Beiträge von LenLey

    Vieles wurde ja schon sehr gut und verständlich erläutert.


    Deswegen möchte ich nur noch kurz erläutern, weshalb ich auch zu den Leuten gehöre, die Panik bekommen würde, wenn deine Schäferfreundin zu uns durchstarten würde.


    Ich habe grossen Respekt vor dieser Rasse, da ich bereits einige unschöne Erfahrungen gemacht habe. Aber noch den wichtigeren Aspekt für mich, ich habe zwei Hunde. Unser Rüde ist 17 Jahre alt, für sein Alter topfit. Aber er ist natürlich gebrechlicher als ein junger Hund. Vor knapp 1.5 Jahren wurde mein Rüde von einem freilaufenden Hund angegriffen, die Besitzerin hat sich aus dem Staub gemacht und ich müsste den angreifenden ab unserem Senior pflücken, der schreiend am Boden lag. Ergebnis: Kreuzband kaputt! Wir haben alles gemacht, dass er nun wieder problemlos laufen kann. Das hat neben Geld auch viel Zeit gekostet. Ich hatte wochenlang panische Angst spazieren zu gehen, weil der Schreck so tief gesessen hat... Bitte verstehe einfach, dass es unzählige Gründe gibt die du Mensch und Hund nicht ansehen kannst. Sorge dafür, dass dein Hund nicht in andere Hunde reinbrettert und akzeptiere, dass viele auch keinen Leinenkontakt wollen.

    Bis jetzt kamen beide mit ins Büro... Aber mir wurde nach 12.5 Jahren aus wirtschaftlichen Gründen (Corona) gekündigt.


    Mein neuer Job ist knapp 15 Autominuten von zu Hause weg. Mein Freund wird nun vermehrt Homeoffice machen und die Hunde betreuen. An den anderen Tagen gehe ich mittags nach Hause zum Spazieren. Wenn mal alle Stricke reissen, haben wir zwei tolle Nachbarsmädchen, die am Mittag die Hunde in den Garten lassen würden inkl. spielen.

    Ocarina  Vakuole


    Danke für eure lieben Worte und auch das ihr die Hunde so gut versorgt findet. Das beruhigt mich sehr. :sweet:


    Ich hab meinem Partner auch gesagt, die Hunde können das, nur ich muss es noch annehmen. Ich denke das wird schon irgendwie klappen. Bei mir im Büro haben sie die Zeit verschlafen, dasselbe werden sie wohl auch alleine zu Hause tun.

    Ich habe vor 2 Wochen nach über 12.5 Jahren meine Kündigung erhalten, aus wirtschaftlichen Gründen, seit Corona läuft es in der Firma nicht mehr so gut finanziell. Somit haben auch die Hunde ihre "Job" verloren.

    Seit 10 und 4 Jahren haben sie mich immer begleitet und waren Tag für Tag mit mir im Büro.


    Ich konnte diese Woche nun glücklicherweise bereits meinen neuen Arbeitsvertrag unterschreiben. Ein anderes Angebot habe ich trotz hohem Lohn abgesagt, da weiter Weg und unflexible Arbeitszeiten für mich nicht machbar sind mit zwei Hunden.


    Der neue Job ist nur knapp 15 Minuten von zu Hause aus entfernt und ich habe flexible Arbeitszeiten.

    Kann auch sein, dass die Hunde nach einiger Zeit auch teilweise mitdürften, aber das wird man dann sehen.

    Später ist gelegentlich auch mal Homeoffice möglich.


    Nun müssen wir aber das Leben neu organisieren. Mein Freund wird mehr Homeoffice machen, geht natürlich nicht immer wegen Kundenterminen und Sitzungen. An diesen Tagen würde ich mittags nach Hause fahren zum Spazieren.

    Falls mal alle Stricke reissen würden, hätte ich zwei nette Nachbarmädchen. Sie begleiten uns öfters beim spazieren und wären bereit im Notfall die Hunde mittags in den Garten zu lassen und zu spielen.


    Na ja, nun nagt aber auch mein schlechtes Gewissen an mir. Die Hunde werden zukünftig viel mehr alleine sein und das macht mich unruhig, obwohl beide keine Probleme damit haben alleine zu bleiben.


    Habt ihr Tipps für mich? Und findet ihr das für die Hunde okay? Oder soll ich etwas anders organisieren?

    Ich kann mich auch nur auf den neuen Job freuen und mich wohl fühlen, wenn ich weiss, dass ich die Beiden mit meinem Partner zusammen versorgen kann. :sweet:


    Deswegen hoffe ich auf guten Bescheid Morgen. Ansonsten heisst es weitersuchen.

    Vakuole

    Vielen Dank. :bussi:


    Jacey

    Danke für deine Worte und Erfahrungen.


    Ich hab eine Zusage, die muss ich Morgen aber absagen. Ist einfach nicht umsetzbar, auch wenn der Lohn traumhaft wäre. Hunde nicht erlaubt, fixe Arbeitszeiten, kein Homeoffice mögluch und vom Weg her keine Chance am Mittag nach Hause zu gehen.


    Am Mittag sollte ich dann von einer anderen Stelle Bescheid kriegen. Flexible Arbeitszeiten, kurzer Weg, später Homeoffice teilweise möglich. Gibt einfach weniger Lohn, aber die Hunde haben Vorrang. So könnte ich an den Tagen, die mein Freund nicht von zu Hause aus arbeitet, in der Mittagspause nach Hause zum spazieren. Und wenn es mal auf beiden Seiten nicht geht, habe ich ein liebes Mädchen im Quartier, die mit unseren Hunden super kann. Dann könnte sie die Hunde mittags in den Garten lassen.


    Mir fällt das nach soooo langer Zeit verdammt schwer zu wissen, dass ich nun viel Zeit ohne die Hunde sein werde und sie regelmässig allein sein müssen.

    Ich habe gerade wehmütig eure schönen Geschichten gelesen... Dank Corona nach über 12.5 Jahren letzte Woche die Kündigung erhalten. Die Hunde kommen seit 10 und 3 Jahren mit auf Arbeit. Wird wohl nicht so einfach sein einen Job zu finden, wo das wieder möglich ist. :( :