Beiträge von DerFrechdax

    Hitzeempfinden ist aber trotz Rassebeschreibung immer sehr individuell.

    Mein vorheriger Hund Langhaar, Schäferhund/Labbi war ab 18 ° unleidlich und ab 23° zu nichts mehr zu gebrauchen.

    Mein WSS Langhaar fragt bei 32° noch an ob ich nicht Lust hätte den Scooter raus zu holen. 😵‍💫

    So unterschiedlich sind Hunde mit fast gleicher Fellstruktur.

    Also eine auch persönliche Präferenz wie bei Menschen ob die Hitze mögen? Danke für eine Antwort vorab.

    Natürlich gibt es beim Hund auch persönliche Präferenzen :D Mein Hund ist immer kurz davor, den Tierschutz zu rufen, wenn Gefahr besteht, dass ein Regentröpfchen sein Antlitz befeuchten könnte :pfeif:

    Entsprechend hat er Pullis, Mäntel, Bademäntel... auch, weil er keine Unterwolle hat und schnell friert.

    Dafür sind Kurzhaarhunde dann wieder prädestiniert für Nieren- und Blasenproblematiken im Winter, besonders bei langem Sitzen auf kaltem Boden zb im Training, und brauchen einen warmen Pulli oder einen Mantel =)

    Normalerweise isoliert das Fell den Hund gut, gegen Kälte genauso wie Hitze. Es ist immer auch wichtig, zu gucken, wofür wurde eine Rasse ursprünglich gezüchtet.

    Natürlich ist ein Husky im Winter im Schnee glücklicher als im Sommer bei 30 Grad. Dann gibt's noch wohlmeinende Menschen, die so einen Hund scheren, damit er nicht so schwitzt, und dem damit noch gar endgültig das Fell zerstören :fear:

    Hunde schwitzen ja nicht, die regulieren übers Hecheln. Und da ist einfach das Fell eines normal befellten Hundes aus unseren Breiten genau richtig. Ob das jetzt fedrig lang absteht bzw runterhängt wie beim Setter oder Golden Retriever (der hat ja nur Behang, das ist nur Optik, denn am Rücken hat der ganz normales Fell und auch normale Unterwolle im Winter), oder ein Labbi, der sich quasi ständig im Fellwechsel befindet :pfeif: , ist dann egal. Pudel werden halt geschoren und Trimmhunde werden getrimmt, also abgestorbene Haare ausgezupft.

    Vielen Dank für deinen Input, d.h. ich kann auch Langhaarhunde wieder mit in den Pool aufnehmen? kannst du eine Rasse empfehlen? Vielen Dank vorab

    Ich würde mich wirklich gar nicht vom Äußeren abhalten lassen, eine Rasse in die engere Auswahl zu nehmen. Wichtig ist der Charakter.

    Du brauchst was verträgliches, nicht wachendes, ohne Jagdtrieb, eher devot und auf Teamarbeit mit dem Menschen gepoltes.

    Da sehe ich zu 100% ein Goldie-Weibchen. Falls hier je wieder ein Hund einziehen sollte, wird es bei uns daheim wahrscheinlich auch darauf hinauslaufen. Die verzeihen Anfängerfehler, die man ganz automatisch macht, und die lassen sich gut führen.

    Ich habe auch Irische Setter kennengelernt, die leicht zu führen waren. Allerdings waren die eher unsicher und hatten schon Jagdtrieb. Wenn ein Reh vorbeikommt, sind die schon hinterher. Würde mein aktueller Hund aber auch. Wir haben hier Cocker Spaniels, die zwar meistens an der Flexi laufen, aber insgesamt einfach freundliche Hunde sind, die man gut erziehen kann.

    Dalmatiner hatte ich direkt zu Anfang genannt, das sind sehr sportliche Hunde, die man oft auf Reiterhöfen antrifft, weil die einfach die Kondition haben, am Pferd bei Ausritten mitzuhalten.

    Ich find aber auch Pudel sehr cool, wir hatten in der Hundeschule vor Jahren einen schwarzen Königspudel, mei, war das ein Kraftpaket. Und so easy zu händeln. Die brauchen halt Pflege, das ist einfach so.

    Ich finde persönlich auch Kurzhaarcollies sehr interessant, genauso wie Langhaarcollies. Bei LHC ist halt wieder bürsten angesagt. Aber charakterlich könnte das auch gut passen. Die sind sportlich, menschenfreundlich und werden auch vom Umfeld normalerweise freundlich wohlwollend wahrgenommen. Das hast du bei manchen großen Rassen nicht so.

    Im allgemeinen sehe ich selbst das mit der Baustelle anders - wenn mein Nachbar seinen Hund schlagen würde oder oder ich mitbekomme, wie eine Deutsche Dogge nahezu durchgehend in einer Transportbox gehalten wird (tatsächlich so erlebt), würde ich sehr wohl tätig werden. Aber ob Scheuklappen im Leben auf oder ab, entscheidet jeder selbst und das beurteile ich auch nicht. Manchmal ist es für das eigene Seelenheil tatsächlich besser, mit Scheuklappen durchs Leben zu gehen.

    Das hat nichts mit Scheuklappen zu tun.

    Das hat mit gegenseitigem Respekt und auch Machbarkeit und Grenzen zu tun.

    Fakt ist, der "Fußball mit Beinen" gehört dir nicht und ist nicht deine Verantwortung. Natürlich ist es schlimm für den Hund, so eingeschränkt zu sein, und natürlich leidet der auch ein Stück weit darunter. Man kann das Gespräch suchen, aber wenn die Person absolut nicht offen ist für Argumente, dann hat man wieder zwei Möglichkeiten:

    Entweder, man lässt es gut sein, oder man geht eine Stufe höher auf der Eskalationsleiter und meldet das dem Veterinäramt. Das kommt dann (wenn Kapazitäten da sind) und schaut sich vor Ort um. Sehr wahrscheinlich wird es aber nicht tätig werden, wenn ansonsten alles ok ist. Dafür.ist dann aber das Verhältnis zur SchwieMu wahrscheinlich irreparabel gestört.


    Das ist wie bei Menschen, die zb mit Kindern beruflich zu tun haben und sehen, da sind Kinder, die immer nur Süßigkeiten und Cola als Pausenbrot dabei haben. Da stößt man einfach an seine Grenzen, weil man auch mit den besten Absichten jetzt nicht da hingehen kann und denen das Kind wegreißen.

    So ähnlich ist es bei der Hundehaltung. Man sieht Sachen und denkt sich seinen Teil. Man spricht es vielleicht sogar an. Oder man wird vielleicht sogar tätig. Aber im Grunde hat man nur ganz wenig Handlungsspielraum.

    Das anzuerkennen, auch für das eigene Seelenheil, spart Energie und Ressourcen und hat auch mit Selbstfürsorge zu tun. Ich kann nicht die ganze Welt retten. Ich kann aber schauen, dass unter meiner Obhut, meine Kinder und meine Tiere die beste Versorgung haben, die mir möglich ist. Was andere tun, kann ich nur sehr wenig beeinflussen. Deshalb habe ich schon vor langer Zeit aufgehört, mich daran abzuarbeiten.

    auf der Seite wo ich Hauptsachlich meine Infos herhabe, sind bissher die Kurzhaar-Hunde alle etwas besser abgeschnitten was Thema hitze angeht.

    Dafür sind Kurzhaarhunde dann wieder prädestiniert für Nieren- und Blasenproblematiken im Winter, besonders bei langem Sitzen auf kaltem Boden zb im Training, und brauchen einen warmen Pulli oder einen Mantel =)

    Normalerweise isoliert das Fell den Hund gut, gegen Kälte genauso wie Hitze. Es ist immer auch wichtig, zu gucken, wofür wurde eine Rasse ursprünglich gezüchtet.

    Natürlich ist ein Husky im Winter im Schnee glücklicher als im Sommer bei 30 Grad. Dann gibt's noch wohlmeinende Menschen, die so einen Hund scheren, damit er nicht so schwitzt, und dem damit noch gar endgültig das Fell zerstören :fear:

    Hunde schwitzen ja nicht, die regulieren übers Hecheln. Und da ist einfach das Fell eines normal befellten Hundes aus unseren Breiten genau richtig. Ob das jetzt fedrig lang absteht bzw runterhängt wie beim Setter oder Golden Retriever (der hat ja nur Behang, das ist nur Optik, denn am Rücken hat der ganz normales Fell und auch normale Unterwolle im Winter), oder ein Labbi, der sich quasi ständig im Fellwechsel befindet :pfeif: , ist dann egal. Pudel werden halt geschoren und Trimmhunde werden getrimmt, also abgestorbene Haare ausgezupft.

    Im Grunde läuft es auf zwei Dinge hinaus:

    Entweder, man akzeptiert, dass die SchwieMu so ist und die Hunde dort einfach verwöhnt werden.

    Oder man möchte das nicht, dann kommuniziert man das, und klappt das nicht, werden die eigenen Hunde daheim gelassen, im Auto gelassen, an der kurzen Leine zu den eigenen Füßen geparkt oder sonstige verhindert, dass sie in die Nähe der SchwieMu geraten.


    Was sie mit ihrem Hund tut, zumal in ihrem eigenen Zuhause, geht im Gegenzug im Grunde niemanden etwas an. Man könnte sich natürlich darüber auslassen und streiten, auch über den gesundheitlichen Aspekt, aber letztlich geht es auch um beiderseitigen Respekt und Beachten von jeweiligen Grenzen. Man kann natürlich "mal" was sagen, in einem vernünftigen Ton, aber letztlich tut jeder das, was er für richtig hält.


    Mir persönlich wäre immer wichtig, die Harmonie zu wahren und Frieden in der Familie zu haben. Nicht um jeden Preis, manchmal muss man einfach auch ne Grenze ziehen (s.o.), aber besonders bei älteren Menschen ist da auch manchmal einfach kein Konsens möglich, weil sie einfach zu eingefahren sind in ihren Wegen.

    Habe ich auch in meinem Umfeld, da nehm ich einfach meinen Hund weg und gut ist. Da mach ich kein Fass mehr auf, lohnt sich nicht und bringt nichts außer Stress und Ärger.

    Danke für deinen Input, ich bin mittlerweile vom Berner weg, oder generell von den Sennenhunden. Aktuell schwanke ich zwischen

    Großpudel (Königspudel)

    &

    Labrador Retriever

    Ich verstehe, dass man optische Vorlieben hat, ich mochte auch immer die Ruhe, die Leonberger ausstrahlen, das majestätische, und wie sie sich auf Stress kaum einlassen mit anderen Hunden. So ein Fels in der Brandung. Und das Fell... so weiches Fell hat wirklich kaum ein Hund :herzen1:

    Jetzt hab ich einen kleineren Hund hier, weil 50 Kilo Hund einfach auch Nachteile haben, die brauchen mehr Futter, mehr Medikamente, mehr Platz, mehr von allem. Zudem ist unsere Hündin dann mit 7 auch wegen sehr schmerzhaftem Knochenkrebs eingeschläfert worden, nicht wirklich alt.

    Unser Wheaten Terrier ist ein pfiffiges Kerlchen, aber optisch und auch charakterlich natürlich ganz was anderes als ein ruhiger Riesenhund. Gemein haben sie allerdings ihr weiches Fell :herzen1: Das ist wie Seide, da reinzufassen, wenn er frisch gewaschen ist. Und er haart nicht, was ihn für Hundehaarallergiker interessant macht.

    Allerdings, unser Hund wacht und mag Besuch nicht so, besonders große, schwere Männer mit lauter, tiefer Stimme. Kein Problem, dann managt man das, der Hund ist hinter einem Kindergitter in der Küche und chillt da oder liegt hinter mir auf einer Decke.

    Da muss man dann halt trainieren und entsprechend Lösungen mit dem Hund zusammen erarbeiten.

    Was ich sagen will, man kann Vorlieben (in meinem Fall ein weiches Fell zum kuscheln) in verschiedenen Rassen finden, wichtig ist, dass der Charakter in dein Leben passt und zu deinen Lebensumständen.

    Ein kerniger Terrier wird die 3 Stockwerke ohne Probleme laufen, und mit entsprechenden Ansagen und Training wird er dich auch im Büro begleiten können sowie an viele andere Orte. Deine Katzen könnten dann allerdings ein Problem sein, woran du arbeiten müsstest.


    Ich seh ehrlich gesagt auch als Anfängerhund keinen Labrador bei dir :see_no_evil_monkey: in der Junghundestunde mit meinem Wheaten waren alle Labbis die kompletten Axxxxbratzen und wirklich schwierig zu händeln. Ich hab mich mehrfach dazu beglückwünscht, dass ich mich nicht für einen Schoko-Labbi entschieden habe, als es um einen Nachfolger für unsere Leohündin ging.

    Der Dalmatiner wäre raus, oder Cocker Spaniel oder vielleicht Setter?

    PS: wobei Pudel auch sehr gut passen könnte. Die Königspudel sollen allerdings auch Jagdtrieb haben, was mittelgroße Pudel wohl nicht so haben. Aber da gibt es hier im Forum andere, die sich da wirklich super auskennen.

    Mir reichts langsam.... Auf wen soll ich mich denn sonst verlassen, wenn nicht auf meinen TA?!

    Das ist sicher nicht böse gemeint und sollen nur Gedankenanstöße sein.

    Nur sind TÄ auch nicht allwissend und ich hab schon öfter hier gelesen, dass Menschen den Schubser in die richtige Richtung durch das Dogforum bekommen haben.

    Markantes Beispiel für mich war ein Hund mit unklaren Magen-Darm- Problemen, übrigens auch tierärztlich betreut, der dann auf Hinweise von DF in die Klinik gebracht wurde und dort stellte sich heraus, er hatte einen Darmverschluss, weil er einen Pfirsichkern geschluckt hatte. Wurde dann notoperiert.

    Ich glaube, es geht hier wirklich nicht gegen dich persönlich, es geht um den Hund. Und wir wissen ja immer nur so viel wie du schreibst. Von meiner Seite aus ist da wirklich nix Negatives dahinter :hugging_face:

    (Ich kann leider die Kommentare nicht lesen)

    Da hat aber jemand eine pathetische Ader :relieved_face:

    Warum "Weg in den Tod geebnet"?

    Gehst du mit dem Hund in die Hundeschule?

    Dort lernt der Hund, mal kurz zu warten, du lernst, wie du ihn auf die Decke schicken kannst und er bleibt da, lauter Dinge, die dir helfen würden.

    Als erste Hilfe, vielleicht leinst du deinen Hund beim Essen an, legst ihm neben dich eine Decke hin, stellst dich mit dem Fuß auf die Leine (aber so, dass der Hund noch einiges an Bewegungsfreiheit hat) und gibst ihm eine Kaustange. So ist er begrenzt, beschäftigt, und ihr könnt in Ruhe essen.

    Vielleicht schadet es allgemein nicht, Hausregeln für den Junghund einzuführen, die zb da lauten, das Kleinkind wird nicht belagert, besonders nicht, wenn es isst.

    Man kann auch ein "Geh ab" aufbauen. Wegschicken ist immer nützlich. Positiven Aufbau dazu gibt es online oder eben von einem/r Trainer/in.

    Jetzt werden wichtige Dinge in Bahnen gelenkt, deshalb würde ich da jetzt eine gute Grundlage legen.


    Und kein Niederdrücken vom Hund oder grob packen oder so! Du redest doch auch normal mit deinem Kind und legst es nicht sofort übers Knie. Warum sollte man dann bei einem Hund darauf zurückgreifen?