in neuen Situation aufgeregt. Er springt Menschen an. Wir füttern ganz eingeschränkt selbstgekocht. Er verträgt kein fertiges Hundefutter. Er war mit 2 Jahren für fast ein Jahr schwer krank. Manche Dinge könnte ich ihm nur mit massivem Druck beibringen, zum Beispiel
"ran" . Er bellt, an manchen Tagen bei jedem Pups usw usw.

Nein, er ist nicht der perfekte Hund und ich nicht der perfekte Halter. Und ja, natürlich sehe er ich die Blicke der anderen Hundehalter, wenn wir zu Beginn einer Übung erst mal Konzentration hinkriegen müssen, während der perfekte Hund schon im Kadavergehorsam alles 1A erledigt hat. Ich liebe meinen kleinen Rebell, wer will schon einen langweiligen Jasager
.Und ich fühle auch, wie verbunden wir durch all die Schwierigkeiten sind und immer wenn das wichtig ist, überholen wir alle
.Hab Geduld, ihr wachst noch zusammen. Und letztlich macht Euch jede genommene Hürde stärker.
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"Wir fahren ein Reise und kein Rasemobil"
Zitat "leniundtoni"
, ja, ich liebe YouTube Camper Videos. -
Ich gehe mit einem 8 kg Hund spazieren und vermeide jeden Kontakt. In Zweifel wechsel ich die Straßenseite oder drehe auch mal um . Bisher haben wir wirklich kritische Situationen mit Hochnehmen immer gut lösen können. Trotzdem denke ich schon, dass es deutlich entspannter wäre, hätten wir hier 30 kg
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Wir fahren einen TI und sind uns des Risikos bewusst. Wenn etwas passiert, ist unser Kind im Aufbau nicht gut geschützt.
Aber ich lasse es jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule fahren, das ist ein deutlich höheres Risiko und trotzdem fände mich deswegen keiner unverhältnismäßig leichtsinnig.
Man darf bei solchen Überlegungen die Komplexität von Lebensrisiken nicht unterschätzen. Wir erleben gerade jeden Tag, wie oft Menschen null Gefühl für ihr tatsächliches Risiko haben.
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Ich oute mich mal, ich habe den Podcast gehört. Und der letzte Beitrag von Gandorf ist das , was ich als Aussage von Martin Rütter verstanden habe, und da sind sich doch alle einig, dass das schon hin und wieder ein Problem ist. Weil diese Hunde ja die meiste Zeit eben doch irgendwie auch im normalen Alltag funktionieren müssen.
Ich finde Malis absolut faszinierend, halte sie aber eher für eine "Lebenseinstellung" und eben nicht für einen normalen "Hobbyhund". Und es gibt ja genügend Diskussionen hier im Forum, wo eines immer wieder klar wird: es ist unendlich wichtig realistisch und mit klarem Kopf zu überlegen, welcher Hund passt zu mir und meinen Lebensumständen und welchem Hund werde ich gerecht.
Tja, und bei mir war es eben völlig klar der Hobbyhund schlechthin
. Damit bin ich gut ausgelastet
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Zum Thema Alleinbleiben kann ich nichts zusätzlich beitragen. Aber Onno liegt so " unterwürfig" da, wenn er während unserer Abwesenheit was "Verbotenes" gemacht hat, wir finden dann meistens eine verwuschelte Decke auf dem eigentlich verbotenen Sofa
. Ich sehe solche kleinen Freiheiten positiv, offensichtlich macht er es sich gemütlich, wenn wir nicht da sind.Und zum Thema begrüßen gibt es von professioneller Seite unterschiedliche Meinungen, wir begrüßen. Wenn ich es nicht mache, ist Onno maximal verstört.